Maiskolben kochen – so gelingt das nährstoffreiche Knabbergemüse
Naturbelassener Mais ist eine nährstoffreiche und sättigende Gemüsebeilage und eignet sich für zahlreiche Rezepte. Wie lange du Maiskolben kochen solltest und was du dabei beachten kannst, erfährst du in diesem Beitrag.
Maiskolben kochen – das Grundrezept
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen140
kcal30
MinutenFrisch gekochte Maiskolben sind ein zeitloser Klassiker, der mit minimalem Aufwand maximalen Genuss garantiert. Ob als Star beim Grillfest, schneller Snack für zwischendurch oder Beilage zu herzhaften Gerichten – mit diesem Grundrezept gelingt dir der gelbe Klassiker immer perfekt auf den Punkt, sodass die Körner prall und saftig bleiben.
Zutaten
4 Maiskolben
Wasser
Prise Zucker
optional Salz
Zubereitung
- Maiskolben putzen und von den Blättern befreien. Eventuell in Stücke zerteilen, damit sie besser in den Topf passen.
- Ausreichend großen Topf mit Wasser füllen. Eine Prise Zucker hineingeben und das Wasser zum Kochen bringen.
- Die Maiskolben in das kochende Wasser geben. Optional eine Prise Salz hinzufügen. Wichtig: Etwas Salz intensiviert den Eigengeschmack des Mais. Zu viel Salz macht ihn zäh. Deshalb vorsichtig dosieren.
- Die Maiskolben für 20-30 Minuten köcheln lassen. Sie sind fertig, wenn die Maiskörner prall sind, eine leuchtend gelbe Farbe haben und weich, aber nicht matschig sind.
Tipps
- Für besonders zarte Körner kannst du dem Kochwasser neben einer Prise Zucker auch einen kräftigen Schluck Milch hinzufügen. Das Fett in der Milch fungiert als Geschmacksträger und sorgt dafür, dass die Textur des Mais besonders cremig bleibt.
- Gekochter Mais schmeckt vergleichsweise mild. Lege die gegarten Kolben für etwas intensivere Aromen anschließend noch einige Minuten auf den Grill oder brate sie in etwas Pflanzenöl in der Pfanne. Hier findest du weitere Tipps, wenn du Maiskolben grillen möchtest.
Klassisch wird gekochter Mais mit etwas Butter und Salz serviert. Noch besser schmeckt er, wenn du ihn noch warm mit (selbst gemachter) Kräuterbutter bestreichst.
Der goldene Genuss des Spätsommers
Frischer Zuckermais ist ein echtes Highlight der regionalen Erntezeit und hat in Deutschland von August bis Oktober Saison. Im Gegensatz zum herkömmlichen Futtermais wird Speisemais im sogenannten „milchreifen“ Zustand geerntet. Das bedeutet, dass die Körner voll ausgebildet, aber noch weich und saftig sind. Ein wichtiges Merkmal von frischem Mais ist, dass sich sein natürlicher Zucker nach der Ernte rasch in Stärke umwandelt. Deshalb schmeckt regionaler Mais, der auf kurzem Weg vom Feld in deine Küche gelangt, deutlich süßer und zarter als Importware, die bereits lange Transportwege hinter sich hat.
Energie- und Vitalstofflieferant
Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist Mais ein hervorragender Energielieferant, der deutlich sättigender ist als viele andere Gemüsesorten. Er punktet mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen für eine gesunde Verdauung und liefert wertvolle B-Vitamine sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Besonders interessant ist sein Gehalt an Zeaxanthin, einem natürlichen Farbstoff, der unsere Augengesundheit unterstützen kann.
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Wie genießt du gekochten Mais am liebsten? Wir freuen und über Ergänzungen in den Kommentaren!
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