Fußmassage – wohltuend und kinderleicht mit dieser Anleitung
Eine kurze Fußmassage kann unglaublich wohltuend sein! Sie entspannt nach einem langen Tag, fördert die Durchblutung und bringt strapazierten Füßen ein Gefühl von Leichtigkeit zurück. Damit die Hände sanft über die Haut gleiten, braucht es lediglich eine kleine Portion hautpflegendes Pflanzenöl, Bodylotion oder Fußbutter und schon kann es losgehen.
Die folgende einfache Anleitung zeigt, wie eine kleine Wellness-Auszeit zu Hause gelingt – für dich oder deine Lieben.
Fußmassage selber machen
Benötigte Zeit: 30 Minuten
Beginne die Fußmassage auf einer Seite und wende dich anschließend dem anderen Fuß zu. Mit welchem Fuß du beginnst, ist eigentlich egal. Während manche Menschen sich lieber zuerst dem pflegebedürftigeren Fuß widmen, bevorzugen andere, mit dem frischeren zu starten. Wichtig ist nur, dass beide Füße nacheinander gleich viel Aufmerksamkeit erhalten.
- Ganzen Fuß ausstreichen
Eine kleine Menge Pflege in den Händen verteilen und im ersten Schritt mit beiden Händen den gesamten Fuß großzügig ausstreichen – von den Zehen ausgehend, über Spann und Sohle bis zur Ferse und wieder zurück.
- Ferse lockern
Mit den Daumen in kleinen Kreisen um die Ferse herum massieren. Das löst Verspannungen und wärmt den Fuß angenehm auf.
- Fußgewölbe ausstreichen
Den Fußbogen mehrfach entlangfahren: von der Ferse über die äußere Kante unter den Zehenballen hindurch bis zur Innenkante und wieder zurück.
- Zehenballen massieren
Die Zwischenräume der Zehenballen mit beiden Daumen sanft von unten nach oben ausstreichen.
- Zehenzwischenräume bearbeiten
Mit dem Zeige- oder kleinen Finger vorsichtig durch die Zwischenräume der Zehen fahren.
- Zehen einzeln lockern
Jede Zehe einzeln greifen, sanft ziehen, leicht hin und her drehen und zwischen Daumen und Zeigefinger massieren.
- Fuß mobilisieren
Den gesamten Fuß mit beiden Händen in verschiedene Richtungen bewegen, Spann und Sohle leicht dehnen und lockern.
Alle Schritte am zweiten Fuß wiederholen. Zum Abschluss beide Füße noch einmal sanft ausstreichen.
Tipp: Wenn du kein Fertigprodukt verwenden möchtest, dann kannst du eine Fußbutter aus drei einfachen Zutaten selber machen. Ein hautpflegendes Fuß-Ei lässt sich ebenfalls selbst herstellen und wunderbar in das Massageritual integrieren.
Nach der Fußmassage sollten auch sonst oft kalte Füße wohlig warm sein. Damit das so bleibt, schau gerne auch in unsere Tipps gegen kalte Füße.
FAQ zur Fußmassage
Wenn das Thema Fußmassage für dich noch weitestgehend Neuland ist, könnte noch die eine andere Frage in deinem Kopf herumschwirren.
Wie oft sollte man die Füße massieren
Für eine wohltuende Wirkung genügt es, die Füße zwei- bis dreimal pro Woche zu massieren. Bei Müdigkeit, Verspannungen oder nach langen Tagen kann eine kurze tägliche Massage ebenfalls angenehm sein. Bereits wenige Minuten pro Fuß reichen aus, um Entspannung zu fördern und die Durchblutung anzuregen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Fußmassage
Besonders geeignet sind Momente, in denen der Körper ohnehin zur Ruhe kommt – etwa abends vor dem Schlafengehen oder nach einem warmen Bad, wenn Muskeln und Faszien bereits gelockert sind. Auch nach langem Stehen, Gehen oder einfach zwischendurch lassen sich kleine Massagen gut einsetzen, um müde Füße zu beleben.
Für wen ist eine Fußmassage nicht geeignet
Personen mit bestimmten Vorerkrankungen sollten Fußmassagen nur eingeschränkt oder in Absprache mit medizinischem Fachpersonal anwenden. Dazu zählen insbesondere Menschen mit Diabetes, Durchblutungsstörungen, offenen Stellen, Entzündungen oder unklaren Schmerzen an den Füßen. In diesen Fällen ist ein vorsichtiger Umgang wichtig, um Beschwerden nicht zu verschlimmern.
Viele weitere Ideen und einfache DIYs für eine natürliche Körperpflege von Kopf bis Fuß findest du in unserem Buch:
Welcher Handgriff macht eine Fußmassage für dich besonders wohltuend? Verrate es uns in einem Kommentar unter dem Beitrag!
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