Pflegendes Rasieröl selber machen – besser als Dosen-Rasierschaum

Warum teuren Rasierschaum kaufen? Mit diesem Rasieröl aus zwei Zutaten geht das Rasieren genauso leicht und es pflegt und nährt die Haut noch zusätzlich.

Besonders weich soll es die Haare vor der Rasur machen, besonders sanft soll die Klinge über die Haut gleiten und besonders gepflegt soll die frisch rasierte Haut sein. Das alles versprechen zahlreiche Rasiercremes für sie und ihn aus dem Handel. Doch zum Glück geht das auch mit einem einfach hergestellten Rasieröl aus zwei Zutaten.

Wenn du eh schon darauf achtest, bei der Körperpflege auf unbedenkliche Inhaltsstoffe zurückzugreifen, und du lieber einen Rasierhobel verwendest, als ständig teure, plastikverpackte Ersatzklingen zu kaufen, ist dieses Rasieröl die perfekte Ergänzung für dich. Rasierschaum aus Sprühdosen oder Alutuben kannst du damit restlos ersetzen.

Zutaten für selbst gemachtes Rasieröl

Nur Pflanzenöl und Aloe-vera-Gel stecken in diesem Rasieröl. Beide Zutaten bilden eine Emulsion, welche die Rasierklinge besonders sanft über die Haut gleiten lässt. Zusätzlich spenden sie Feuchtigkeit und wirken entzündungshemmend. Dank seiner heilenden und regenerierenden Eigenschaften ist Aloe-vera-Gel auch für andere Hautpflegeprodukte bestens geeignet.

Warum teuren Rasierschaum kaufen? Mit diesem Rasieröl aus zwei Zutaten geht das Rasieren genauso leicht und es pflegt und nährt die Haut noch zusätzlich.

Für eine kleine Flasche Rasieröl benötigst du:

Um die Verteilbarkeit und die Haltbarkeit zu verbessern, kannst du Glycerin und Vitamin E (Tocopherol) zufügen. Du brauchst folgende Mengen:

Das Glycerin hilft dem Rasieröl, nicht so schnell auszutrocknen. Du kannst also auch bei einer großflächigeren oder aufwendigeren Rasur zuerst alle Bereiche mit dem Öl einreiben und dann Stück für Stück rasieren. Wenn du die doppelte Menge auf Vorrat herstellen willst, dann hilft Vitamin E, damit das Öl nicht so schnell ranzig wird.

Tipp: Welches Pflanzenöl du bei zu Trockenheit neigender Haut am besten verwendest, kannst du in unserem kleinen Lexikon der Öle nachlesen.

Herstellung des Rasieröls

Ich habe auf die Uhr geguckt: Es dauert keine zwei Minuten, dann ist dein Rasieröl fertig gemischt und einsatzbereit. Deutlich schneller als der Gang zur nächsten Drogerie!

Und so geht’s:

  1. Zutaten in eine leere Glasflasche füllen.
  2. Kräftig schütteln.

Warum teuren Rasierschaum kaufen? Mit diesem Rasieröl aus zwei Zutaten geht das Rasieren genauso leicht und es pflegt und nährt die Haut noch zusätzlich.

Danach kannst du das Öl auf die Haut auftragen und dich wie gewohnt rasieren. Wie du einen umweltschonenden, sparsamen Rasierhobel verwendest, kannst du hier nachlesen.

Tipps für das Rasieren mit Rasieröl

Ziel der Verwendung eines Rasieröls ist es, Haut und Haare so weit zu glätten, dass dein Rasierer mühelos darüber gleiten kann. Damit das gelingt, habe ich hier drei Tipps für die Verwendung eines Rasieröls:

  • Fett und Wasser – also das Sonnenblumenöl und das Aloe-vera-Gel – können sich mit der Zeit wieder voneinander trennen. Es empfiehlt sich daher, die Flasche vor jeder Rasur gut zu schütteln.
  • Das Gefühl beim Gleiten der Klinge über die Haut sollte sanft und leicht ölig sein. Ist das das nicht der Fall, kannst du einfach noch etwas mehr Rasieröl auftragen.
  • Um einen festen Griff des Rasierers zu gewährleisten, am besten nach dem Auftragen die öligen Hände nochmal abtrocknen.

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Dank seiner hautpflegenden Eigenschaften ist dieses Rasieröl für nahezu jede Körperregion geeignet und ermöglicht bei allen Haarstrukturen ein leichtes Gleiten der Klinge.

Warum teuren Rasierschaum kaufen? Mit diesem Rasieröl aus zwei Zutaten geht das Rasieren genauso leicht und es pflegt und nährt die Haut noch zusätzlich.

Welche Erfahrungen konntest du beim Rasieren mit dem selbst gemachten Rasieröl feststellen? Schreib es unten in die Kommentare!

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8 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Harry

    ich habe bereits verschiedene öle auspropiert – in hochwertigster Form – der erste Kommentar trifft es ganz genau – hast Du einen starken Bartwuchs mit kräftigen Haaren ist es immer schmerzhaft und macht schlichtweg keinen Spass – schöne erfahrungen, wenn es um so natürlich und nachhaltig wie möglich geht machte ich auch mit normaler milder Seife und von bigood (bipa) einem Bio-Rasiergel (mit Kräutern) und kompostierbarer Verpackung (Tube) – tolle pflege, wenig „reissen“, ergebnis ok – es schäumt jedoch kaum, wenn jemand darauf steht…

    Antworten
  2. Stefan Brandauer

    Rezept gefunden und natürlich auch gleich mal ausprobiert (1:1 gemäss Anleitung) …

    Um es in Peter Quill’s (Star-Lord) Worten auszudrücken: I think its good, except it sucks!

    Hier meine Erfahrung damit (2x angewandt um ganz sicher zu sein)

    + ich bin rasiert
    + ich bin gesichtstechnisch mörderisch eingeölt

    – im Bad riechts nach Frittenbude
    – so schmerzhaft hab ich mich schon lange nicht mehr rasiert

    – Hobel völlig verklebt und versaut

    – Waschbecken völlig verklebt und versaut, nur noch mit immensem Aufwand und reichlichst Warmwasser gereinigt bekommen (wie auch den Hobel); was das Zeug im Abfluss anrichtet, möchte ich mir jetzt gar nicht auszumalen

    Nein, sorry, netter Versuch, aber nix für mich, da bleib ich lieber bei der Rasierseife (regional von einem Seifenmacher produziert);

    Vielleicht geht das gut bei Jünglingen mit Pfirsichflaum im Gesicht, aber bei meinem Dreitage-Gerümpel hat das richtig, richtig gerissen – bei frischer Klinge. Überlegts Euch das gut, zumal ich extra Glyzerin und Vit-E-Öl dafür angeschafft hab, was auch nicht gerade geschenkt war.

    Antworten
    • smarticular.net

      Schade dass es für dich nicht funktioniert hat, denn unsere Erfahrungen mit dem Rasieröl sind sehr gut, sowohl für die Haut als auch beim anschließenden Saubermachen. Was für ein Öl hast du denn verwendet, dass es zu einem solchen Ergebnis kommen konnte :-D Sonnenblumenöl oder auch Olivenöl sind wunderbare Hautpflegeöle (je nach Hauttyp), sie lassen sich im Waschbecken nicht schlechter entfernen als in der Küchenspüle. Ein mildes Tensid (z.B. Kernseife) hilft dabei sehr gut.

  3. Eugen

    Könnte man noch ein paar Pflegende Öle hinzufügen oder das Sonnenblumenöl ersetzten? Ich denke da an Jojobaöl und Mandelöl zum Beispiel? Würden sich die Öle mit dem Aloe Vera Gel vertragen?

    Antworten
    • Marla

      Hallo Eugen, unsere Rezepte sind natürlich auch immer erweiterbar bzw. an seine eigenen Wünsche veränderbar. Du kannst das Sonnenblumenöl mit anderen pflanzlichen Ölen ersetzen, nur das Verhältnis ist bestimmt das gleiche. Da sich das Aloe Vera-Gel mit pflanzlichem Öl gut verbindet, sollte das auch bei Mandel-oder Jojobaöl kein Problem sein. Liebe Grüße und viel Erfolg bei der Herstellung!

  4. Werner Kaiser

    Ich habe mit Rasierseife (von Savion, in Papier verpackt und bio) bzw. Alepposeife gute Erfahrungen gemacht.

    Antworten
  5. Pazifal

    Wenn Selbermachen dann doch auch das Aloe Vera GEL preisgünstig in Bio-Qualiät selbst herstellen! Rezept zu googeln (Links sind ja hier nicht erlaubt?) 1 Liter Aloe Vera SAFT aus k.b.A kostet ab 11 €. Glycerin pflanzlich 99,5% PH. EUR. DAB 1000ml gibt es ab 9,60.
    Die Idee selbst ist natürlich klasse! Ich werde das mal mit Kokosöl ausprobieren, vielleicht kann man das besser auftragen?

    Antworten
    • Marla

      Hallo Pazifal, mit Kokosöl haben wir es noch nicht ausprobiert, freuen uns aber, wenn du es testest und uns berichtest ;) Liebe Grüße!

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