Pikanten Senfaufstrich mit Dill selber machen
Ein selbst gemachter Brotaufstrich bringt nicht nur gesunde Abwechslung auf den Teller, sondern hilft auch dabei, unnötigen Verpackungsmüll zu vermeiden. Dieser scharf-pikante Senfaufstrich mit Dill vereint das unverwechselbare Aroma frischer Kräuter mit einer feinen Schärfe.
Pikanten Senfaufstrich mit Dill selber machen
Schwierigkeit: Einfach10
Portionen150
kcal10
MinutenAls cremige Basis für diesen Senfaufstrich dienen regionale Sonnenblumenkerne. So lässt sich in wenigen Minuten ein rein pflanzlicher Aufstrich zaubern, der hervorragend zu frischem Bauernbrot oder als Dip zu Gemüsesticks passt. Für die Zubereitung brauchst du neben den Zutaten einen Pürierstab oder einen leistungsstarken Mixer.
Zutaten
150 g Sonnenblumenkerne
1 TL Senfsamen, alternativ 4 TL (selbst gemachter) Senf
1 Bund frischer Dill
80 g Rapsöl
80 g Wasser
1-2 TL Zitronensaft
½ TL Zucker
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zubereitung
- Alle Zutaten zusammen in einen hohen Behälter geben. Mit einem Pürierstab alles zu einer homogenen Masse fein pürieren. Alternativ in einem kleinen Standmixer pürieren.
- Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben, bis die gewünschte streichfähige Konsistenz entsteht.
- Am Ende den Aufstrich nochmals kräftig mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
- In saubere Gläser füllen und fest verschließen.
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Haltbarkeit und richtige Lagerung
Da selbst gemachte Aufstriche komplett ohne künstliche Konservierungsstoffe auskommen, sind eine saubere Arbeitsweise und die richtige Lagerung besonders wichtig. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich der Senfaufstrich mit Dill für fünf bis sieben Tage.
Mit diesen einfachen Kniffen lässt sich die Haltbarkeit zusätzlich verlängern:
- Steril abfüllen: Die Gläser vor dem Befüllen sterilisieren, um mögliche Keime abzutöten.
- Mit Öl bedecken: Die Oberfläche des Aufstrichs im Glas mit einem Löffelrücken glatt streichen und mit einer dünnen Schicht Rapsöl oder Olivenöl bedecken. Das Öl schließt den Aufstrich luftdicht ab und verhindert Schimmelbildung. Vor dem nächsten Verzehr das Öl einfach unterrühren oder abgießen.
- Sauber entnehmen: Für die Entnahme aus dem Glas immer einen sauberen Löffel oder ein frisches Messer verwenden, um keine Krümel oder Butterreste in den Aufstrich zu bringen.
Wer direkt eine größere Menge herstellt, kann den Aufstrich problemlos einfrieren. Dafür die Creme portionsweise in kleine, gefriergeeignete Gläser (nicht bis ganz zum Rand füllen!) oder Eiswürfelformen geben. Nach dem schonenden Auftauen im Kühlschrank einfach noch einmal kräftig umrühren, falls sich etwas Flüssigkeit abgesetzt hat.
Tipps für Variationen
Das Rezept lässt sich wunderbar an den eigenen Vorrat anpassen. Anstelle von Sonnenblumenkernen eignen sich auch eingeweichte Cashews hervorragend als Basis – sie machen die Creme noch ein wenig milder. Auch ein Mix aus beidem funktioniert bestens und verleiht dem Aufstrich eine tolle Textur. Wer es noch würziger mag, kann zusätzlich eine kleine Zehe Knoblauch mit in den Mixer geben.
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Welches Gewürz darf in deinem Senfaufstrich nicht fehlen? Wir freuen uns auf Inspiration in den Kommentaren!
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