Aloe Vera vermehren: So einfach ziehst du neue Heilpflanzen
Die Aloe Vera (vor allem die Aloe barbadensis Miller) ist eine Bereicherung für jeden Haushalt, in dem natürliche Hausmittel für die Hautpflege geschätzt werden. Denn das Gel aus ihren Blättern verspricht bei Sonnenbrand und Insektenstichen zügige Linderung und eignet sich in selbst gemachter Naturkosmetik als wunderbarer Feuchtigkeitsspender für die Haut. Damit du jederzeit auf einen Vorrat des Gels zurückgreifen kannst, lohnt es sich deine Aloe Vera zu vermehren.
Im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen ist die Vermehrung über Blattstecklinge bei der Aloe oft schwierig, da die Blätter zu Fäulnis neigen. Der vielversprechendste Weg führt deshalb über sogenannte Kindel (Ableger).
Der richtige Zeitpunkt für den Nachwuchs
Eine gesunde Aloe Vera bildet ab einem Alter von etwa drei Jahren eigenständig Ausläufer. Warte mit der Trennung am besten, bis die Ableger
- etwa 5 bis 10 Zentimeter groß sind,
- mindestens drei eigene Blätter gebildet haben,
- und idealerweise bereits eigene kleine Wurzeln besitzen.
Der beste Zeitraum für die Aktion ist das Frühjahr, da die Pflanzen dann in ihre Hauptwachstumsphase starten und die Trennung am besten verkraften.
Aloe vermehren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Benötigte Zeit: 30 Minuten
Für eine hohe Erfolgsquote und um die Mutterpflanze nicht unnötig zu stressen, solltest du so behutsam wie möglich vorgehen.
- Austopfen
Nimm die Mutterpflanze vorsichtig aus ihrem Topf. Schüttle die lose Erde von den Wurzeln ab, bis du die Verbindungsstellen zwischen der Mutterpflanze und den Kindeln gut sehen kannst.
- Pflanzen trennen
Versuche, das Kindel vorsichtig mit den Fingern zu lösen. Ein scharfes, desinfiziertes Messer nur bei sehr dicken, festen Verbindungen nutzen.
Wichtig: Falls Schnittwunden entstehen oder Saft austritt, den Ableger 24 bis 48 Stunden an einem schattigen Ort an der Luft trocknen lassen. Erst wenn die Stelle „verkorkt“ (Kallusbildung) ist, darf die Pflanze in die Erde, um Fäulnis durch Bakterien zu verhindern. - Ableger einsetzen
Setze die Ableger in kleine Töpfe mit nährstoffarmer, gut durchlässiger Erde. Eine Mischung aus Bio-Blumenerde und viel Sand oder spezielle Kakteenerde ist ideal.
- Richtig gießen
Staunässe ist der größte Feind der Aloe Vera. Der wichtigste Schritt für den Erfolg ist, die Aloe Vera nach dem Einsetzen etwa eine Woche lang nicht zu gießen. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen benötigen die Wurzeln diese absolute Ruhezeit, um kleine Verletzungen zu schließen und sich im neuen Substrat zu festigen.
Pflege-Tipps für junge Aloe-Pflanzen
Sobald die Ableger in ihrem eigenen Substrat sitzen, beginnt die entscheidende Phase des Anwurzelns. Damit die Umstellung gelingt und aus den kleinen Ausläufern schnell kräftige, eigenständige Heilpflanzen werden, benötigen sie in der ersten Zeit etwas Fingerspitzengefühl. Beachte die folgenden Punkte, um ihnen den bestmöglichen Start zu ermöglichen:
- Standort: Ein heller Platz ohne direkte, pralle Mittagssonne ist in den ersten Wochen entscheidend. Da die jungen Ableger noch nicht an direktes Sonnenlicht gewöhnt sind, reagieren sie empfindlich auf intensive UV-Strahlung. Die rötliche Verfärbung ist ein Schutzmechanismus gegen Photooxidation.
- Gießen : Beginne erst nach der Woche Ruhephase mit sehr sparsamen Wassergaben. Wässere erst, wenn das Substrat bis in zwei Zentimeter Tiefe fühlbar ausgetrocknet ist. So verhinderst du Staunässe, die bei jungen Ablegern besonders schnell zu Wurzelfäule und zum Absterben der Basis führen kann.
- Düngen: Im ersten Jahr benötigt der Nachwuchs in frischer Kakteenerde keinen zusätzlichen Dünger. Das Substrat liefert bereits alle nötigen Start-Nährstoffe.
Tipp: Erfahre in einem eigenen Beitrag, wie du viele andere Zimmerpflanzen vermehren kannst.

Was tun, wenn die Aloe keine Kindel bildet?
Sollte deine Pflanze trotz guter Pflege keinen Nachwuchs produzieren, kann das folgende Gründe haben:
- Mangelnde Reife: Eine Aloe Vera muss meist mindestens drei bis fünf Jahre alt sein, bevor sie beginnt, Kindel zu bilden.
- Zu großer Topf: Die Aloe neigt dazu, Ableger zu bilden, wenn der Topf fast vollständig durchwurzelt ist. In einem zu großen Topf investiert sie die Energie lieber in das eigene Wachstum.
- Lichtmangel: Ohne ausreichend helles Licht fehlt der Pflanze schlichtweg die Energie für die Reproduktion.
- Falscher Dünger: Zu viel Stickstoff fördert zwar das Blattwachstum, hemmt aber oft die Kindelbildung. Nutze im Frühjahr stattdessen sparsam einen kaliumreichen Kakteendünger.
Tipps zum sicheren Umgang mit Aloe vera
Beim Schneiden der Pflanze tritt oft ein gelblicher Saft aus der Blattrinde aus. Dieser enthält Aloin, das oral stark abführend wirkt und bei Hautkontakt Reizungen verursachen kann. Wasche deine Hände nach der Arbeit mit der Pflanze gründlich ab. Wenn du das Aloe-vera-Gel gewinnen möchtest, lass das abgeschnittene Blatt zunächst etwa 30 Minuten senkrecht in einem Glas ‘ausbluten’, damit das gelbe Aloin vollständig ablaufen kann. Nutze nur das klare Innere des Blattes.
Wichtig für Tierhalter
Die Aloe Vera enthält Saponine und Anthrachinone, die für Hunde und Katzen giftig sind.1 Das Knabbern an den Blättern kann zu Erbrechen, Durchfall und Abgeschlagenheit führen. Stelle deine Aloe-Zucht daher immer an einen für Haustiere unzugänglichen Ort.
Fazit: Aloe Vera zu vermehren ist nicht nur einfach, sondern auch nachhaltig. Du sparst Plastikmüll für gekaufte Pflegeprodukte und hast immer ein selbstgemachtes Geschenk für Freunde und Familie parat.
In unseren Buch findest du viele weitere Tipps für einen üppigen Zimmergarten:
Hast du schon erfolgreich deine Aloe-vera-Pflanzen vermehrt? Berichte von deinen Erfahrungen in einem Kommentar!
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Hallo, also ich kenne die Wirksamkeit der Aloe sehr genau und meine Mutterpflanze hat auch Zöglinge bekommen. Ich hatte eine Verbrennung vom kochenden Wasser am Oberschenkel wirklich schlimm. Durch Anwendung der Blätter, halb durchgeschnitten draufgelegt habe ich heute nicht eine NArbe davongetragen, auch zur Blutstillung sehr gut anzuwenden. Man muss wohl dazu sagen, dass man die Blätter von unten heraus rausschneidet, damit Sie oben herum weiterhin wachsen kann
Grüsse zusammen, leider haben sich einige gravierende Fehler eingeschlichen.
1. Welche hat heilende Wirkungen speziel für den Oralen bereich, wurde nicht angegeben
es gibt sehr viele Arten.
1a. Es ist die Barbadeensis Miller, die ist die einzige die Wissenschaftlich ca. mehr als 200 positive Eigenschaften aufzählen kann bzw. auch seit langem Medizinisch anerkannt ist.
2. Mit Einnahme sollte mann sehr vorsichtig bzw. zurückhaltend sein, weil sie stark abführend sei…..
Tägliche einnahme von 90ml <> steht am Verzehrs Etikett drauf wurde auch von einem Arzt bestätigt. ( auf Wunsch kann ich das weitergeben…)
ich persönlich nehme die Barbardensis Miller seit 2018 durchgehend und bei BEDARF zw. 150 bis 250ml und das täglich auf meheren Wochen; WENN MEINKÖRPER ES VERLANG UND DANN HALT WIEDER WENIGER
!!!!!!!!ICH BEZIEHE MICH AUF MICH BERSÖNLICH UND GEBE AUSNAHMSLOS KEINE
EMPFEHLUNG WEITER!!!!!!!
Was aber passieren kann bzw. wird ,ist das Unwohlsein, DADURCH DIE BM (Abkürzung) Entgifte-Entschlackt-Entsäuert-Entfettet..
oder Menschen die ziemlich Toxisch sind, fangen deshalb sogar mit einem Telöffel an….
ich könnte einiges noch beschreiben…
3. Vermehren:
Die BM geht gar nicht für Vermehrung nur bestimmte und dazu gibt es auf YT eine gute Info, leide finde ich die nicht mehr, alles andere ist blödsinn.
Die Aloe BM ist seit vieeelen Jahren einemeiner LIEBLINGE und habe diese auch in meinem Verkauf und deshalb arbeite ich auch mit den oben beschriebenen Buch dieses Arzte.
Euer Kanal ist sehr gut und lese Ihn schon seit 2016
Seit herzlich gegrüsst ;;)))
Liebe Rita,
deine Frage wird gleich ganz oben im Beitrag beantwortet: Die Aloe-Art mit Heilwirkung ist die “Aloe Vera”, botanisch eindeutig bezeichnet auch als “Echte Aloe” oder eben Barbadensis Miller, benannt nach ihrem Entdecker (eine eher altertümliche Bezeichnung).
Siehe zum Beispiel auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Aloe
Liebe Grüße
Hallo, man kann Aloe leider nicht vermehren in dem man ein Blatt in Scheiben schneidet.
Aus dem unterem Teil eines komplett erhaltenen Blattes, da wo sich wohl die Wurzeln auch bilden, da kann wohl ein Ableger wachsen, nicht aber aus einer Scheibe irgendwo mitten aus dem Blatt.
Ich weiß das, weil ich es selber vesucht habe und keine der Anleitungen geklappt hat und dann habe ich folgendes gefunden.
https://www.youtube.com/watch?v=T9u5-nftztc
Vielen Dank für diese nützliche Ergänzung – dann bleibt man am besten bei der Ableger-Methode, wie sie im Beitrag beschrieben ist. Zum Glück bilden Aloes bei entsprechender Pflege ganz von allein zahlreiche Ableger 🙂
Liebe Grüße
Ich habe vor zwei Jahren einen schlappen und winzigen Aloe Vera Trieb gerettet. Ich nahm dieses Mickerchen mit heim und stellte es in ein Töpfchen und dies auf die Fensterbank meines sonnigen Wohnzimmers. Inszwischen ist das Ding nach fünfmaligem Umtopfen etwa 80 cm hoch und gigantisch in die Breite gegangen . Es bildet laufend Babies aus, die ich nach einiger Zeit immer abtrenne und einzeln einpflanze – jetzt hab ich dort sieben Pflanzen stehen, die alle wie Schaum wachsen und ich glaube tatsächlich, dass der warme Standort mit vielen, vielen Sonnenstunden dafür verantwortlich ist :D Nur Blätter für die Gel-Gewinnung abschneiden, das bringe ich noch nicht über’s Herz.
Und was machst Du mit den ganzen Pflanzen ? Ausser sie anscheinend schön zu finden ?
Das kenne ich…. :D :D :D Aua…
Ich hab die Baumaloe “arborescens” von einer Frau aus Russland bei Ebay gekauft. Die habe ich in Deutschland noch nie in einem Geschäft gesehen. Angeblich ist sie “besser” als die Aloe Vera. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass die Baumaloe zwar dünnere Blätter hat (sehen aus wie Tintenfische), aber dennoch lässt sie sich für Umschläge bei Rosacea prima anwenden. Hilft auch sehr gut. Was ich an ihr schätze: wahnsinnig viele Kindl!!! Man kann sie so unproblematisch vermehren! Verschenken! Die Kinder wachsen überall raus. Sogar als ich sie in der Höhe abgeschnitten habe, weil sie mir zu groß wurde, kamen an der Schnittstelle drei neue Kindl. Und aus der Spitze (ca. 25 cm x 25 cm) auch eine neue Pflanze entstanden. Einfach in Kakteenerde gesetzt und schon wurzelte sie nach 2 Wochen! Ich lasse meine ganzen Aloen ab Juni bis ca. Anfang Oktober im Garten stehen und völlig natürlich gedeihen… immer etwas unter den Sträuchern geschützt aber schon in der Nachmittagssonne stehend.
Hallo :)
Ich hab mir vor einem Jahr bei Ikea eine Aloe Vera Zierpflanze gekauft, hab danach aber gelesen dass nur die “echte Aloe Vera” die Heilkräfte, wie in eurem Beitrag beschrieben, haben.
Ihr schreibt aber von Zimmer und Zierpflanzen, kann ich meine Pflanze nun verwenden? Sie vermehrt sich unglaublich schnell, aus einer Pflanze wurden mittlerweile 6 Stück :)
Lg
Hallo Johanna, entscheidend ist die Art: Solange es sich um die “Echte Aloe” handelt, ist sie verwendbar. Im Zweifel mal in einer Fachhandlung oder von einem Botaniker die Art genauer bestimmen lassen :-) Liebe Grüße
Ich finde das Thema rund um Aloe Vera super interessant. Ich habe selbst viele Produkte, die Aloe Vera beinhalten. Das ganze dann zu Hause auf der Fensterbank wachsen zu lassen, wäre natürlich noch besser.
Allerdings finde ich sollte man manchmal auch noch einen Heilpraktiker befragen bevor man sich selber etwas zusammen mischt. Der kann einem vielleicht auch noch hilfreiche Tipps geben.
Ich finde Aloe Vera total genial. Man kann es sehr gut auch äusserlich auftragen. Ich nehme immer das Gel, da mich Blumen in der Wohnung wegen der Keimgefahr stören. Hilft aber genauso gut !
Hier steht nicht dass man die Blätter erst auslaufen lassen sollte wegen der gelben Flüssigkeit:) weil die giftig ist
Hallo Evelyn, vielen Dank für deinen hilfreichen Kommentar! Wir haben es im Beitrag vermerkt. Liebe Grüße!
Genau so mache ich das auch.
LG, Nicki
ich habe vor zwei tagen das gel “hergestellt” , heute ist es leicht bräunlich, es riecht nicht unangenehm aber nicht mehr so intensiv! die spitze des blattes war vertrocknet und das gel darunter braun, habe es großzügig weg geschnitten, kann es daran liegen ??? alle benutzten geräte hatte ich vorher mit kochendem wasser bzw alkohol desinfiziert !!!
Hallo, Beim Ernten ist es wichtig, zuerst das enthaltene Aloin aus dem Blatt abfließen zu lassen, wie in diesem Beitrag beschrieben: https://www.smarticular.net/aloe-vera-pflegen-schneiden-ableger-ziehen/ Sollte das nicht der Fall sein, könnte das eine Ursache für Verfärbungen sein. Ansonsten wäre es auch empfehlenswert, das Gel kühl zu lagern. Liebe Grüße!
ups, kühl gelagert hab ich es aber das mit dem aloin abfließen lassen hab ich tatsächlich übersehen :-( werde es also nochmal probieren ! vielen dank für die antwort !!
Mir sind gerade 2 Blätter beim Umtopfen abgebrochen und ich hab gerade keine Zeit sie sofort zu Gel zu verarbeiten… Kann ich sie einfach in den Kühlschrank stellen und das später machen? Ich hab auch keine Ahnung, wie alt die Pflanze genau ist… Ich hab sie vor einem Jahr geschenkt bekommen.
Hallo Ingrid, ja das ist kein Problem, das ist mir auch schon einmal passiert. Sie halten sogar einige Tage im Kühlschrank aus. Jedoch nicht ewig, weil sie dann auch anfangen zu schimmeln. Liebe Grüße!
Das ging ja schnell… vielen Dank!
Im Gefrierschrank halten die sich sehr gut und man kann sie anschließend super schälen, solang sie noch gefroren sind – im Sommer innerlich wie äußerlich megageil ^^
Fette Henne hat ähnliche Eigenschaften wie Aloe Vera.
Hallo Sigrid, das klingt interessant! Was stellst du aus der fetten Henne so aller her? Hast du ein Rezept? Ganz liebe Grüße!
Ich habe mir früher meine Pflegeprodukte nach Rezepten der Hobbythek selbst gemacht.
Um z.B. Sonnenmilch für 14 Tage (im Kühlschrank) haltbar zu machen wurde dem Produkt Vitamin K zugegeben.
Das ist lt. Gesetz kein Konservierungsstoff und deshalb auch in vielen Industrieprodukten enthalten, die dann mit “ohne Konservierungsstoffe” beworben werden dürfen.
Hallo Marion, danke für den Tipp. Würde das hier mit dem Aloe-veragel auch funktionieren? Wie viel Vitamin K nimmst du denn dafür und wie lange hält es? Vielen Dank und liebe Grüße!
Wie lang hält sich das Gel im Kühlschrank?
Beim frischen Gel besteht die Gefahr der Keimvermehrung, da es ja keinerlei Konservierungsstoffe enthält, deshalb sollte es nicht länger als ein paar Tage aufbewahrt werden. Du kannst die Haltbarkeit mit einigen Tropfen ätherischem Teebaumöl verlängern, das antibakteriell wirkt. Größere Mengen solltest du besser portionsweise einfrieren und kannst so immer bei Bedarf die benötigte Menge auftauen und frisch verwenden. Viel Erfolg und liebe Grüße!
Habt Ihr Erfahrungen damit, wie man die Pflanze so richtig breitblättrig und groß gezogen kriegt? Häufig teilt sie sich auf der Fensterbank ja in unendliche Kinder und Kindeskinder, ohne so richtig in die Breite, Höhe oder gar Blüte zu gehen, wie man es auf den Bildern oben sehen kann. Und ernten kann man ein Blatt ja erst so richtig ab 5 cm Blattbreite.
Hallo Julia, der Schlüssel zu richtig kräftigen Pflanzen und starkem Wuchs ist ein möglichst warmer und richtig sonniger Standort, am besten in einem Wintergarten oder direkt am Fenster nach Süden, so dass sie lange und viel Licht bekommen. Falls sie bisher dunkler standen, sollte man sie allerdings erst langsam an die viele Sonne gewöhnen. Unsere neue Jungpflanze hat sich innerhalb weniger Wochen schon sichtbar vergrößert, mal schauen, wie es weitergeht :-)
Ich möchte mir gern das Gel zum Reisen abfüllen. Ich hab kein Grapefruitkernöl aber Grapefruit peel. Würde das auch gehen um das Gel haltbar zu machen? Und muss es dann in den Kühlschrank oder würde es auch ungekühlt halten?
Hallo Ulli, was genau ist Grapefruit Peel? Ob es die gleiche konservierende Funktion erfüllt, wissen wir leider nicht. Du könntest auch ein paar Tropfen Teebaumöl zur Verlängerung der Haltbarkeit verwenden. Im Kühlschrank hält es sich länger als außerhalb – am besten auf Verfärbungen, Veränderungen des Geruchs und sichtbaren Keimbefall achten.
Wie bekommt man die gelbe Flüssigkeit am besten von dem Aloe Gel getrennt? Sie macht Flecken und erzeugt Juckreiz.
Hallo Ute, wenn du ein Stück vom Blatt abschneidest und mit dem Messer schälst, sollte nur noch der wabbelige Innenteil übrigbleiben, der fast ausschließlich aus dem Gel besteht. Ist dort bei dir auch eine gelbe Flüssigkeit enthalten? Dass Juckreiz entsteht, ist eigentlich ungewöhnlich, möglicherweise besteht eine Allergie gegen einen der Inhaltsstoffe. Hast du zum Vergleich mal andere Personen testen lassen, z.B. mit einem Tropfen des Gels in der Armbeuge?
Bei anderen juckt es auch. Ich suche nach einer Möglichkeit das gelbe Zeug so einfach wie möglich vom durchsichtigen zu trennen.
Das habe ich u.a. im Netz gefunden:
“Vorsicht ist also geboten, wenn Sie sich im Ausland befinden und die
Frage der Aloine nicht eindeutig geklärt werden kann. Verwenden Sie in
diesem Falle lieber das reife Blatt, schälen Sie das Gel heraus und
waschen sie die gelbe Flüssigkeit ab, denn in dieser befinden sich die
Aloine. Dann können Sie das Aloe Gel unbesorgt verzehren und genießen.”
(http://aloe-vera.infos-tipps.eu/aloe-vera-nebenwirkungen/)
das gelbe ist immer drin und ja es ist hautreizend und sollte nicht verwendet werden, am einfachsten nach
abschneiden des blattes dieses aufrecht für 15 min in ein glas stellen dann fliesst das gelbliche ab ;)
Hallo,
das Problem kannst Du leicht lösen, indem Du das abgeschnittene Blatt 15 Minuten mit der Schnittstelle nach unten in ein Glas stellst. Die gelbe Flüssigkeit , die Gerbstoffe enthält rinnt aus und Du kannst es juckfrei verwenden.
Liebe Grüße
Evelyn
Das mit den Blattstecklingen funktioniert bei Sansevieria so wie beschrieben… Bei Aloen ziemlich sicher nicht.
Hallo Volker, danke für die Rückmeldung! Wir werden noch einen Test dazu machen, hoffen wir, dass du unrecht behältst ;-) Ich bin gespannt.
Nachdem meine Aloe vor Jahren einen “Unfall” (runtergefallen) hatte, hab ich mehr oder weniger durch Zufall entdeckt, dass das mit den Blattstecklingen wohl funktioniert. Hat recht lange gedauert. Etwas mickrig ist die Aloe noch, aber sie ist wirklich durch einen einzelnen abgebrochenen “Stiel” gewachsen.
Toll :-) Sie wächst zwar langsam, ist aber eine schöne und vor allem anspruchslose Pflanze, die sogar längere Trockenheit problemlos übersteht.
Bei mir hat es trotz mehrere verschiedener Versuche mit den Blattstecklingen leider auch nicht funktioniert :-(
Mit den Schösslingen hingegegen war das Vermehren erfolgreich, eine tolle kräftige Pflanze ist daraus gewachsen, seitdem vor 5 Jahren sind leider allerdings keine neuen Schösslinge mehr nachgekommen.