Strom sparen: 10 einfache Tipps, die du sofort umsetzen kannst

Sofort umsetzbar: Mit diesen wertvollen Tipps lässt sich Strom sparen und der Energieverbrauch dauerhaft senken.

Zahlreiche Empfehlungen, wie sich möglichst viel Strom sparen lässt, bedürfen einer längeren Vorlaufzeit und sind mit der Anschaffung neuer, energieeffizienter Geräte, dem Einbau einer neuen Heizung und anderen Aufwänden verbunden. Wenn du stattdessen lieber hier und jetzt deinen Stromverbrauch reduzieren möchtest, findest du in diesem Beitrag zehn einfache Tipps, die sich sofort umsetzen lassen!

Auf Standby verzichten

Der Standby-Modus von Fernseher, Computer und Co. ist bequem, verbraucht aber auch unnötigerweise jede Menge Strom –  vor allem, wenn man den Stromverbrauch über viele Haushalte hinweg zusammenrechnet. Wer die Geräte ganz ausschaltet, hat deshalb schon einen ersten Schritt zu einem geringeren Stromverbrauch getan.

Netzteil ausstecken

Wo befindet sich das Netzteil deines Handys gerade? Vermutlich steckt es in der Steckdose, obwohl dein Telefon gar nicht aufgeladen werden muss. Was viele nicht wissen: Selbst wenn kein Gerät angeschlossen ist, verbrauchen die Ladegeräte weiterhin Strom. Das kannst du leicht vermeiden, indem du das Gerät nach dem Laden abziehst.

Licht ausschalten

In Zeiten von verbrauchsarmen LED-Lampen ist der Stromverbrauch durch die Beleuchtung zwar nicht mehr ganz so hoch, dennoch wirkt sich auch diese kleine Maßnahme ganz erheblich aus, wenn möglichst viele Menschen mitmachen.

Tipp: Bei Räumen, die in der Regel nur kurz aufgesucht werden wie zum Beispiel Flure, Keller oder Vorratskammern kann es darüber hinaus sinnvoll sein, Bewegungsmelder einzubauen, durch die das Licht nach kurzer Zeit automatisch wieder abgeschaltet wird.

Kalt waschen

Wahrscheinlich hast du auch noch gelernt, dass die meisten Wäschestücke bei 40 Grad, manche sogar bei 60 oder 90 Grad gewaschen werden müssen, damit sie wirklich sauber sind. Eine Weisheit, die dank moderner Waschmittel längst überholt ist. Im Gegenteil lässt sich durch häufigeres Kalt-Waschen bei Temperaturen von 20 bis 30 Grad jede Menge Energie sparen, ohne dass die Hygiene darunter leidet.

In Zeiten moderner Waschmittel und Waschmaschinen sind viele Hygieneregeln aus Omas Zeiten passé! Mit diesen Tipps wird die Wäsche auch bei < 20 Grad hygienisch sauber.

DVD statt Streaming

Streamen wird immer beliebter, verbraucht aber bedauerlicherweise sehr viel mehr Strom als althergebrachtes Live-TV oder das Schauen einer DVD. Falls du also noch einen DVD-Player zuhause hast, kannst du damit ebenfalls sehr viel Strom sparen – zumindest wenn du zu den Vielsehern gehörst. Zahlreiche Serien und Filme lassen sich sogar kostenlos in der nächstgelegenen Bibliothek ausleihen.

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Restwärme nutzen

Vielleicht wusstest du bereits, dass auf das häufig empfohlene Vorheizen des Backofens in vielen Fällen verzichtet werden kann. Eine weitere Methode, um beim Kochen und Backen Energie zu sparen, besteht darin, die Wärme restlos auszunutzen.

Dazu kannst du das Gerät fünf bis zehn Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten, ohne dass sich die Garzeit verlängert. Auch danach ist häufig noch genug Wärme übrig, um im Ofen beispielsweise Kräuter zu trocknen oder Joghurt selber zu machen.

Stichfester oder cremiger Joghurt lässt sich mit dieser Methode ganz einfach selber machen - ohne Joghurtmaschine. Dabei kannst du außerdem Verpackungsmüll und Geld sparen.

Weniger Bügeln

Wer am Arbeitsplatz faltenfrei erscheinen muss, kann auf das Bügeleisen wahrscheinlich nicht verzichten. Doch viele Kleidungsstücke kommen heutzutage auch ohne die traditionelle Glättung aus, wodurch sich auf Dauer einige Kilowattstunden einsparen lassen.

Tipp: Wer weiterhin gebügelte Wäsche braucht, findet hier zahlreiche Tipps, die das Bügeln erleichtern und kann dabei auch noch Geld, Zeit und Strom sparen.

Mit Deckel kochen

Legst du immer einen Deckel auf, wenn du Nudelwasser zum Kochen bringst? Falls nicht, könntest du mit diesem kleinen Tricks deinen Strombedarf ebenfalls reduzieren und kämst dabei noch sehr viel schneller zu deiner gegarten Pasta. Und auch sonst sorgt ein aufgelegter Deckel für effizientes und schnelles Garen, wodurch der Herd früher wieder ausgestellt werden kann.

Tipp: Noch effizienter garst du viele Gerichte in einem Schnellkochtopf.

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Gefriergeräte abtauen

Wenn sich im Gefrierer eine Eisschicht gebildet hat, kann das den Stromverbrauch um 10-15 Prozent erhöhen. Ein Mehrverbrauch, der sich durch regelmäßiges Abtauen vermeiden lässt. Beim Neukauf von Kühlgeräten sorgt die Wahl eines Geräte mit der Energieeffizienzklasse A für einen möglichst geringen Stromverbrauch, der sich durch kurzes Öffnen und effizientes Befüllen noch optimieren lässt.

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Heizkörper reinigen

Verstaubte Heizkörper erhöhen den Energieverbrauch. Deshalb empfiehlt es sich mindestens einmal im Jahr, die Heizkörper zu reinigen, wodurch sich ebenfalls Energie einsparen lässt.

Tipp: In einem eigenen Beitrag gibt es weitere Tricks zum richtigen Heizen. Durch einen Umstieg auf Ökostrom kannst du zudem etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun.

In unseren Büchern findest du viele praktische Tipps, die Energie sparen und die Umwelt schonen:

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Mehr umweltfreundliche Ideen und Rezepte:

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6 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Hm, bei der Sache mit der Temperatur des Waschwassers stimme ich nicht zu:

    Tests haben gezeigt, dass viele Waschmaschinen die einstellbaren Temperaturen gar nicht erreichen, wodurch die Wäsche – würde man den Tipp hier beherzigen – noch kälter gewaschen würde, als man erwartet. Waschmaschinen, die nicht wenigstens einmal im Monat eine Kochwäsche waschen, verkeimen darüber hinaus nachweislich. Ein Grund übrigens mit für die erstaunliche Haltbarkeit von Keimen in Krankenhäusern. Zuhause ist das nicht ganz so gefährlich, aber lecker ist es auch nicht. Man kann der Wäsche natürlich ein Desinfektionsmittel zuführen, aber dann muss man sich fragen, ob ein erhöhter (Öko-)Stromverbrauch nicht weniger schädlich ist als all das, was man dem Abwasser antut.

    Für das Waschen von Kleidung gebe ich Euch Recht, da muss man nicht heißer waschen als nötig. Obwohl ich Unterwäsche, Bettwäsche, Handtücher und Socken zwischendurch auf 60 Grad wasche, da ich eben keine modernen, sondern ausschließlich Öko-Waschpulver aus dem Unverpacktladen verwende, das dankenswerterweise keine Desinfektions- und Duftstoffe enthält.

    Ansonsten habe ich alle 2 Wochen eine randvolle Kochwäsche (Spül- und Putztücher, Mobbezüge, Taschentücher, Geschirrtücher, ggf. Damenbinden, Abschminkpads, Waschlappen und Badematten). Dafür habe ich nach und nach die einzelnen Wäschestücke so ersetzt, dass sie aus weißer Baumwolle oder Halbleinen bestehen. Meine letzten beiden Waschmaschinen (eine von Siemens und eine der Billigmarke Blomberg) haben jeweils über 15 Jahre gehalten, die Blomberg konnte ich sogar noch voll funktionstüchtig verschenken, als ich sie gegen die Miele meiner Mutter eintauschte. Die galt als kaputt, weil sie Wasser verlor. Der Reparateur stellte fest, dass die Wasserleitungen darin mit Waschmittel und Keimen vollgeschleimt waren. Die Rohre wurden durchgepustet und der Spülkasten ersetzt – jetzt läuft sie wieder und riecht – wie die parfumfrei gewaschene Wäsche – tadellos.

    Antworten
    • smarticular.net

      Gemeint ist natürlich, wie oben beschrieben, selbst bewusst zu entscheiden, wann eine niedrigere Temperatur Sinn macht, aber keinesfalls IMMER kalt zu waschen 💚🙂 insbesondere die 60-Grad-Wäsche für Hygienewäsche hat selbstverständlich ihre Berechtigung.
      Liebe Grüße

  2. Hallo Netty, vielen Dank für deine Ideen! Ja oft lässt sich sogar das Umweltfreundliche mit dem Gesunden verbinden. Hoffentlich sehen das immer mehr Menschen so. Liebe Grüße Sylvia

    Antworten
  3. Wäscheleine statt Wäschetrockner spart auch noch mal Energie. Sämtliche gerade nicht benötigten Elektrogeräte komplett vom Stromnetz trennen: durch ausziehen des Steckers (z. B. wenn die Waschmaschine, der Wasserkocher etc. nicht benötigt wird) oder durch einen Mehrfachstecker mit Ausschalter reduziert ebenfalls den Stromverbrauch. Ansonsten: soweit wie möglich für Erledigungen das Fahrrad nutzen oder zu Fuß gehen. Ich bin schon älter und wohne ohne Auto in einem Dorf. Oft höre ich, dass man ohne Auto auf dem Dorf doch gar nicht zurecht kommt. Ich persönlich bin eher der Ansicht, dass das eine Frage der Gewohnheit und der Prioritäten ist. Ein Nachbar hat mich vor ein paar Monaten ungläubig angeschaut, als er mitgekriegt hat, dass ich (übern Berg) in die Nachbarstadt geradelt bin. Ich behaupte immer dass das mein kostenloses Fitnessprogramm ist. Und wer denkt, dass das doch mehr Zeit braucht als mit dem Auto: stimmt. Aber dafür brauche ich kein Fitnessstudio!

    Antworten
    • Super, genau das ist die richtige Einstellung und hält dich jung 😁

    • Besonders das weniger Bügeln ist klasse 😀
      Weichspüler benutze ich schon 42 Jahren nicht mehr ,ich mag meine Handtuchmassage am Morgen .
      Meine Ökobilanz ist schon ganz ok . An Feinheiten feilen ich noch . Was sich heute so schön Upcycling nennt ,nannte sich in den 60/ 70 er Jahren sparen .
      Heute heißt mein Motto ganz oft wieder ” mit Geld kann jeder ,aber ohne ? So gibt es heute auch wieder Gemüse aus den Garten / Kräuter aus der Natur .

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