Hydrolate selber machen: Pflanzenwässer ohne Destille herstellen
Hydrolate sind in der Naturkosmetik und Aromatherapie wahre Schätze. Oft als “Blütenwässer” oder “Aromawässer” bezeichnet, bestechen sie durch ihre Sanftheit und Vielseitigkeit. Während ätherische Öle hochkonzentriert sind und fast immer verdünnt werden müssen, bringen Hydrolate die Wirkstoffe der Pflanze in einer wasserlöslichen, milden Form mit. Und das beste: Du kannst Hydrolate selber machen – günstig und ohne Vorkenntnisse! In diesem Beitrag erfährst du, wie.
Ob als klärendes Gesichtswasser, erfrischendes Körperspray oder aromatische Zutat in der feinen Küche – die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Traditionell entstehen diese Kostbarkeiten als Nebenprodukt bei der Wasserdampfdestillation von ätherischen Ölen. Doch man muss kein Profi mit teurer Kupferdestille sein, um in den Genuss dieser Pflanzenessenzen zu kommen. Mit ein wenig Experimentierfreude und haushaltsüblichen Utensilien lässt sich das Prinzip der Destillation in der eigenen Küche nachempfinden.
Was genau ist ein Hydrolat und warum ist es so wertvoll?
Ein echtes Hydrolat ist weit mehr als nur ein Kräutertee. Bei der Destillation steigt heißer Wasserdampf durch das Pflanzengut auf und löst dabei die flüchtigen Inhaltsstoffe sowie die winzigen Moleküle der ätherischen Öle heraus. Wenn dieser Dampf anschließend abkühlt und wieder flüssig wird, erhalten wir eine klare Flüssigkeit, die das Aroma sowie ausgewählte Inhaltsstoffe der Pflanze in sich trägt.
Das Besondere daran ist die Reinheit: Da nur gasförmige Stoffe transportiert werden, bleiben schwere Gerbstoffe oder Farbstoffe zurück. Das Ergebnis ist ein transparentes Wasser, das die Haut nicht reizt und meist einen sehr feinen, authentischen Duft verströmt. Im Vergleich zu einem Ölauszug ziehen Hydrolate schnell ein und hinterlassen keinen Fettfilm, was sie zur idealen Basis für Cremes, Deos oder Haarpflegeprodukte macht.
Hinweis: Da vor allem flüchtige und wasserlösliche Bestandteile enthalten sind, unterscheiden sich Hydrolate in ihrer Zusammensetzung deutlich von alkoholischen Extrakten oder ätherischen Ölen.
Die Kondensationsmethode: Sanfte Destillation im Kochtopf
Um dem Original so nah wie möglich zu kommen, nutzen wir die physikalischen Gesetze der Kondensation direkt auf dem Herd. Diese Methode ist besonders für empfindliche Pflanzenteile wie Rosenblüten, Lavendel oder Kamille geeignet. Du benötigst dafür lediglich einen großen Kochtopf mit einem gewölbten Deckel, ein hitzebeständiges Schälchen und ein Sieb oder einen Dämpfeinsatz.
Hinweis: Die Gefäße sollten vor Benutzung unbedingt desinfiziert werden, um Keimen im Hydrolat vorzubeugen. Das geht gut mit Alkohol, kochendem Wasser oder Soda.
- Wasser in Topf füllen
Zuerst füllst du etwas Wasser in den Topf – gerade so viel, dass der Boden gut bedeckt ist, aber das Sieb nicht im Wasser steht.
- Pflanzenteile verteilen
Die Pflanzenteile werden im Sieb verteilt, während in der Mitte Platz für das Schälchen gelassen wird. Dieses dient als Auffanggefäß für das kostbare Kondensat.
- Deckel verkehrt herum auf den Topf setzen
Der entscheidende Kniff liegt nun im Deckel: Dieser wird verkehrt herum auf den Topf gesetzt. Sobald das Wasser sanft erhitzt wird, steigt der Dampf durch die Kräuter auf, reichert sich mit Wirkstoffen an und schlägt sich an der Unterseite des Deckels nieder. Durch die Wölbung des umgedrehten Deckels läuft das Wasser zur Mitte – genau über dem Griff – und tropft von dort gezielt in dein Schälchen.
- Optional: Prozess beschleunigen
Um diesen Prozess zu beschleunigen und die Ausbeute zu erhöhen, kannst du die Kühlung von oben verstärken. Wenn du oben auf den umgedrehten Deckel einige Eiswürfel oder ein kaltes Tuch legst, kondensiert der Dampf im Inneren wesentlich schneller.
- Wasser leicht sieden lassen
Achte darauf, die Hitze gering zu halten; das Wasser soll nur leicht sieden, nicht sprudelnd kochen, damit möglichst viele der flüchtigen Aromastoffe erhalten bleiben.

Die Espressokannen-Methode: Der schnelle Kräuterauszug
Wenn es einmal schnell gehen muss oder du nur eine sehr kleine Menge eines intensiven Auszugs benötigst, bietet sich die Espressokanne als praktischer Helfer an. Streng genommen erzeugst du hierbei kein klassisches Hydrolat, da das Wasser unter Druck durch die Pflanzen gepresst wird, anstatt rein als Dampf aufzusteigen. Das Ergebnis ist eher ein sehr starker, “gefilterter” Pflanzenauszug, der aromatisch ist. Er eignet sich hervorragend als Zutat für Shampoos oder zur Aromatisierung von Speisen.
- Hierfür füllst du den unteren Teil der Kanne mit Wasser und gibst die zerkleinerten Pflanzenteile in das Sieb, wo normalerweise das Kaffeepulver platziert wird.
- Sobald die Kanne auf dem Herd steht und das Wasser erhitzt wird, steigt es durch das Steigrohr nach oben und nimmt dabei die Inhaltsstoffe der Kräuter mit.
- Das Ergebnis ist oft farbintensiver als bei der Topfmethode und sollte aufgrund des höheren Anteils an Schwebstoffen zeitnah verbraucht oder besonders sorgfältig gelagert werden.

Haltbarkeit und Lagerung
Selbst hergestellte Hydrolate sind ohne Konservierung nur begrenzt haltbar und sollten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage bis Wochen verbraucht werden. Bei Trübung oder Geruchsveränderung sollten sie nicht mehr verwendet werden.
Mehr Interessantes zum Selbermachen findest du in unseren Buchtipps:
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Vielen Dank an Stephanie von Finding Sustainia für die Inspiration!



Hallo!
Könnte man die Pflanzenblüten im Thermomix extrahieren?
Es gibt dort eine Methode zum Entsaften, beispielsweise von Johannisbeeren. Die legt man oben in einen Korb, der auf den Kochkessel aufgesetzt wird. Im Kochkessel befindet sich ein Sieb mit einer kleinen Schüssel. So werden die Johannisbeeren entsaftet.
Ist das nicht das gleiche Prinzip?
Liebe Grüße.
Ja das Prinzip ist durchaus vergleichbar, wenn dabei wie bei einem Dampfentsafter die Pflanzenteile dem Dampf ausgesetzt werden, der dann kondensiert und als Extrakt aufgefangen wird.
Liebe Grüße
Grundsätzlich ein guter Beitrag, ich finde Hydrolate sollten in keinem Haushalt fehlen, weil sie so vielfältig einsetzbar sind! Aber bitte verbreitet kenne Falschinformationen! Hydrolate werden IMMER durch Destillation gewonnen. Bei der Espressomethode entsteht lediglich ein starker Tee, das ist auch von den Inhaltsstoffen etwas anderes. Aber die Topfmethode ist auf jeden Fall eine tolle Möglichkeit, ohne eigene Destille ein Hydrolat herzustellen! Dabei bitte auf absolute Hygiene achten – alle benötigten Werkzeuge und töpfe vorher gut reinigen und desinfizieren, damit das Hydrolat auch haltbar ist!
Es wird ja im Beitrag ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es Kondensations- bzw. Dampf-Auszüge sind, die den “echten” destillierten Hydrolaten zwar ähnlich, aber mit diesen nicht deckungsgleich sind. Vorteil dieser Methoden ist, dass sie jede/r zu Hause anwenden kann und dass die Ergebnisse trotzdem nah an teure Hydrolate aus dem Handel heranreichen.
Liebe Grüße
Hallo,
Kann man die Destillation auch mit Aloe Vera machen?
Hallo, ich bin eine Anfängerin und kenne mich beim Destillieren nicht zu gut aus. Haben Sie Erfahrung auch mit so einer Destille? https://www.youtube.com/watch?v=1g8NOaL4QEc Das Gerät ist komplett aus Edelstahl. Lg Anna
Lavendel_destillieren
Seit langem fülle ich in eine 1 L-Glasflasche mit normalem, kalten Leitungswasser und füge entweder einen langen Rosmarinzweig oder Ananasminze dazu. Nach etwa zwei Stunden hat das Wasser schon sehr viel Aroma übernommen. Ich könnte mir denken, dass auch das schon gesund ist, denn mit dem Aroma gehen ja auch andere Stoffe in das Wasser über. Eignet sich für Leute, die viel Wasser trinken.
Hallo Annette 2,
eine bedeutende kosmetische oder gar medizinische Wirkung ist in einer solch geringen Konzentration eher nicht zu erwarten, aber das aromatisierte Wasser kann bestimmt unterstützen und ist vor allem lecker – vielen Dank für deine Anregung!
Liebe Grüße, auch Annette :-)
Hallo Zusammen!
Könnte man da auch einen Heißentsaftertopf nehmen? Da kommen die Pflanzen auch nicht direkt mit Wasser in Berührung.
Grüße
Hallo Smarticular-Team,
mich würde interessieren, ob man die gewonnenen Hydrolate statt mit Alkohol anzureichern auch einfrieren kann.
Vielen Dank für Eure Nachricht.
Viele Grüße
Isabell Hayday
Hallo Isabell,
einfrieren müsste eigentlich gehen. Falls du auf der Suche nach einem haltbaren Pflanzenextrakt ohne Alkohol bist, kann ich dir alternativ auch eine Tinktur mit Natron empfehlen, die in diesem Rezept mit Gänseblümchen beschrieben wird: https://www.smarticular.net/natrontinktur-gaensebluemchen-ohne-alkohol-selbst-herstellen/
Liebe Grüße, Annette
Hallo, die Topfmethode kann man noch verfeinern, indem man den Topf – statt des umgestülpten Deckels – mit einer unten runden Edelstahlschüssel abschliesst , die man mit Wasser plus Eiswürfeln füllt, um eine noch bessere Kondensation/Abkühlung zu erzielen, das Kondensat perlt dann entlang der Schüsselrundung in die Glasschale unten…
Hallo Marion, vielen Dank für den Tipp! Das werden wir ausprobieren. Schöne Grüße Sylvia
Hallo Smarticular-Team,
vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Meine Frage in welchem der Smarticular – Bücher ist dieser Beitrag enthalten?
Über eine Antwort freue ich mich. Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüssen
Monika Christa
Liebe Monika,
zu unserem Bedauern ist dieser Beitrag bisher in keines der Bücher eingeflossen.
Liebe Grüße
Hallo zusammen, bin Neuling und möchte ein Hydrolat herstellen . Wie lange muss ich die Kräuter im Wasserdampfverfahren belassen? Danke vorab und viele Grüße
Es kommt ganz auf die Menge des Hydrolates an, die du brauchst. Je länger, desto mehr Wasser kondensiert und desto mehr kommt am Ende heraus. Eventuell wird es notwendig sein, nach einiger Zeit die Schüssel in der Mitte gegen eine neue (kalte) zu tauschen, damit der Inhalt nicht selbst wieder verdampft. Liebe Grüße!
Die Espresso Methode funktioniert so nicht, das gibt einen Tee. Man muß vorher die Kanne umbauen (die Zuleitung ins Sieb abbrechen) und einen Kühler anschließen. Die Topfmethode ist qualitativ sehr zweifelhaft. Wir haben feststellen können das mit stärkerer Kühlung ein wesentlich kräftigeres Hydrolat zu destillieren ist. Hydrolate werden Destilliert und glücklicherweise ist das seit Januar auch in DE, AT und CH völlig legal.
Steht ja auch so im Beitrag :-) Mit der Topfmethode sind wir sehr zufrieden. Mit einem ausreichend großen Topf und einem langsamen Vorgang ergibt das vom Deckel abtropfende Kondensat ein je nach Menge der Pflanzenteile mehr oder weniger konzentriertes Hydrolat, das prima für weitere Rezepte verwendbar ist. Mit einem richtigen Destillationsapparat funktioniert es natürlich wesentlich besser, so man denn einen hat. Liebe Grüße
Hallo!
Vielen Dank für diesen zwei praktischen Tipps.
Ich habe die erste Methode mit Salbei ausprobiert.
Das Kondensat hat leider überhaupt keinen Geschmack gehabt.
Es steht obenn, dass die Pflanzenteile nicht mit Wasser in Berührung kommen dürfen…
Darauf habe ich geachtet und also das Sieb über das Wasser gehängt (War auch schwer erstmal so ein Sieb zu finden und dann mit geschlossenem Deckel…)
Oder hab ich da etwas falsch verstanden?
Dürfen die Pflanzenteile nur keinen direkten Kontakt haben, aber das Sieb mit Pflanzen schon im Wasser liegen? Oder warum hatte es so überhaupt keinen Geschmack?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen!
Liebe Grüße
Frida
Hallo Frida, einen starken Geschmack haben Hydrolate in der Regel nicht, wenn überhaupt dann nur einen sehr feinen. Es handelt sich um kondensiertes Wasser, das auf seinem Weg in Form von Dampf vorbei an den Pflanzenteilen verschiedene Stoffe mit geeignetem Siedepunkt aus den Pflanzen löst diese Stoffe in mehr oder minder hoher Konzentration enthält. Es sollte auch leicht danach duften. Du kannst die “Ausbeute” erhöhen, indem du die Pflanzenteile fein hackst und so ihre offene Oberfläche vergrößerst. Die Pflanzenteile sollen dabei nur dem Dampf ausgesetzt sein, aber nicht im Wasser schwimmen. Liebe Grüße!
Hallo,
danke für deine Antwort!
Ich habe von den Hydrolaten von einer Frau erfahren, die selbst welche mit einer leonardo-destille herstellt.
Sie hat mir ein Petersilien-Hydrolat mitgebracht, was sehr intensiv geschmeckt und gerochen hat.
Man konnte auf eine Wasser- Flasche nur wenige Tropfen geben, man hat es immer noch geschmeckt.
Das war ganz bestimmt ein Hydrolat.
Ich frage mich, ob das nur mit einer Destille geht?
Mit dem fein Hacken probier ich es noch ein Mal…. Mal schauen.
Liebe Grüße!
Hallo, ich besitze einen Dampfentsafter. OK, der ist natürlich ziemlich groß, trotzdem die Frage, ob das nicht genau dem Prinzip entspricht von dem hier gesprochen wird? Vielen Dank!
Die erste Methode funktioniert mit Dampfdestillation und kommt käuflichen Hydrolaten schon sehr nahe. Die schnelle “Espresso-Methode” ist eigentlich eher ein heißer Wasser-Auszug wie Tee und käme dem Dampfentsafter in etwa gleich. Der Unterschied der Topf-Methode (Destillation) zum Dampfentsafter besteht darin, dass Dampf mit gelösten Inhaltsstoffen aufsteigt, kondensiert und sich dann sammelt. Beim Entsafter hingegen werden die Pflanzensäfte eher ausgekocht wie im Dampfgarer, rinnen durch den Pflanzenbrei und tropfen dann unten heraus. Dabei wird dann weit mehr “Material” mitgenommen als bei einer reinen Destillation, bei der das Endprodukt wirklich nur flüchtige Inhaltsstoffe hat, die einmal gasförmig und dann wieder flüssig geworden sind. Liebe Grüße!
Kann man ein Hydrolat auch mit getrockneten Kräutern herstellen ?
Hallo Carmen, Prinzipiell sollte das schon gehen, wahrscheinlich ist aber ein Großteil der flüchtigen Stoffe, die ins Hydrolat übergehen würden, bei getrockneten Pflanzenteilen schon verflogen, so dass das Ergebnis an ein Hydrolat aus frischen Pflanzenteilen nicht heranreicht. Liebe Grüße!
Hallo Zusammen, ich habe in einem anderen Artikel gelesen, dass man die Pflanzen mit Wasser übergießen soll und ihr schreibt jetzt, dass die Pflanzen auf keinen Fall mit Wasser in Berührung kommen sollen … Jetzt bin ich etwas verwirrt … Ich bin Neuling auf dem Gebiet und würde es aber gerne mal ausprobieren :)
LG, Kathrin
Hallo Kathrin, es mag andere Methoden geben, aber bei dieser hier ist es der Dampf, mit dessen Hilfe Pflanzenstoffe extrahiert werden. Würden die Pflanzenteile im Wasser liegen, dann wäre es eher ein Tee oder ein starker Absud. Da Dampf aber heißer ist, werden auch mehr ätherische Öle und andere Wirkstoffe extrahiert. Einfach mal probieren, welche Methode dir mehr zusagt und bessere Ergebnisse liefert – das ist vermutlich auch von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich. Viel Erfolg und liebe Grüße!
Hallo,
würde ich gern mal ausprobieren, aber welche Menge an Alkohol mache ich denn rein?
LG
Claudia
Hallo Claudia, zur Herstellung des Pflanzenwassers an sich ist überhaupt kein Alkohol notwendig. Man kann aber nachträglich welchen hinein mischen und damit die Haltbarkeitsdauer verlängern. Dabei gilt: Je mehr Alkohol, desto länger haltbar ;-) 15-20% vom Hochprozentigen (z..B. Franzbranntwein) sollten aber schon reichen.
vorsicht mit der haltbarkeit bei der espresso-methode, damit entsteht mehr eine art konzentrierter tee, denn es wird ja nicht das kondensierte wasser abgefangen, sondern das mehr oder weniger vollständige getränk, also nur wenige tage haltbarkeit (oder kann man den im selben gerät hergestellten espresso mehrere monate aufbewahren?), viele grüße, eliane, autorin von ‘hydrolate, die vergessene dimension der aromatherapie’
Danke für den Hinweis, liebe Eliane :-) Das stimmt natürlich, mit der “Espresso-Methode” erhält man kein echtes, destilliertes Kondensat, sondern eher einen starken Aufguss. Für viele Zwecke mit ohnehin nicht so hohem Haltbarkeits-Anspruch, zum Beispiel als Speise-Aroma oder auch für Raumduft und Ähnliches, was ohnehin z.B. mit Alkohol haltbar gemacht wird, sind sie wohl ausreichend. Wer auf längere Haltbarkeit großen Wert legt, zum Beispiel für Cremes und Lotionen, sollte es entweder mit der Kondensationsmethode versuchen, oder auf Nummer sicher gehen und ein fertiges Produkt erwerben.
LG Maximilian