Rejuvelac selber machen: Rezept für den probiotischen Drink (glutenfrei)

Dieser gesunde Brottrunk unterstützt die Verdauung und stärkt das Immunsystem. Wir zeigen dir, wie du Rejuvelac selber machen kannst!

Ein gesundes Mikrobiom ist die Basis für unser Wohlbefinden und ein starkes Immunsystem. Um die Darmflora aktiv zu unterstützen, greifen viele zu teuren Probiotika oder fertigen fermentierten Getränken aus dem Bio-Laden. Dabei lässt sich ein echtes Kraftpaket für den Bauch ganz einfach und extrem kostengünstig in der eigenen Küche herstellen: Rejuvelac.

Das enzym- und nährstoffreiche Fermentgetränk schmeckt angenehm säuerlich, erfrischt und ist der perfekte Küchenhelfer für alle, die pflanzliche Alternativen wie veganen Käse oder Joghurt ansetzen möchten.

Was ist Rejuvelac? Die glutenfreie Alternative zu Brottrunk

Traditioneller Brottrunk wird meist auf Basis von Roggenbrot und Wasser hergestellt. Er schmeckt zwar gut, hat jedoch zwei entscheidende Nachteile: Er enthält Gluten und ist für Menschen mit Zöliakie nicht geeignet. Zudem muss er gekauft werden. Hier kommt Rejuvelac ins Spiel – die ideale Alternative aus der eigenen Küche. Verwendest du von Natur aus glutenfreie Saaten wie Quinoa, Hirse oder Naturreis, ist der fertige Trunk absolut sicher und auch bei Unverträglichkeiten bestens verträglich.

Bei der Fermentation vermehren sich wertvolle Milchsäurebakterien und Enzyme. Diese sorgen für ein optimales Milieu im Verdauungstrakt, stärken die Abwehrkräfte und erleichtern dem Körper die Nahrungsaufnahme. Darüber hinaus ist der Trunk reich an B-Vitaminen.

Rejuvelac selber machen: Das Grundrezept

Rejuvelac selber machen: Das Grundrezept

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

6

Portionen
Zubereitungszeit

15

Minuten
Kalorien

12

kcal

Diese folgende Methode dauert etwas länger, schöpft aber das volle Potenzial der Körner aus, da durch den Keimprozess zusätzliche Nährstoffe und Enzyme freigesetzt werden. Unter dem Rezept findest du eine zweite, schnellere Variante.

Wichtiger Hinweis zur Hygiene: Da es sich um eine wilde Fermentation handelt, ist Sauberkeit das A und O. Spüle alle verwendeten Gläser, Löffel und Siebe vorab gründlich mit heißem Wasser aus, um Fehlgärungen und Schimmelbildung vorzubeugen. Verwende zudem am besten Getreide in Bio-Qualität, da gespritzte Saaten oft nicht richtig keimen.

Zutaten und Utensilien

  • 1 Tasse (ca. 150 g) keimfähiges Getreide (z. B. Quinoa oder Naturreis für die glutenfreie Variante; alternativ Dinkel oder Weizen)

  • 4 Tassen (ca. 1 Liter) gefiltertes Wasser oder Leitungswasser (zimmertemperiert)

  • 1 großes, sauberes Einmachglas (mindestens 1,5 Liter Fassungsvermögen)

  • 1 sauberes Küchentuch oder ein Stück Mulltuch und ein Gummi zum Fixieren

  • 1 feinmaschiges Sieb

Zubereitung

  • Körner in das Glas geben, mit Wasser bedecken und für etwa 8 Stunden (oder über Nacht) einweichen lassen.
  • Das Wasser abgießen. Die Körner in ein Sieb geben, gut durchspülen und abtropfen lassen. Die Körner nun für etwa zwei Tage im Sieb (oder in einem Keimglas) keimen lassen. Damit sie nicht austrocknen, zwei- bis dreimal täglich mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  • Sobald sich kleine, weiße Keimansätze zeigen, sind sie bereit. Die Keimlinge in das große, saubere Glas geben und mit den vier Tassen Wasser auffüllen. Das Glas mit dem Tuch abdecken und mit einem Gummi fixieren, damit Luft entweichen kann, aber keine Fruchtfliegen hineingelangen.
  • Nach 24-48 Stunden die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine saubere Flasche abgießen. Fertig ist dein selbstgemachtes Rejuvelac!

Tipp

  • Du kannst die Keimlinge ein zweites Mal verwenden! Spüle sie einfach gut ab, gib sie zurück ins Glas, fülle sie erneut mit Wasser auf und fahre ab Punkt 3 fort. Der zweite Ansatz fermentiert oft sogar noch etwas schneller.

Die schnelle Variante (ohne vorheriges Keimen)

Wenn es schneller gehen muss, kannst du dieses Rejuvelac-Rezept nutzen, bei dem das Getreide nicht extra keimen muss.

  1. Das Getreide gründlich in einem Sieb waschen.
  2. Die Körner zusammen mit einem Liter Wasser und drei Tropfen frischem Zitronensaft in das große Glas geben. Die Zitrone senkt den pH-Wert und schützt den Ansatz vor unerwünschten Bakterien.
  3. Das Glas mit dem Tuch abdecken und für 48 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen. Auch hier gelegentlich umrühren oder schwenken.
  4. Das fertige Getränk durch ein Sieb abgießen.

Auch bei dieser Variante kann das Getreide ein zweites Mal aufgegossen werden – beim zweiten Durchgang ist kein zusätzlicher Zitronensaft mehr nötig.

Wann ist das Rejuvelac fertig?

Fermentations-Anfänger sind oft unsicher, ob das Ergebnis gelungen ist. Mache einfach den Sensorik-Check:

  • Aussehen: Das Wasser färbt sich während der Fermentation milchig-trüb. Am Boden kann sich etwas weißer Satz bilden – das ist völlig normal. An der Oberfläche steigen kleine Bläschen auf.
  • Geruch & Geschmack: Fertiges Rejuvelac riecht frisch, leicht hefig und angenehm säuerlich (erinnert ein wenig an Zitronenwasser oder milden Kombucha).
  • Wann entsorgen? Sollte das Getränk faulig, muffig oder nach Nagellackentferner riechen oder sich gar Schimmel an der Oberfläche bilden, ist etwas schiefgelaufen. In diesem Fall den Ansatz bitte komplett entsorgen.

Aufbewahrung und Anwendung: Wofür nutzt man den Ferment-Drink?

Im Kühlschrank gelagert hält sich das fertige Getränk in einer verschlossenen Flasche etwa 5 Tage. Da der Fermentationsprozess in der Kälte verlangsamt wird, verändert sich der Geschmack kaum noch. Falls du zu viel produziert hast, kannst du Rejuvelac (und auch die übrig gebliebenen Keimlinge) problemlos einfrieren und bei Bedarf schonend auftauen.

Die besten Verwendungsmöglichkeiten:

  • Pur genießen: Trinke morgens oder vor den Mahlzeiten ein kleines Glas (ca. 100–150 ml) für einen gesunden Start in den Tag.
  • Für Smoothies: Nutze den Trunk als saure Basis für grüne Smoothies.
  • Als Starterkultur: Rejuvelac ist der perfekte, vegane Starter für die Herstellung von pflanzlichem Käse (z. B. Cashew-Frischkäse) oder Joghurt, da es die gehackten Nüsse oder die Pflanzenmilch wunderbar fermentiert und säuert.

Hast du schon einmal probiotische Getränke selbst hergestellt? Dann schreib uns deine Erfahrungen und Tipps in die Kommentare!

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39 Kommentare
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  1. Hallo, ich verstehe das nicht genau, wie das gemeint ist mit Punkt 4. Das ist doch nur mit anderen Worten genau das selbe wie Punkt 3?
    Könnten Sie das bitte einmal nachgucken, in sich da ein Fehlerchen eingeschlichen hat und ob das nur doppelt ist oder ein Punkt weg gelassen wurde durch das doppelte? Mir persönlich fehlt die Angabe, wie lange die gekeimten Samen im Wasser stehen bleiben sollen. Vielen Dank und beste Grüße

    1000011071

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Andrea,
      ja da hat sich tatsächlich eine Dopplung eingeschlichen – wir haben es korrigiert! Auch die verschollene Angabe zur Dauer der Fermentation ist wieder ergänzt. Beachte dabei bitte die Hinweise im Abschnitt, der erklärt, wann das Ergebnis fertig ist bzw. wie das erwartete Ergebnis ist.
      Liebe Grüße

  2. Christian

    Liebes Smartikular- Team,

    was meint Ihr in Eurem Beitrag über Rejuvelac mit abgedeckt stehen lassen – unter Luftabschluss, wie in einem geschlossenen Gefäß?

    Funktioniert das mit dem Fermentieren als Rejuvelac (neben den von Euch beschriebenen Reis, Dinkel, Weizen oder Quinoa) auch mit anderen trockenen Körnern, wie mit Erbsen?
    Vielen Dank! :-)

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Wie beschrieben mit einem Tuch abdecken (kein Luftabschluss) – es sollen keine Insekten und kein Schmutz hinein gelangen.
      Die Methode ist für Getreidesorten wie den genannten gedacht; eine Fermentation von Erbsen o.ä. auf diese Weise haben wir bisher nicht getestet.
      Liebe Grüße

  3. Christian

    Liebe Lena, liebes Smarticular-Team,

    ich erweitere regelmäßig mit Ihren Berichten meinen Horizont, so auch mit diesem.
    Ich verwende die hier dargestellte 2. Methode, da meine noch vorhandenen Roggenkörner zum größten Teil nicht keimfähig sind. Phytinsäure ist ein Antinährstoff. Es wird sehr oft angepriesen, dass durch Fermentieren ein sehr hoher Anteil der Phytinsäure abgebaut wird. Darauf bin ich aufgrund meiner Ernährungsweise und meinem Gesundheitszustand dringend angewiesen.
    Weiterverwendung der Roggenkörner: Diese gebe ich zerkleinert in den Overnigt Oats. Weiterhin mahle ich auch Körner nach Fermentierung im Mixer und verwende diese anschließend für den Sauerteig.
    Beim Sauerteig ist dies so, was mit verschiedenen Studien nachgewiesen wurde. Bei Methode 1 leuchtet es mir ein, dass durch Keimung und Fermentationsprozess Antinährstoffe, speziell Phytinsäure, verringert werden können.

    Durch Methode 2 in obigem Rezept werden die Körner ohne Keimung fermentiert. Ist der Effekt der Phytinsäurereduktion bei dieser Vorgehensweise trotzdem in einem ähnlich hohem Maß gegeben, auch wenn kein Keimvorgang vorangestellt wird?
    Herzlichen Dank im Voraus!

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Christian,
      ja auch bei der zweiten Methode wird Phytinsäure in relevantem Maß abgebaut, weil das dafür verantwortliche Enzym (Phytase) in dem leicht sauren Millieu optimal arbeiten kann. Anfangs sorgt die Zitronensäure für das saure Milieu. Auch bei der zweiten Methode ist aber die Fermentation (Milchsäuregärung) für die Hauptwirkung verantwortlich. Natürlich vorhandene Milchsäurebakterien vermehren sich unter optimalen Umständen in dem Ansatz massenhaft und lassen die Körner fermentieren. Sofern es keine Fehlgärung gibt, entsteht der gewünschte probiotische “Brottrunk”. Eine penibel saubere Arbeitsweise ist dafür notwendig.
      Liebe Grüße

  4. Ich habe es mit Reis gemacht, da ich Zöliakie habe. Ich kann leider dieses Geschmack nicht ertragen. Es kann gesund sein, aber mir kann keiner sagen, dass der Geschmack gut ist. Lecker ist definitiv anders.🤮

    Antworten
  5. moin, interessantes produkt…nur ist es eben kein brottrunk wie behauptet…dieser wird mit sauerteig hergestellt und ist ein nebenprodukt der brotteigherstellung👍🏻

    Antworten
  6. Hallo
    Ich habe den Dejuvelac mit Weizen angesetzt (2. Methode) aber nach 48h ist dir Flüssigkeit immer noch durchsichtig und nicht milchig wie hier oben auf dem Foto. Ist das normal, oder muss ich einfach noch etwas warten?
    Liebe Grüße

    Antworten
  7. Kann man das auch mit Roggenkörnern machen?
    Danke vorab für die Antwort.

    Antworten
    • Hallo Anette, ja das geht auch. Er wird am besten etwas länger eingeweicht (etwa 12 Stunden) und hat auch eine etwas längere Keimdauer (eher vier Tage). Liebe Grüße Sylvia

  8. Kann man für die 2. Variante anstatt Zitronensaft auch Essig nehmen ?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Das haben wir leider noch nicht probiert.
      Liebe Grüße

  9. Mich wundert schon lange eine Frage bezüglich Reis – hier mit Rejuvelac – aber auch für das Reiswasser, das für die Haare so angepriesen wird. Ist hier die ganze Problematik mit Arsen völlig vergessen, oder gar nicht vorhanden?
    Es ist weitläufig bekannt, dass Reis mit Arsen belastet ist – auch Bio – und vor dem Verzehr großzügig gewässert werden soll. Nun ist es aber genau dieses Waschwasser, das fermentiert, verwendet und sogar konsumiert wird. Ich habe ein großes Fragezeichen. Kann mir bitte jemand dazu Genaueres sagen?

    Antworten
    • Bei Methode 1 wird der Reis ganz normal eingeweicht, das Wasser weg gekippt und anschließend wird der Reis nochmal gespült. Das gleiche macht man auch beim Reis kochen. Ich sehe da kein Problem

  10. grimmbartaffe

    Entschuldigung aber unter Schritt 4 (Methode 1) soll man die Körner im Wasser stehen UND keimen lassen? Bei der Fermentation ist aber die Keimung schon abgeschlossen, das sind zwei verschiedene Schritte: 1. Keimen lassen, 2. Fermentieren lassen.
    Auch ist es heikel , unkommentiert Reis als Ausgangsstoff anzugeben denn dieser ist im Normalfall (geschält) nicht mehr keimfähig (und so habt ihr das auch noch so abgebildet: keimunfähigen weißen Reis)! Selbst ungeschälter Vollkorn-Reis ist nicht unbedingt keimfähig, das muss dann jeweils getestet werden.

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Ja – die Körner beginnen zu keimen, was dann nach einigen Stunden wegen des Sauerstoffmangels in Fermentation übergeht. Ob und wie stark sie keimen, hängt von der Sorte ab, mit Getreide (siehe oben) klappt es besonders gut. Geschälter, weißer Reis ist nicht mehr keimfähig und eignet sich daher nicht für die traditionelle Rejuvelac-Herstellung (Methode 1). Für ein sicheres Gelingen und die Aktivierung der wertvollen Enzyme müssen zwingend ungeschälte Vollkorn-Saaten wie Naturreis, Quinoa, Hirse oder nacktes Getreide in Bio-Qualität verwendet werden.

  11. Hallo zusammen,

    ich habe jetzt mit der zweiten Methode zwei Fermentationsvorgänge gemacht und mich dabei genau an Eure Beschreibung gehalten.
    Die erste Fuhre, die ich mit Langkornreis und etwas Zitronensaft versetzt habe, schien mir nicht sehr fermentiert zu sein. Es gab keine Bläschen, oder so. Nach 48 Stunden war die Flüssigkeit trüb und schmeckte angenehm mild und säuerlich.
    Die zweite Fuhre (wie angegeben ohne Zugabe von Säure) schäumte nach 48 Stunden, war also fermentiert. Der Geruch war allerdings eher unangenehm, es roch nach strengem Käse (oder auch alten Füßen), obwohl ich sehr sauber gearbeitet und das Femerntiergefäß vorher mit kochendem Wasser überschüttet habe.
    Frage: Inwieweit darf dieser Geruch sein? Ich habe das Ganze vorsichtig probiert und fand den Geschmack nicht angenehm, hatte aber auch keine Magenprobleme hinterher.
    Wie sollte das Ganze nach der zweiten Fermentation riechen?
    Vielen Dank im Voraus für Eure Antwort und schönes Wochenende!

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  12. Vielen Dank für die tollen Rezepte! Nur zur Sicherheit: Bei der zweiten Methode werden die Körner vorher nicht eingeweicht. Richtig?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Genau 💚

      Achtung: Wenn der Ansatz nach strengem Käse oder alten Füßen riecht, liegt eine Fehlgärung vor (häufig durch Buttersäurebakterien). Ein gelungener Rejuvelac riecht ausschließlich frisch, säuerlich-hefig oder leicht zitronig. Riecht er muffig, faulig oder käsig, darf er keinesfalls mehr probiert oder konsumiert werden und muss komplett entsorgt werden.

      Liebe Grüße

    • Danke! Und noch drei Fragen, wieder in Bezug auf die zweite Methode: Wird das Getreide vorher gewaschen? (Habe ich nicht gemacht, scheint aber trotzdem was zu werden.)
      Wenn ich das Getreide das zweite Mal verwende (auch wieder zweite Methode), dann wasche ich es auch hier, ebenso wie bei der ersten Methode, oder?
      Habt Ihr Erfahrungswerte mit Hülsenfrüchten (Bohnen, Linsen)? Gehen die auch?
      Vielen Dank im Voraus! :-)

  13. Hallo!

    Auch wenn der Beitrag etwas älter ist:

    Ich habe es mit Buchweizen versucht. Nach 2 Tagen wollte ich ihn nun abfüllen. Oben auf der ersten Schicht Buchweizen hat sich nun aber stellenweisen ein weißer „Teppich“ gebildet der aussieht wie Schimmel. Ist er somit unbrauchbar? Oder ist das so gewollt?

    Liebe Grüße und danke im voraus
    Julia

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Julia,
      welche Methode hast du angewandt, die erste oder die zweite? Normalerweise sinken die Körner/Keimlinge zu Boden. Bei manchen Körnern mit Lufteinschlüssen (wie bei Buchweizen) schwimmen sie oben. Die Keimlinge bilden feine weiße Haarwurzeln aus, die wie Schimmel aussehen können, aber das ist leider aus der Ferne schwierig zu beurteilen.
      Schimmel lässt sich in generell vermeiden, indem der Ansatz gelegentlich umgerührt oder (bei verschließbarem Gefäß) geschüttelt wird. Wir ergänzen dazu einen Hinweis im Beitrag!
      Liebe Grüße

  14. Beim Rejuvelac Version 2. Nehme ich das Getreide gleich so vom Müller und mische 1 zu 4 und wenn ich es abseihe kann man das Getreide danach zum Müsli verwenden?

    Antworten
  15. Hallo,

    kann man den Quinoa anschließend noch weiter verwenden?

    Liebe Grüße
    Anna

    Antworten
  16. Folgendes habe ich im “Hippocrates Health Program Mini Course” Teil 5 (Gesundheitsbrief per Mail erhältlich) des Hippocrates Health Institute Florida, gefunden:
    “Rejuvelac, once a major part of the Hippocrates diet, has been eliminated due to research showing that it encouraged the growth of unfriendly bacteria, which negated the effects of good bacteria. Mounting complaints of discomfort prompted us to delete this fermented drink from our diet, and we recommend, instead, the use of distilled water in recipes calling for rejuvelac.”

    Antworten
  17. Phu erste Ladung gemacht und gleich entsorgt, da er fürtreffliche gerochen hat und auch ein weiser Film oben drauf war.
    Frage wie richt Rejuvelac?

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Durch die einsetzende Milchsäuregärung riecht der Rejuvelac leicht säuerlich, ähnlich wie Joghurt, aber nicht muffig. Wenn er unangenehm riecht, hat sich wahrscheinlich ein unerwünschter Bakterienstamm schneller vermehrt, bevor die Milchsäurebakterien die Oberhand gewinnen konnten, zum Beispiel Essigsäurebakterien. Normalerweise und bei ausreichender Hygiene sollten aber die Milchsäurebakterien das Milieu dominieren, wodurch andere Kulturen unterdrückt werden. Am besten nochmal versuchen – viel Erfolg!
      Liebe Grüße

  18. Wie funktioniert denn die erwähnte Joghurt-Herstellung aus Rejuvelac? Die angegebenen links waren dazu nicht wirklich ergiebig.
    Herzlichen Dank für diese Inspiration!

    Antworten
  19. guitarholic

    Muss es Vollkornreis sein? In Variante 2 ist die Rede von Körner in 1l Wasser und nicht mehr 1 Tasse auf 4 Tassen. Wie ist es nun gemeint?
    Übrigens :Super Seite habt ihr da gemacht! Vielen Dank und viele Grüße, Olli

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Olli, gemeint sind “europäische Tassen”, entspr. ungefähr 250 Milliliter (4 Tassen = 1 Liter). Wir richten uns dabei immer nach dem Einheiten-Umrechner: https://www.smarticular.net/kuecheneinheiten-online-umrechner-rezepte-umwandeln/
      Anstelle von Vollkornreis funktionieren auch andere Getreidesorten, da kann man viel experimentieren!

    • guitarholic

      Vielen Dank für die Antwort!
      Bzgl. Vollkornreis: Gemeint war, ob es auch mit geschältem Reis funktioniert? ?

    • Im Beitrag kann ich gar keinen Hinweis auf Vollkornreis finden, ich denke, dass normaler Reis auch funktioniert. Liebe Grüße!

  20. Stefanie Meister

    Ich hab es mit Reis ausprobiert. Beide Varianten. Schmeckt angenehm mild! Kann man den Reis danach noch kochen?

    Antworten
    • Hallo Stefanie, haben wir nicht probiert – wird vermutlich nicht das Gleiche sein wie mit normal gekochtem Reis, weil ja Bestandteile aus dem Reis fermentiert wurden. Probiere es einmal aus und berichte bitte, wie es geworden ist. Liebe Grüße!

  21. Gibt es dazu Nährwerte? Man verwendet ja den Reis/das Quinoa nicht weiter. Macht es also keinen unterschied was Protein/Kohlenhydrate/.. angeht? Besten Dank

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Für diese Frage haben wir leider keine genaue Antwort. Da ja ein gewisser Teil der enthaltenen Substanzen beabsichtigt ins Wasser übergeht, wird der Nährwert größer als Null sein. Bei einer ausgewogenen Ernährung und bei gesunden Menschen dürfte die Menge an Kohlenhydraten und Proteinen aber vermutlich vernachlässigbar sein. Vielleicht kann wer anderes genaueres sagen?

    • Frag google oder schau die Ergebnisse auf diesem verweise an :http://www.myfitnesspal.com/de/food/calories/raw-probiotic-rejuvelac-298758582

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