DIY-Kosmetik haltbar machen – die besten Tipps und Konservierer
Eine der Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, lautet: „Wie lange ist das eigentlich haltbar?“ Wer Zeit und Liebe in selbstgemachte Gesichtscremes, Lotionen oder Duschgels steckt, möchte natürlich seine DIY-Kosmetik haltbar machen und sicherstellen, dass die selbst gemachte Naturkosmetik nicht schon nach wenigen Tagen verdirbt.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du deine DIY-Pflegeprodukte mit einfachen Mitteln sicher konservierst und worauf du bei der Herstellung achten musst, damit sie frei von Keimen bleiben.
Warum verdirbt DIY-Kosmetik schneller?
Konventionelle Produkte enthalten oft starke synthetische Konservierungsstoffe (wie Parabene), die Bakterienwachstum über Jahre verhindern. Bei Naturkosmetik verzichten wir bewusst darauf. Da wir zudem nicht unter Laborbedingungen arbeiten, gelangen Keime aus der Luft oder von unseren Händen leichter in die Produkte. Besonders kritisch sind alle Rezepturen, die Wasser enthalten – denn Wasser ist der ideale Nährboden für Mikroorganismen.
Die Vorbereitung: Hygiene ist das A und O
Bevor du die erste Zutat abwiegst, muss dein Arbeitsplatz „klinisch“ rein sein.
- Zutaten-Check: Verwende nur frische Rohstoffe. Achte besonders auf das Haltbarkeitsdatum von Ölen und die Frische von Pflanzenteilen.
- Auskochen & Desinfizieren: Koche Glasgefäße für ca. 10 Minuten in sprudelndem Wasser aus. Utensilien aus Kunststoff sowie Arbeitsflächen sollten mit 70-prozentigem Isopropanol oder hochprozentigem Weingeist abgewischt werden.
- Hände waschen: Trage im Idealfall Einweghandschuhe oder desinfiziere deine Hände gründlich.
Die goldene Regel: Das richtige Wasser
Wenn ein Rezept Wasser vorsieht (z. B. bei Emulsionen), nimm niemals Leitungswasser! Dieses enthält Keime und Kalk.
- Empfehlung: Verwende destilliertes Wasser oder frisch abgekochtes, abgekühltes Wasser. Noch besser sind Hydrolate (Pflanzenwässer), die oft schon leicht konservierend wirken.
Je nach Zusammensetzung und Wassergehalt sind viele DIY-Produkte bereits ohne zusätzliche Konservierung viele Monate haltbar. Andere müssen kühl gelagert und zügig verbraucht werden. Erfahre in einem eigenen Beitrag, wie lange typische DIY-Kosmetik haltbar ist, ohne dass du Zutaten zur Konservierung ergänzt.

DIY-Kosmetik konservieren
Um deine Substanzen länger haltbar zu machen, kannst du ihnen auch besondere Zutaten mit konservierenden Eigenschaften hinzufügen. Die folgenden Mittel haben verschiedene Wirkungsweisen und können die Haltbarkeit deiner Produkte um einige Wochen bis hin zu ein paar Monaten verlängern.
Konservierungsstoffe
In der folgenden Tabelle findest du die gängigsten Konservierungsmittel und ihre Einsatzkonzentrationen. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Gesamtgewicht deines Produkts. Je nach Hauttyp und Rezeptur eignen sich unterschiedliche Mittel:
Alkohol (Weingeist 95 % Vol.) ist ein bewährter Klassiker, besonders für Gesichtswasser und leichte Cremes. Er wird üblicherweise mit 10 bis 15 % bezogen auf die Wasserphase dosiert. Er wirkt sehr zuverlässig gegen Keime. Diese Angaben beziehen sich auf Weingeist mit mindestens 95 % Vol. Alkoholgehalt. Bei niedrigerem Alkoholanteil muss die Menge entsprechend erhöht werden. Rühre den Alkohol nach der ersten Emulsion beim Erkalten deiner Creme mit unter.
Nachteil: Bei trockener oder sehr sensibler Haut kann er eine austrocknende Wirkung haben und in zu hoher Konzentration die Hautbarriere schwächen. Zudem verfliegt er schnell, was bei der Verarbeitung berücksichtigt werden muss.

Tipp: Du kannst deine Pflegeprodukte an mit Pflanzenwirkstoffen mit Hilfe alkoholischer Tinkturen anreichern.
Biokons ist eine sehr beliebte, sanfte Alternative für alle Arten von Emulsionen. Die empfohlene Einsatzkonzentration liegt bei 1,0 bis 2,0 % des Gesamtgewichts.
Nachteil: Ein markantes Merkmal ist sein angenehmer, aber deutlicher Rosenduft, der die spätere Duftnote des Produkts mitbestimmt und nicht zu jedem Aroma passt. Zudem kann Biokons bei sehr empfindlichen Personen allergische Reaktionen auslösen.
Rokonsal gilt als sicherer Breitband-Konservierer für Shampoos, Duschgele und Cremes. Er wird meist mit 0,1 bis 1,0 % dosiert.
Nachteil: Damit Rokonsal effektiv vor Mikroorganismen schützt, ist es zwingend erforderlich, den pH-Wert des fertigen Produkts auf unter 5,4 einzustellen. Zudem ist er ein synthetisch-naturidentischer Stoff und daher für manche „reinen“ Naturkosmetik-Fans weniger attraktiv.
Leucidal Liquid bietet als Rettichwurzel-Ferment eine rein pflanzliche Option für hochwertige Gesichtspflege. Es wird mit 2,0 bis 4,0 % eingesetzt und ist besonders hautmild.
Nachteil: Die konservierende Wirkung von Leucidal Liquid ist deutlich schwächer als bei Weingeist oder Rokonsal, weshalb die Produkte meist eine kürzere Haltbarkeit aufweisen. Zudem ist es im Vergleich zu anderen Mitteln relativ teuer.
Kaliumsorbat wird häufig als 1:4-Lösung (Granulat in destilliertem Wasser) verwendet und dient primär dem Schutz vor Schimmel und Hefen. Es wird üblicherweise mit 1,0 % der fertigen Lösung dosiert.
Nachteil: Kaliumsorbat wirkt ausschließlich in einem sauren Milieu (pH-Wert unter 5,5) und deckt allein nicht das gesamte Spektrum der Bakterien ab. Daher muss es fast immer mit Alkohol kombiniert werden, um einen vollständigen Schutz zu bieten.
Vitamin E (Antioxidans) nimmt eine Sonderrolle ein, denn es ist kein klassisches Konservierungsmittel, zögert aber die Oxidation der Fette und Öle hinaus. Deshalb eignet es sich insbesondere für ölhaltige Balsame oder Cremes. Zusätzlich wirkt es entzündungshemmend, zellerneuernd und schützt vor freien Radikalen. Verwende maximal zwei bis drei Prozent in deinen Produkten, oft genügt auch schon ein halbes Prozent.
Nachteil: Wichtig zu wissen ist, dass es Vitamin E (Tocopherol) kein klassisches Konservierungsmittel gegen Bakterien oder Schimmel ist, sondern lediglich das Ranzigwerden der Fette und Öle verzögert. Ohne zusätzliche Wasserphasen-Konservierung schützt es wasserhaltige Produkte also nicht vor Verkeimung.
Unterstützende Hausmittel
Diese Stoffe allein reichen für wasserhaltige Produkte meist nicht aus, bieten aber eine hervorragende Ergänzung:
- Ätherische Öle: Lavendelöl, Nelkenöl, Oreganoöl, Teebaumöl und Thymianöl beispielsweise wirken von Natur aus antibakteriell und pilzhemmend.
Dosierung: Ca. 5–10 Tropfen auf 100 g Produkt (je nach Hautverträglichkeit).
Hier findest du mehr Informationen zu verschiedenen ätherischen Ölen und ihren Anwendungsgebieten.
- Zitronensaft / Zitronensäure: Senkt den pH-Wert ab. Da viele Keime in einem sauren Milieu nicht gedeihen, verlängert dies die Haltbarkeit leicht.
Wichtig: Nur als Ergänzung nutzen, da Zitronensaft selbst schnell verdirbt, wenn er nicht konserviert wird.
Lagerung und Anwendung
Die beste Konservierung hilft nichts, wenn das Produkt falsch gehandhabt wird.
- Dunkel und Kühl: Licht und Wärme lassen Wirkstoffe zerfallen. Braunglasflaschen sind ideal. Bewahre wasserhaltige Cremes am besten im Kühlschrank auf.
- Kleine Mengen: Produziere lieber öfter frisch in kleinen Chargen (z. B. 30–50 ml), statt riesige Vorräte anzulegen.
- Entnahme ohne Finger: Nutze Pumpspender, Tuben oder einen sauberen Spatel.
- Beschriftung: Notiere immer das Herstellungsdatum auf dem Etikett.
Woran erkenne ich, dass ein Produkt schlecht ist?
Vertraue deinen Sinnen! Entsorge das Produkt, wenn:
- Der Geruch sich verändert: Es riecht ranzig, säuerlich oder muffig.
- Die Optik variiert: Schimmelflecken (auch winzige Punkte!) oder Verfärbungen sichtbar sind.
- Die Konsistenz bricht: Wenn sich Wasser und Öl massiv trennen oder die Creme schleimig wird.
Fazit: Eine Kombination aus strikter Hygiene, einem Breitband-Konservierer (wie Rokonsal) und unterstützenden ätherischen Ölen bietet den besten Schutz für deine selbstgemachten Schätze.
Tipp: Du kannst deine Pflegeprodukte an mit Pflanzenwirkstoffen mit Hilfe alkoholischer Tinkturen anreichern.
Rezepte und Ideen für selbstgemachte Kosmetikprodukte findet du hier und in unseren Buchtipps:
Wenn du noch weitere Tipps oder besonders gute Erfahrungen mit diesen Methoden gemacht hast, freuen wir uns auf deinen Kommentar!
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Ein wirklich hilfreicher Überblick, danke dafür.
Ich frage mich gerade, ob man die verschiedenen konservierenden Stoffe auch kombinieren kann.
Zum Beispiel Weingeist für die Wasserphase und Vitamin E für die Fettphase in der gleichen Creme.
Spricht da aus eurer Erfahrung etwas dagegen oder ist das sogar empfehlenswert?
Schöne Grüße
Liebe Mara,
es spricht nichts dagegen, das so zu machen! Wichtig ist jedoch, zu beachten, dass Vitamin E streng genommen nicht konserviert (d.h. vor Keimen schützt), sondern das Ranzigwerden der Fette hinauszögert. Konserviert werden muss in erster Linie die Wasserphase und bei Produkten, die länger als ein paar Tage oder Wochen haltbar sein sollen, empfiehlt es sich, spezielle Konservierer wie z.B. Biokons zu verwenden.
Liebe Grüße
Das ist mal wieder eine gute Zusamenfassung, danke!
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass bei Cremes mit Wasseranteil ein hochwertiges Hydrolat (z.B. Rosenwasser oder Lavendelwasser) statt destilliertem Wasser auch schon einen kleinen Unterschied macht. Es pflegt nicht nur zusätzlich, sondern scheint die Creme auch etwas länger frisch zu halten.
Gerade jetzt wo die Haut wieder reichhaltigere Pflege braucht, ist das ein wichtiges Thema. Den Tipp mit dem Kaliumsorbat kannte ich noch nicht, das werde ich mal ausprobieren. 😊
Ein herzliches Dankeschön für eure tolle Arbeit
hallo, kann man auch Zitronensäure-Pulver in handgemachte Cremes zur Halbarkeit hinzufügen ? Wenn ja, wieviel Gramm auf 100 ml Creme ? Meiner Meinung müsste das in Ordnung sein …..Wie ist Ihre Meinuge dazu ?
Mit freundlichem Gruss aus Frankreich
Hallo,
habe mir ein Körper Shampoo gemacht aus folgenden Zutaten:
– selbstgemacht Duschgel
-> Naturseife in destilliertem Wasser leicht erwärmt bis sie flüssig wurde, dann Honig, stark aufgekochten Kamillenblüten Rosenwasser, Mandelöl und Vitamine E dazugegeben nach dem die Flüssigkeit kalt geworden ist.
Keine ätherischen Öl
Nach 2-3 Tagen (Lagerung im Bad) riecht das Shampoo richtig ekelhaft fast wie Kot (sorry).
Habt ihr einen Tipp was ich falsch gemacht habe und was ich besser machen kann.
Danke euch
Hallo, das Duschgel enthält Wasser und keine Konservierungsmittel. Es ist deshalb nur sehr begrenzt haltbar. Wir haben auch ein Duschgelrezept und zur Haltbarkeit einige Tipps gegeben https://www.smarticular.net/natuerliches-und-gesundes-duschgel-preiswert-selbermachen/. Wenn es übel riecht, würde ich es nicht mehr verwenden – aber so weit warst du sicher auch schon. Liebe Grüße Sylvia
Hallo, super Artikel, der mir schon oft weitergeholfen hat. Ich würde gerne selbstgemachte Baby-Feuchtücher konservieren, was kann ich hierfür verwenden?
Hallo Valentina, das kommt drauf an, womit die hergestellt wurden. Hier findest du dazu weitere Informationen: https://www.smarticular.net/wiederverwendbare-feuchttuecher-fuer-gesichts-und-babypflege-selber-machen/ Liebe Grüße Sylvia
Danke für die hilfreichen tipps, ich möchte eine creme mit milch, aloe vera und Lavendelöl herstellen. Da wird aber auch empfohlen Vitamin E 29.000IU 8 tropfen zu benutzen, ich finde leider kein vitamin E 29.000IU im Internet. Können Sie mir bitte empfehlen was ich stattdessen benutzen kann für eine lange haltbarkeit der creme? Ich habe jojobaöl hilft das vlt? Ich bedanke mich im Voraus. LG
Hallo, damit ist wahrscheinlich einfach Vitamin E (auch unter dem Namen Tocopherol erhältlich) gemeint. Man bekommt es zum Beispiel in Apotheken. Schöne Grüße Sylvia
Liebes Team, würde gerne eine Creme mit Kokosmilch als Wasseranteil rühren.
Wie kann ich diese am besten konservieren?
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Bei der geringen Menge Wasser (als Bestandteil der Kokosmilch) wären circa 20 ml Alkohol (Weingeist) bereits ausreichend. Alternativ sind Produkte wie Biokons verwendbar (gibt es auch für einen breiten pH-Wert-Bereich), aus der Apotheke.
Liebe Grüße
Hallo liebes Smarticular-team,
Was haltet ihr von Vitamin E und Cosgard als Konservierungsmittel?
Danke und LG
Vitamin E ist zwar kein Konservierer, aber es verzögert das Ranzigwerden von Fetten und lässt sich entsprechend in Salben und Cremes verwenden, dazu gibt es im Beitrag einen Abschnitt.
Das andere Mittel kennen wir leider nicht, sehen es uns aber gern mal an.
Liebe Grüße
So wirklich genau sind eure Ausführungen alle nicht!!! Leider hat auch niemand meine Frage beantwortet, ob nicht auch euer Orangenöl Fettreiniger konserviert werden sollte!!! Ihr ratet dazu, gleich zwei Liter herzustellen, das reicht bei mir mindestens für ein Jahr, ich bin kein Putzteufel, also habe ich sicherheishalber mal 200 ml Alkohol mitgemixt, dadurch wird es ganz schön teuer!!! Und was soll eigentlich passieren, wenn Creme nur aus Ölen ohne Wasser besteht, warum sollten die verderben, ausser wenn sie ranzig werden??? Aber mein Kokosöl hält auch locker zwei Jahre. Für das Gesicht mische ich Aloe Vera Gel mit Mandelöl und Glycerin und habe vor, das auch ein Jahr lang zu verwenden, ohne es einzufrieren. Ich bitte ernsthaft um bessere Erklärungen!!!
Sabine
Eine Creme ohne Wasser “verdirbt” nicht im klassischen Sinne, sie kann höchstens, wie du schon sagtest ranzig werden. Da richtet man sich für gewöhnlich nach den Inhaltsstoff mit dem kürzesten Haltbarkeitsdatum.
Dein Gemisch fürs Gesicht hört sich super an. Wenn du es vorher anmischt könnte die Haltbarkeit ohne Konservierung schon deutlich kurz ausfallen, weil sich im Aloe Vera Gel und dem Glycerin sehr gut Keime ansammeln können. Am besten frisch herstellen oder eben konservieren :)
Habe mir gerade für dich das Rezept für den Orangenreiniger angesehen und da war es schon echt clever den zu konservieren. Aber da du ja selber sagtest, dass du kein Putzteufel bist, und jetzt zwei Liter hast, dauert es sicher, bis du die nächste Fuhre herstellen musst :) Hoffe ich konnte alle deine Fragen beantworten, auch wenn ich kein Smarticular-Admin bin, mich aber ein wenig mit solcherlei Zubereitungen auskenne.
Für die Haltbarkeit von Cremes benötige ich z. B. eine Tinktur aus Pflanzen oder Biokons Plus? Oder muss ich beides verwenden?
Hallo, die Liste beschreibt verschiedene Konservierungsmöglichkeiten, die man einzeln einsetzen und teilweise auch kombinieren kann. Es muss also nicht beides sein. Wichtig ist vielmehr, dass bei den Rezepturen die entsprechenden Konzentrationen erreicht werden, so dass die Vermehrung von Schimmel und Bakterien wirksam gehemmt wird. Liebe Grüße Sylvia
Danke für die Informationen, wie Alkohol zur Konservierung von Cremes eingesetzt werden kann, vor allem die Prozent-Angaben und der für mich beruhigende Hinweis, dass eine austrocknende Wirkung erst ab etwa 20% zu befürchten ist, sind für mich sehr hilfreich!
Ich stelle mir seit ein paar Jahren meine Cremes selbst her und benutze selbst angesetzte Kräuteröle, ab jetzt werde ich auch selbst angesetzte Kräuter-Tinkturen benutzen, die gleichzeitig wirken und konservieren! Super! Und billiger als Konservierungsmittel zu kaufen ist es auch.
Ich fülle meine Cremes immer in möglichst kleine Gläschen und bewahre alle bis auf eines im Gefrierschrank auf, funktioniert super! So kann ich etwas größere Mengen auf einmal machen und immer nur ein kleines Gläschen auf mal im Kühlschrank oder auch mal ungekühlt haben, der Rest ist vor Verderben sicher. Ich habe nach dem wieder Auftauen keinen Unterschied in der Konsistenz bemerkt und kann diese Methode daher weiter empfehlen.
Super Idee, Dankeschön für diesen Tipp 👍🏽