Tütensuppe selber machen – aus Gemüseresten

Hast du etwas Kohlrabi oder eine Karotte zu viel? Mit diesem Trick planst du vor und produzierst deine eigene, gesunde Instant-Suppe für fast 0 Euro.

Immer diese anfallenden Gemüsereste! Oft braucht man keine ganze Sellerieknolle und keine ganze Zwiebel. Manchmal ist noch eine kleine Karotte übrig und vielleicht auch etwas Lauch. Diese rohen Überbleibsel welken dann im Kühlschrank vor sich hin, nehmen Platz weg und werden am Ende oft sogar vergessen. Wie wäre es, aus diesen Resten eine haltbare und gesunde Alternative zu gekauften Fertigprodukten herzustellen? Mit wenigen Handgriffen kannst du deine Tütensuppe selber machen und übrig gebliebenes Gemüse in eine leckere Instant-Suppe verwandeln.

Warum Tütensuppe selber machen?

Der große Unterschied zum Supermarkt-Produkt: Du weißt genau, was drin ist! Und das bedeutet mit Sicherheit:

  • keine Geschmacksverstärker
  • keine künstlichen Aromen
  • keine Konservierungsstoffe

Trocken in einem Schraubglas verpackt, kannst du deine Gemüsemischung einfach im Vorratsschrank deponieren – ganz ohne Energieverbrauch. Und wenn es einmal schnell gehen muss, ist sie da: deine gesunde Fast-Food-Fünf-Minuten-Instantsuppe.

Rezept für selbst gemachte Tütensuppe

Rezept für selbst gemachte Tütensuppe

Schwierigkeit: Einfach

Diese DIY-Trockensuppe ist ein echter Lebensretter für den Alltag! Und es ist egal, wann und wie viele Reste zur Verfügung stehen. Denn du kannst sie immer genau dann verarbeiten, wenn sie anfallen. So wächst deine selbstgemachte Tütensuppe mit jedem Rest. Ob als schnelle, wärmende Zwischenmahlzeit im Büro, als Basis für ein unkompliziertes Abendessen oder sogar als leichter Proviant beim Camping: Wenn es einmal schnell gehen muss, greifst du einfach auf deine gesunde Instantsuppe zurück.

Zutaten und Utensilien

  • Rohe Gemüsereste wie zum Beispiel: Zwiebel, Frühlingszwiebel, Karotte, Lauch, Knoblauch, Petersilie, Schnittlauch, Kohlrabi, Weißkraut, Brokkoli, Suppengrün, frischer Ingwer, Pilze etc.

  • Schnell garende Suppenudeln oder Glasnudeln

  • Schneidebrett und Messer

  • Großer Teller oder Backblech

  • 1-3 Gläser mit Twist-off-Deckel oder Bügelverschluss

Zubereitung

  • Beschrifte die Gläser vorab passend zu deiner geplanten Suppen-Kreation – zum Beispiel “Gemüsesuppe”, “Zwiebel-Lauch-Suppe” oder “Asiatische Glasnudelsuppe”.
  • Gemüse wie gewohnt putzen und in kleine Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden. Je kleiner die Stücke, desto schneller trocknen sie. Zwiebeln, Kohlrabi und Knoblauch solltest du besonders fein würfeln.
  • Das Gemüse flach auf einem großen Teller oder einem Blech ausbreiten und an einen warmen Ort stellen, etwa auf die Fensterbank über der Heizung oder in die Nähe des Kachelofens. Im Sommer eignet sich das Trocknen an der frischen Luft. Alternativ kannst du einen Dörrautomaten (z.B. diesen von Sedona oder diesen Stöckli) oder den leicht geöffneten Backofen bei ca. 40 bis 60 Grad nutzen. Gelegentliches Wenden beschleunigt den Prozess.
  • Sobald die Zutaten vollständig durchgetrocknet sind, können sie in die vorbereiteten Gläser gefüllt werden.

Tipp

Hast du etwas Kohlrabi oder eine Karotte zu viel? Mit diesem Trick planst du vor und produzierst deine eigene, gesunde Instant-Suppe für fast 0 Euro.

DIY-Tütensuppe zubereiten

Die Zubereitung deiner Trockensuppen-Kreation ist fast identisch mit der gekauften Variante: Wasser aufkochen, den Inhalt aus dem Glas hineingeben und fünf Minuten bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.

  • Die richtige Dosierung: Verwende etwa 1 bis 2 gehäufte Esslöffel deiner getrockneten Gemüsemischung pro Tasse Wasser (ca. 250 ml). Da die Mischung immer etwas anders ausfällt, passe die Menge am besten an deinen persönlichen Geschmack an.
  • Erst zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Curry oder anderen Gewürzen abschmecken und servieren!

Weitere Tipps für deine Tütensuppe

Damit deine selbstgemachte Instantsuppe nicht nur praktisch ist, sondern auch bestmöglich schmeckt und fehlerfrei gelingt, gibt es noch ein paar kleine Dinge zu beachten. Gerade beim Trocknen und Abfüllen der Zutaten machen ein paar simple Kniffe den entscheidenden Unterschied. Mit den folgenden Hinweisen holst du das Maximum aus deinen Resten heraus und umschiffst typische Anfängerfehler:

Wichtige Tipps für deine Fast-Food-Suppe ohne Zusätze:

  • Typische Aromen: In jeder Gemüsesuppe sollte etwas getrocknetes Maggikraut (Liebstöckel) und Sellerie enthalten sein. Sie sorgen für das klassische, herzhafte Suppen-Aroma.
  • Achtung, keine Kartoffeln: Kartoffeln eignen sich in roher Form nicht zum Trocknen für Instant-Suppen. Da die Kartoffelstärke ungekocht ist, werden die Stücke beim kurzen Aufbrühen nicht weich, sondern bleiben zäh und holzig. Zudem verfärben sie sich beim Trocknen ungekocht unschön braun-schwarz.
  • Sättigende Einlagen: Getrocknete Erbsen, Buchstaben- und Glasnudeln kannst du direkt mit ins Glas geben. Bei längerer Kochzeit passt auch Reis. Tipp: Mach die Gläser nicht zu voll (maximal für zwei Portionen), da sich schwere Zutaten sonst unten am Boden absetzen und das Portionieren erschweren.
  • Später würzen: Gib Salz und pulverisierte Gewürze wirklich erst beim Kochen in den Topf. Im Vorratsglas würden sie ansonsten einfach auf den Boden rieseln.

Tipp: Mit getrockneten Gemüseresten und ein paar Perlgraupen kannst du dir in Nullkommanix eine leckere Graupensuppe kochen.

Viel Spaß mit deinen zukünftigen Resten, über die du dich ab heute nicht mehr ärgern musst.

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Wie sieht nun deine Lieblings-Trockensuppe aus? Hast du neue Ideen, die auch andere Leser interessieren könnten, dann kommentiere sie bitte unter diesem Beitrag.

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32 Kommentare
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  1. Das ist wirklich eine tolle Idee! Ich ärgere mich immer über die Überbleibsel, die dann zu oft auf den Kompost wandern (vergessen, übersehen,…)
    Klein schnippeln und trocken werde ich in Zukunft probieren. Kleinere Mengen gehen super auf dem Heizkörper.
    Sehr skeptisch bin ich allerdings bei den getrockneten Erbsen als Zugabe. Typischerweise werden die vorher über Nacht eingeweicht und kochen dann noch eine Weile. Für eine schnelle Suppe ist das wohl nichts. Oder hat das jemand schon erfolgreich probiert?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Lilli,
      das ist eher eine Frage der persönlichen Vorliebe: Bei der beschriebenen Zubereitung werden die Erbsen nicht komplett weich, sondern behalten noch etwas Biss – eine schöne Ergänzung für eine solche Suppe. Da es sich nur um eine ganz kleine Menge Erbsen je Portion handelt, gibt es für gewöhnlich auch keine Probleme mit Antinährstoffen, die zu Verbrauchsproblemen führen könnten. Etwas anders verhält es sich bei einem Gericht, bei dem Erbsen eine Hauptzutat bilden. Dann sollte man sie vorher einweichen und anschließend lange genug kochen.
      Liebe Grüße

  2. Ein Dörrgerät ist da eine gute Anschaffung. Und verbraucht weniger Energie als trocknen im Backofen. Meine Lieblingssuppe ist Champinongcreme. Auch wenn ich da noch einen Schuss Milch reintue 8 und etwas Hefepulver)

    Antworten
  3. Ich nutze 3 Möglichkeiten, um Gemüse zu trocken.
    Heizkörper
    Restwärme im Backofen nach Kuchen oder Auflauf Fertigstellung.
    Restwärme der Kochplatte nach dem Kochen.
    Gruß Lothar
    88 Jahre.

    Antworten
  4. Brotsuppe

    Trockenes Brot, alle Brotsorten, und Gebäck im Mixer mahlen.
    Milch zum Kochen bringen, das Mahlgut hinzugeben und eine Handvoll Rosinen hinzugeben.
    Ofen ausschalten.
    Mahlgut und eine Handvoll Rosinen unterrühren.
    Den Topf auf die noch heiße Herdplatte stellen.
    Deckel drauf.
    Nach einer viertel Stunde einmal kräftig umrühren und fertig ist das Essen.

    Ich habe immer ein Glas mit Mahlgut vorrätig.

    Seit 50 Jahren esse ich diese Suppe.

    Gruß Lothar

    Antworten
  5. Ich mach mir das viel einfacher:
    Als Basis kauf ich Suppengemüse, aber nicht diese abgepackten Schalen, sondern ein großer Knollensellerie, ein paar Karotten, zwei, drei Lauchstangen, Petersilienwurzeln und Petersilie, Zwiebeln usw. Das wird geputzt, gewaschen, in grobe Stücke geschnitten und dann in der Küchenmaschine (Food Processor) portionsweise kleingehäckselt.
    Das Ganze trockne ich dann entweder im Dörrautomaten oder friere es einfach ein. Zum Einfrieren nehme ich einen großen Zip-Lock-Beutel und drücke das Gemüse ganz flach. Wenn es gefroren ist, zerdrücke ich es, damit es krümelig ist und gut dosiert werden kann. Gemüsereste, die zwischendurch anfallen, häcksle und gefriere (oder trockne) ich ebenso und mische sie einfach unter. Den Beutel verwende ich immer und immer wieder.
    Den Gemüsemix verwende ich nicht nur für Suppe, sondern gebe es als Würze in alle möglichen Gerichte.

    Antworten
  6. Kochenunddiy
    Kochenunddiy

    Ich dachte dass da noch gemüsebrühepulver oder so reinmuss… Aber es schmeckt auch ohne extrem lecker, wie ihr hier das gemacht habt :))

    Antworten
  7. Sorry für die vielleicht blöde Frage aber wie lange ca. Muss ich das Gemüse im Ofen ,trocknen‘? Das steht nirgends….

    Merci :-)

    Antworten
    • Hallo Silvia, da hast du natürlich Recht. Das liegt daran, dass die Dauer von mehreren Faktoren abhängt: wieviel Wassergehalt das Gemüse hat, wie klein die Stücke sind und bei welcher Temperatur getrocknet wird. Liebe Grüße Sylvia

    • Ja aber mal ein bsp.? :-)
      Ich habe noch keine Ahnung…
      2 Stunden oder eher 12 Stunden?

    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Silvia,
      sehr dünne Stücke, z.b. 1-2 mm dicke Streifen von Pilzen, sind je nach Temperatur schon nach 1-2 Stunden fertig gedörrt. Dickere oder wasserreichere Stücke von Tomaten, Karotten & Co. können aber auch länger als 24 Stunden brauchen. Am besten ausprobieren und gelegentlich nachsehen, wie weit die Trocknung fortgeschritten ist. Die Stücke sind fertig, wenn sie sich zwischen den Fingern brechen lassen.
      Liebe Grüße

  8. Kann mir jemand vielleicht eine Frage beantworten: Wie lange soll denn das Trocknen dauern? Meine kleinen Möhrenwürfel liegen jetzt 24 Stunden, teils so in der Küche, teils im Ofen mit Licht.
    Sie sind zwar etwas geschrumpelt, aber weich. Genauso die Frühlingszwiebeln.
    Kann ich die denn jetzt schon ins Glas geben oder bedeutet das Weiche, dass noch zuviel Feuchtigkeit im Gemüse ist? Ich habe Angst, dass das dann irgendwann zu schimmeln anfangen würde.
    Oder soll das Gemüse so trocken sein wie Chips?
    Würde mich sehr über einen Tipp freuen.

    Antworten
    • Hallo Isa,
      ja, wenn das Gemüse noch gummiartig ist, dann ist es noch nicht trocken genug und würde im Aufbewahrungsgefäß zu schimmeln beginnen. So trocken wie Chips ist eine super Beschreibung, dann sind sie trocken genug.
      Wenn die Luftfeuchtigkeit durch beispielsweise Regen allgemein höher ist, kann das Trocknen an der Luft oder im Ofen nur mit der Lampe durchaus ein bisschen länger dauern.
      Lieben Gruß
      Heike

  9. Hallo,

    hier werden keine Tütensuppen gegessen, aber diese Variante fasziniert mich. Keine Zusatzstoffe. Gut denkbar, wenn es mal schnell gehen muss.

    Habe schon einen Anfang für eine gemischte Gemüsesuppen mit Ingwer begonnen. Kann ich mir gut vorstellen mit etwas Kurkume und Curry gekocht. Dann heute, nur teilweise Reste, Knollensellerie, Möhre, Zwiebel und Apfel für eine Selleriesuppe in den Backofen geschoben. Plane ich in halb Wasser und Milch zu kochen, mit Fett-Mehl-Kloß etwas andicken. Vielleicht noch ein fritiertes Gemüse oben drauf.
    Zwiebel-Lauch ist auch geplant.

    Lassen sich Rote Beete auch trocknen?, mit etwas Kohl getrocknet und ein paar restlichen Salzkartoffeln vom Vortag eine schnelle Variante vom Borschtsch.

    Würde mich über einen weiteren Austausch weg. Anregungen/Zubereitungen freuen.

    Antworten
  10. So mache ich es schon seid Jahren.
    Wenn ich Gemüsereste (Petersilienstiele, Möhrenschalen etc.) aus dem Garten ( wir spritzen und Düngen nur natürlich und verwenden keinerlei Pestizide) habe oder auch Tomaten verarbeitet und passiert habe, trockne ich die “Abfälle” und mahle sie in einer Kaffeemühle. So kann ich viele Gerichte aufpeppen oder habe halt eine selbstgemachte “Heisse Tasse” für den Campingurlaub :-)

    Antworten
  11. Hallo Smarticolar! Der Beitrag ist sehr gut und ich bin begeistert von der Gemüsebrühe. Nur möchte ich bitten zu ändern: wenn das Gemüse gedörrt wird, braucht es kein Salz! Im Text ist es undeutlich, ich hab mir eine grosse Menge Gemüsegewürz versalzen, was dann sehr schade ist. Salz braucht es beim frischen Gemüse. Danke fürs Beachten. Bin sonst ein grosser Fan von Smarticolar Wissen! Danke für alle Beiträge! LG Regina

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Regina,
      ohne ein wenig Salz würde diese Suppe fad schmecken, ein bisschen Salz gehört schon an die Suppe – aber wer es gar nicht mag, kann es natürlich auch weglassen.
      Liebe Grüße

  12. Tolle Idee! Wie portioniert man das denn? Wieviele EL auf wie viel Wasser?

    Antworten
    • Liebe Bertha, da müsstest du ein bisschen ausprobieren. Weil die Zutaten variieren, ist auch der Geschmack immer ein bisschen anders. Zudem hängt es noch von den persönlichen Vorlieben ab. Deshalb haben wir eine allgemeine Dosierungsempfehlung weggelassen. Liebe Grüße Sylvia

  13. Ulrike Boll

    Ich hab wenig Gemüseabfall. Welke Petersilie oder Peterstengel, andere welke Kückenkräuter, Blätter von Kohlrabi oder Radieschen, Kuppen oder Schalen von Möhren, Sellerie, das alles vernichten gene und aufs vorzüglichste meine Zwergkaninchen, beide aus dem Tierheim. Gemüsereste dürfen natürlich nicht verschimmelt, faul oder sonstwie verdorben sein-

    Antworten
  14. Tütchen Martini

    Ich habe mir Dörrautomaten einmal angesehen. Die Dinger ziehen wahnsinnig viel Strom und wenn man bedenkt, dass man viele Gemüse über mehrere Stunden trocknen lassen muss, wird das – offen gestanden – ein teurer Spaß.

    Antworten
    • Mark Leder

      Wenn möglich, kann man sie auch im freien oder auf der Fensterbank trocknen. Kräuter, Gemüse und Früchte mit geringem Wassergehalt trocknen wir zur Zeit einfach auf einem Ofenblech und sind sehr zufrieden.

    • Ich hab nur die Sonne genutzt wenn es richtig heiss ist geht das wirklich schnell. Das wenden bei feuchteren Gemüsesorten ist nicht verkehrt.

    • preiswerter als der Backofen! :D Und ich muss sagen, jetzt ist mein Dörrautomat ständig in Betrieb und ich werfe nix mehr weg! Weder Obstreste, noch Gemüsereste…. genial! meine große Gartenernte ist toll verarbeitet wurden in viele Köstlichkeiten. Z.b. auch so genannte Fruchtleder! gesunde Nascherein. :) selbst meine Familie die vorher nur gemeckert hat genießt jetzt gesunde Nascherein…. und wenn man mit bisschen Verstand sein Obst und Gemüse schneidet… halten sich die Sromkosten ebenfalls in Grenzen. :D Dafür weiß ich immer was ich esse oder nasche :D

  15. Super Tip! Wie lange halten sich die getrockneten Reste im Glas? Weiß jemand, wie es um den Vitamingehalt nach dem Trocknen steht? LG

    Antworten
    • Mark Leder

      Hallo Chris, wenn sie vollkommen trocken sind und im verschlossenen Glas aufbewahrt werden, sollten die Reste mehrere Monate halten. Wichtig ist, dass du zwischendurch immer mal wieder kontrollierst, dass keine Feuchtigkeit vorhanden ist oder eindringt.

      Einige Vitamine, insbesondere das empfindliche Vitamin C, reagieren sensibel auf Hitze und Sauerstoff. Wenn du bei niedrigen Temperaturen (um 40 Grad) dörrst, schonst du die Vitalstoffe am besten. Beachte jedoch, dass die Suppe später gekocht wird, wodurch ein weiterer Teil der hitzeempfindlichen Vitamine verloren geht – Mineral- und Ballaststoffe bleiben hingegen voll erhalten.

    • Die Vitamine werden beim späteren Kochen sowieso zerkocht … aber dass die Trocknung generell bei nicht zu hoher Temperatur erfolgen soll, ist richtig (gilt auch für Tees, Kräuter etc.).

    • Klaus Hoesz

      Ich trockne meine Kräuter für Tees immer in einer Schachtel im Auto. Ist das zu heiß?

    • Maximilian Knap

      Wenn man richtig trocknet (d.h. bis auf einen Restfeuchtegehalt unter ca. 15 Prozent), kann man das getrocknete Obst und Gemüse problemlos mehrere Jahre aufbewahren. Allerdings sollte es immer luftdicht gelagert werden, da es mit der Zeit Feuchtigkeit anzieht und dann wieder schneller verdirbt. Außerdem legen bestimmte Mottenarten ihre Eier auf getrocknetem Obst o.ä. ab, das lässt sich durch luftdichte Verpackung vermeiden. Weiterhin empfiehlt sich eine dunkle Lagerung, weil dadurch Vitamine & Co. länger erhalten bleiben, in nennenswertem Umfang bis zu einem Jahr. Darüber hinaus lohnt sich ein Aufbewahren eigentlich nicht, denn mit den Früchten der nächsten Saison kann man ja wieder “frische” Trockenfrüchte, Tütensuppen usw. herstellen.

  16. Danke für den Beitrag, hatte das irgendwie schon länger mal vor auszuprobieren….ich denke das ist jetzt der Startschuss!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Immer gern :-) Wir sind natürlich gespannt auf deine Ergebnisse!

    • So ging es mir auch :-) stand ewig auf meiner Liste und ich bin echt froh es nun endlich gemacht zu haben. Es war sicher auch nicht das letzte Mal.
      Bin gespannt wie es dir dabei ergangen ist.

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