Fenster putzen mit Hausmitteln: einfach streifenfrei ohne künstliche Chemie

Fenster mit Hausmitteln streifenfrei zu putzen, ist so einfach! Mit diesen Tipps für blitzblanke Fenster sparst du Geld, Plastikmüll und unnötige Zusatzstoffe.

Fensterputzen ist meist nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung, doch der Blick durch glasklare, blitzblanke Fenster entschädigt für die Mühe. Dabei muss Fensterputzen nicht aufwändig sein, solange man damit nicht allzu lange wartet. Teure Putzmittel in Plastikflaschen sind dafür unnötig, denn Fenster lassen sich auch effektiv und ohne Streifen mit Hausmitteln putzen.

Fenster putzen mit Hausmitteln: so geht’s

Meistens sammeln sich auf den Scheiben hauptsächlich Straßenstaub und Kalk an, im Frühjahr auch Pollen. Auch mehr oder weniger fettige Fingerabdrücke “verzieren” mit der Zeit oft etwa das Küchenfenster oder eine Balkontür. Vogelkot und Spuren von Insekten, die eine intensivere Reinigung erfordern würden, sind dagegen eher die Ausnahme.

Dieser Alltagsschmutz lässt sich mit einfachen Zutaten beseitigen, die du wahrscheinlich ohnehin in der Küche hast. Und je regelmäßiger geputzt wird, zum Beispiel einmal innerhalb von ein bis drei Monaten (je nach Verschmutzung), desto schneller geht’s, da keine dicken Krusten beseitigt zu werden brauchen.

Um die Fenster mit Hausmitteln zu putzen, werden diese Zutaten gebraucht:

Tipp: Die Menge an zugesetztem Spüli oder Essig hängt vom Verschmutzungsgrad der Fensterscheiben ab. Bei vielen Fettspuren können beispielsweise zwei Spritzer Spülmittel nötig sein, bei dicken Kalkablagerungen helfen mehr Essig oder Essigessenz im Putzwasser. Der Schmutz lässt sich zudem mit heißem Wasser noch effektiver beseitigen als mit kaltem.

Benötigte Zeit pro Fenster, abhängig von der Fenstergröße und Routine: 5 Minuten.

So werden die Fenster mit Hausmitteln geputzt:

  1. Zutaten vermischen

    Einen kleinen Eimer mit heißem Wasser füllen, Spülmittel sowie Essig oder Essigessenz dazugeben und gründlich umrühren.

  2. Fenster “einweichen”

    Scheibe und Rahmen mit einem Schwamm oder Fensterwischer großzügig mit Putzflüssigkeit einreiben, herunterlaufendes Wasser ggf. mit einem Putztuch am Ende der Scheibe auffangen.

    Wenn die Außenseite zum Beispiel durch Baustaub oder Straßenstaub sehr verschmutzt ist, bietet es sich an, die Fenster zunächst nur außen zu reinigen und dann neues Putzwasser für die Innenseite zu verwenden. Ansonsten ist es eher eine Frage der Routine, ob man zunächst nur innen und dann außen putzt, oder ob man jedes Fenster gleich von beiden Seiten bearbeitet.

  3. Putzwasser entfernen

    Das Fenster entweder mit einem Fensterabzieher (oder Fenstersauger) von Scheibe und Rahmen abnehmen oder klassisch mit einem Lappen abwischen. Wenn immer noch Schmutz auf der Scheibe haften sollte, können Schritte 1 und 2 wiederholt werden.Fenster mit Hausmitteln streifenfrei zu putzen, ist so einfach! Mit diesen Tipps für blitzblanke Fenster sparst du Geld, Plastikmüll und unnötige Zusatzstoffe.

  4. Mit Wasser nachwischen (optional)

    Wer möchte, kann noch einmal mit einem ausgedrückten Schwamm voll klarem Wasser über die Scheiben und Rahmen fahren, um den letzten Schmutz zu entfernen. Das ist aber meist nur dann nötig, wenn sich im Putzwasser schon viel Dreck gesammelt hat. Anschließend ggf. noch einmal mit dem Abzieher über die Glasflächen gehen.

  5. Fenster trocknen

    Mit einem möglichst fusselfreien Tuch (zum Beispiel mit einem Geschirrtuch) zuerst die Fensterscheibe trocken wischen, danach den Rahmen (bei Verwendung eines Abziehers meist nicht nötig). Sollten jetzt wider Erwarten doch noch Streifen zu sehen sein, können die betroffenen Stellen gezielt nachpoliert werden.

Fertig! Wie schön, wenn man durch die frisch geputzten Scheiben wieder einen besseren Durchblick hat; die Welt strahlt doch viel bunter! ;)

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Andere Möglichkeiten, die Fenster mit Hausmitteln zu putzen

Für zwischendurch oder für den Fall, dass es schnell gehen soll, lässt sich auch ein ökologischer Fenster-Sprühreiniger mixen. Darin wirkt Spiritus statt des Spülmittels als Fett- und Schmutzlöser. Einfach alle Zutaten in einer alten Pumpsprühflasche vermischen, auf die Scheiben sprühen und nachwischen.

Statt Fensterreiniger zu kaufen, kannst du ihn viel preiswerter und umweltfreundlicher selber machen - mit Spiritus und Apfelessig.

Bei diesem Fensterputzmittel mit Stärke, das besonders gut für Duschkabinen und Spiegel im Bad geeignet ist, entfernt Speisestärke nicht nur fettigen Schmutz besonders gut, sondern sorgt auch mit einem Abperleffekt dafür, dass das Glas länger sauber bleibt.

Wenn besonders ökologisch geputzt werden soll, sorgen Brennnesseln für einen Frühjahrsputz ganz ohne Chemie. In einem weiteren Beitrag findest du zudem unter anderem Tipps für das “Drumherum” beim Fensterputzen. So ist es beispielsweise sinnvoll, gleich auch Gardinen oder Vorhänge zu waschen – für eine rundum saubere Fensterfront.

Wie sich die meisten Reinigungs- und Drogerieprodukte durch Hausmittel ersetzen lassen, kannst du auch in unserem Buch nachlesen:

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Mit welchen einfachen Mitteln bekommst du deine Fenster streifenfrei sauber? Wir freuen uns über deine Anregungen in den Kommentaren!

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4 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Ja und? Wie war das mit Meinungsfreiheit? Ist das jetzt ernsthaft eine Seite um sich über sowas streiten zu müssen?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Alle Meinungen sind natürlich erlaubt und herzlich willkommen 👍
      Liebe Grüße

  2. Uff, dass finde ich nach einer Zeile schon viel zu kompliziert.

    Regel Nummer eins. Fenster NIE bei dirketer Sonne putzen.

    1 Liter lauwarmes Wasser, 1/4 Teelöffel Spüli (vier/fünf Tropfen)
    Fenster richtig ordentlich putzen (z. B. Fliegen- aa) . Lappen egal.
    Mit sauberem locker genülltem Geschirr- oder Handtuch sanft aufdrückken, aber zügig kreisend nachtrocknen.

    Fertig.

    Nach kurzem ausprobieren, bekommt das jeder nach 5 Minuten hin.

    Woher ich das weiß? > Hauswirtschaftsschule ;)

    Antworten
    • Wenn man das nach einer Zeile schon zu kompliziert findet zu lesen, dann einfach nicht weiterlesen. Aber solch ein Kommentar macht einfach keine gute Stimmung für die, die dies interessant finden.

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