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Grüne Currypaste selber machen – so gelingt der Scharfmacher

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Für volle Aromen ohne Zucker und Konservierungsstoffe kannst du Grüne Currypaste selber machen - schmeckt viel intensiver als Fertigprodukte!
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Liebhaber der scharfen Küche greifen des Öfteren zur Currypaste, insbesondere zur schärfsten grünen Variante. Statt ein Fertigprodukt zu kaufen, kannst du Grüne Currypaste selber machen. Mit dem folgenden Rezepte gelingt der Scharfmacher ohne fragwürdige Inhaltsstoffe.

Tipp: Wenn du es milder magst, bereite eine Gelbe Currypaste zu. Fans mittlerer Schärke können die Rote Currypaste selber machen.

Rezept für Grüne Currypaste

Für volle Aromen ohne Zucker und Konservierungsstoffe kannst du Grüne Currypaste selber machen - schmeckt viel intensiver als Fertigprodukte!
Grüne Currypaste ist die schärfste aller Thai-Gewürzpasten. Sie wird aus den besonders scharfen kleinen Thai-Chilis (Bird Eye Chilis) hergestellt, die aber auch durch weniger scharfe Peperonis ersetzt werden können.
Gesamtzeit
Schwierigkeit
Einfach

100 % hilfreich (2)

Ergibt 50 Portionen

Zutaten

  • 7–10 grüne kleine Thai-Chilis (nach Geschmack durch grüne Peperoni ersetzen)
  • 2 Schalotten oder ½ rote Zwiebel
  • 1–2 Zehen Knoblauch
  • 2 Zitronengrasstängel
  • 1 Stk. Galgant oder Ingwer, etwa 2 cm lang
  • Schale einer Viertel Kaffirlimette in Bio-Qualität, möglichst ohne weiße Haut (alternativ 2-3 EL Zitronensaft)
  • 1 Korianderstängel samt Korianderwurzel (wahlweise 4 Korianderstängel, falls keine mit Wurzel erhältlich sind)
  • 1 TL Koriandersamen oder ½ TL Korianderpulver
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen oder ½ TL gemahlener Kümmel
  • 1 TL Salz
  • 1 TL weißer Pfeffer (als Körner oder gemahlen)

Zubereitung

  1. Zuerst die Chilischoten putzen, halbieren und bei Bedarf die Kerne entfernen. Die Schoten in kleine Stücke schneiden. Falls getrocknete Chilischoten verwendet werden, diese für 15–20 Minuten in etwas Wasser einweichen.
  2. Zwiebeln, Knoblauch und Galgant schälen und fein hacken.
  3. Die äußeren, harten Schichten vom Zitronengras entfernen, die Stängel waschen und in feine Ringe schneiden.
  4. Die Kaffirlimettenschale in dünne Streifen schneiden. Den Koriander gründlich waschen und klein schneiden.
  5. Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen und gegebenenfalls Pfefferkörner ohne Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, dabei ständig rühren, damit sie nicht anbrennen. Sobald die Gewürze duften, aus der Pfanne nehmen.
  6. Im Mörser zunächst die eingeweichten Chilistücke zusammen mit dem Salz zu einer weichen Paste zerstoßen. Alternativ kann die Paste auch in einem Multizerkleinerer hergestellt werden.
  7. Anschließend die klein geschnittenen Zutaten nach und nach zur Chilipaste geben und jeweils gründlich zerstampfen oder mixen, bevor die nächste Zutat hinzugefügt wird.
  8. Zum Schluss die gerösteten Gewürze unterarbeiten.

Nährwerte pro Portion

Kalorien
3 kcal

Selbstgemachte grüne Currypaste hält sich im Kühlschrank für bis zu zwei Wochen. Da sie keine Konservierungsstoffe enthält und nicht vakuumverpackt ist, ist die Haltbarkeit deutlich kürzer als bei gekaufter Paste. Die Paste sollte in einem sterilen, luftdicht verschlossenen Glas im Kühlschrank gelagert werden.

Eine dünne Schicht neutrales Öl auf der Paste kann helfen, die Oberfläche vor Luftkontakt zu schützen und die Haltbarkeit etwas zu verlängern. Um die Haltbarkeit deutlich zu verlängern, empfiehlt es sich, die Paste portionsweise einzufrieren, z. B. in einem Eiswürfelbehälter.

Grüne Currypaste eignet sich für viele Gerichte aus der asiatischen Küche, insbesondere dann, wenn es scharf magst. Verwende sie für Currys, Suppen, Marinaden und Dips.

Mehr Alternativen zu gekauften Produkten findest du in unseren Büchern:

Hast du schon einmal Grüne Currypaste selber gemacht? Wir freuen uns auf deine Ergänzungen in einem Kommtar!

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2 Kommentare

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  1. Kaffeetrinkerin

    Herrlich, genau das will ich kommende Woche machen. Dankeschön. Ein grünes Curry passt hervorragend in den noch kalten März.

    Antworten
  2. Félix

    Das passt ja super in die kalte Zeit, so ein richtiges Curry wärmt gut durch. Ich frage mich, ob man statt der Kaffirlimettenschale auch die Blätter verwenden kann, die findet man ja öfter mal.

    Antworten

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