Zuckerpaste zur sanften Haarentfernung preiswert selber machen

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

Auch Körperhaare können als schön empfunden werden – wenn aber seidig glatte, haarlose Haut an den Beinen oder am Körper gewünscht ist, müssen Mann und Frau fast täglich zum Rasierer greifen, um ein “Stoppelfeld” zu verhindern. Oder alternativ die länger anhaltende, dafür aber schmerzhafte Epilation wählen, bei der die Haare samt Wurzeln ausgerissen werden. Dafür gibt es verschiedene Methoden mit elektrischen Geräten und mit kaltem oder warmem Wachs, die auch zu Hause anwendbar sind. Wer sich stattdessen für eine professionelle und sanfte Behandlung im Kosmetikstudio entscheidet, muss dafür einiges an Geld ausgeben.

Die Haarentfernung mittels Sugaring ist dagegen auch zu Hause einfach, schmerzarm und besonders preiswert möglich. Für diesen Zweck kannst du eine Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten für wenig Geld selber machen.

Zuckergel zur Haarentfernung selber machen

Zur Herstellung von etwa 350 ml Zuckerpaste benötigst du nur zwei Zutaten:

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

Für die Zubereitung ist ein großer Topf mit mindestens zwei Litern Fassungsvermögen notwendig, da das Zuckergemisch während des Kochvorgangs schäumt und hochsteigt. Außerdem brauchst du einen großen Kochlöffel und ein Schüsselchen mit lauwarmem Leitungswasser.

Fülle die fertige Zuckerpaste am besten in einen luftdicht verschließbaren, hitzebeständigen Behälter, zum Beispiel ein Bügelglas oder ein großes Schraubglas.

So gehst du vor, um die Zuckerpaste herzustellen:

1. Zucker und Zitronensaft im Topf vermischen und bei mittlerer Temperatur (z.B. 8 von 12) erhitzen – schnelleres Aufkochen ist nicht empfehlenswert, da die Mischung schnell anbrennt und die richtige Konsistenz dann nicht mehr gelingt. Während des Erhitzens ständig rühren und auf keinen Fall den Raum verlassen, da Zucker ähnlich wie Milch ganz plötzlich überkochen kann.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

2. Nach einigen Minuten bilden sich kleine Bläschen, etwas später verwandeln sie sich in dichten Schaum. Sobald der Schaum eine goldene Farbe annimmt, nähert sich das Zuckergemisch der gewünschten Konsistenz.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

3. Einen ersten Tropftest machen: Mit dem Löffel ein wenig von der Masse entnehmen und in die Schüssel mit dem lauwarmen Leitungswasser tropfen. Dabei sehr vorsichtig vorgehen, die Flüssigkeit ist sehr heiß und klebrig! Wenn die Paste im Wasser eine harzartige Struktur bildet, ist sie fertig. Das kann durch Kneten mit den Fingern überprüft werden. Falls sich die Mischung im Wasser sofort löst oder an der Oberfläche schwimmt, weiter köcheln lassen.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

4. Den Tropftest so lange wiederholen, bis die Konsistenz stimmt. Dann den Topf vom Herd nehmen und unter Rühren für etwa eine Minute abkühlen lassen.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

5. Die Masse vorsichtig in den Behälter gießen. Den Deckel bis zum völligen Erkalten geöffnet lassen, da sich sonst Kondenswasser bildet, das der Paste schadet.

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

Tipp: Um noch einfacher festzustellen, ob die Zuckermasse fertig ist, kannst du ein Lebensmittelthermometer verwenden. Erhitze die Masse auf eine Temperatur von etwa 125 °C, bevor du den Tropftest machst.

Es bedarf ein wenig Übung und Erfahrung, um die Zuckermasse zu erhitzen und im richtigen Moment vom Herd zu nehmen. Hast du den Dreh aber einmal raus, kannst du mit einfachen Zutaten jederzeit eine natürliche und preiswerte Alternative zum Rasieren und Waxing herstellen.

Hinweis: Die Paste vor der Anwendung unbedingt auf etwa Körpertemperatur abkühlen lassen. Frisch vom Herd kann sie schwere Verbrennungen verursachen!

Mit selbst gemachter Zuckerpaste aus nur zwei Zutaten klappt die Enthaarung nicht nur einfach und schmerzarm, sondern gleichzeitig auch besonders preiswert.

Wie die Paste angewendet wird, kannst du hier sehen:

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Hast du schon einmal Sugaring mit selbst gemachter Zuckerpaste ausprobiert? Wie hat es bei dir geklappt? Teile deine Erfahrungen und Rezeptvariationen mit uns in einem Kommentar!

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40 Kommentare Kommentar verfassen

  1. mit nur Wasser und Zucker hat es übrigens nicht funktioniert. Erst war es zu flüssig und dann schlagartig wieder Kristallzucker. Leider war meine Zitrone schimmelig. Also neuer Versuch

    Antworten
  2. Hallo zusammen, ich habe die Zuckerpaste heute hergestellt. Das hat auch gut geklappt. Habe alle Anweisungen beachtet und sogar die Temperatur gemessen. Die Konsistenz schien mir passend, zähig, aber nicht flüssig. Einen Faden konnte ich auch ziehen.

    Trotzdem stimmt leider die Konsistenz nicht. Wenn ich die Masse mit einem stumpfen Messer auf der Haut verteile und anschließend wie in dem Video per Drehbewegung abziehen will, bleibt die meiste Masse auf der Haut kleben. Die konnte ich erst mit einem alten Stoffstreifen wieder ablösen.

    Hätte ich die Masse länger erhitzen sollen? Über Tipps zur Konsistenz würde ich mich freuen. Könnte es auch an der Temperatur bei der Verwendung liegen?

    Lieben Gruß
    Ivonne

    Antworten
    • smarticular.net

      Es klingt so, als wäre die Masse bei dir noch zu flüssig gewesen (etwa wie Honig?). Sie muss aber tatsächlich beinahe fest sein, wenn man drauf klopft, und sich nur mit etwas Kraft „formen“ und verarbeiten lassen. Wenn sie noch etwas länger köcheln würde (oder man nimmt gleich noch einen Tick weniger Wasser), müsste die Konsistenz passen. Liebe Grüße!

  3. Hallo!

    Ich mache meine Zuckerpaste seit ca. zehn Jahren selbst, habe aber bislang immer Citrovin dafür verwendet, weil mir niemand die folgende Frage beantworten wollte oder konnte:
    Kann mir vielleicht an dieser Stelle jemand verraten, wie ich eine Citrovin-ähnliche Lösung aus Wasser und kristalliner Zitronensäure herstelle? Lebensmitteltauglichen Zitronensaft möchte ich dann doch lieber essen (und es wäre arg teuer).

    Damit wäre wieder etwas mehr Müll eleminiert und ich muss nicht von meinem seit einem Jahrzehnt bewährtem Rezept abweichen.

    Danke!

    Antworten
  4. Welchen Nutzen hat der Zitronensaft im Gel? Oder geht auch Wasser?

    Antworten
    • smarticular.net

      Üblicherweise wird es mit es mit Zitronensaft gemacht. Was er genau bewirkt, können wir dir spontan gar nicht sagen, jedoch ist das Ergebnis zäher und klebriger, als wenn man einfach nur einen Zuckersirup machen würde. Liebe Grüße!

    • Zitronensaft hat eine desinfizierende Wirkung

  5. Ich bin ein riesen Sugaring -Fan und gehe stets zur Kosmetikerin meines Vertrauens. Anfangs habe ich’s ab und an auch mal selbst versucht – ging leider stets in die Hose oder lieferte nicht die gewünschten Ergebnisse.

    Wenn man sich die Preise einer Sugaring-Behandlung mal ansieht, finde ich das absolut in Ordnung

    Für alle bei denen es ebenso wenig klappt – gebt das Sugaring nicht auf, Ihr werdet es lieben! :)

    Antworten
  6. Die Konsistenz ist mir zum Glück beim ersten Versuch gelungen. Allerdings kriege ich beim Abziehen nicht wirklich viele Haare weg. Woran könnte das liegen? Habe ich eine falsche Technik oder doch die falsche Konsistenz?

    Antworten
    • Hallo Sophie, es hängt von der Konsistenz und der Technik ab. Wie trägst du es auf? Wie mehrere Leserinnen berichtet haben, scheint die Technik, die Zuckermasse entgegen der Wuchsrichtung aufzutragen sehr effektiv zu sein. Wenn du die richtige Konsistenz hast, und die Masse gleich wieder abziehst, nimmt die Masse die Haare mit. Es braucht wohl etwas Übung, bis Technik und Konsistenz stimmen. Probiere es einfach noch einmal aus. Ich bin mir sicher, wenn du den Dreh erst einmal raus hast, geht es viel einfacher und du wirst viel Freude daran haben. Liebe Grüße!

    • Susanne Strese

      Du musst den Molekülen Zeit geben in die Pore zu fließen. Mindestens 2 mal über den zu enthaarenden Bereich die Paste auftragen. Manchmal lasse ich diese auch etwas liegen. Dann nochmal drüber und mit der Flickingmethode abziehen. LG

    • Ich benutze meine Zuckerpaste wie Warmwachs, dabei entgegen der Wuchsrichtung aufgetragen. Von den ganz dicken, festen Haaren mal abgesehen ist so die Konsistenz der Zuckerpaste weniger ausschlaggebend.

      Anstelle von Vliesstreifen habe ich ein paar Stoffreste zerschnitten und benutze die seit jeher ( haben sich aber im Laufe der Jahre bräunlich verfärbt).

  7. D. Saenner

    Ich habe das Zuckergel auch mal ausprobiert. Habe genau nach Rezept gearbeitet und auch den „Harztest“ gemacht. Nach dem ersten Abkühlen (aber noch warm) einen ersten Testlauf gestartet. Allerdings blieb das Zeug nicht an meinen Beinen kleben – weder mit vorheriger Puderbehandlung noch ohne. Ich hab versucht, es mit einem Löffel aufzustreichen. Dabei ergaben sich schon folgende Probleme: War es noch weich genug, um es gut streichen zu können, war es noch zu heiß. War die Temperatur erträglich, war es aber fast schon zu zäh und ließ sich nur noch ganz schlecht bis gar nicht mehr auf die Beine streichen (weder mit Löffel noch von Hand). Haarentfernungseffekt = Null. Nach dem gänzlichen Abkühlen ist es jetzt steinhart. Ich habe es einige Tage später dann nochmal getestet. Weil mir Wasserbad zu lang gedauert hat, hab ichs einfach mit der Mikrowelle probiert. Es wurde dann auch wieder flüssig, allerdings hatte ich die gleichen Probleme wie beim frischen Gel.
    Wo liegt mein Fehler? Sollte das Zeug seine honigartige Konsistenz behalten oder muss man es immer wieder neu erwärmen? Warum ist es bei mir entweder zu heiß oder – wenn abgekühlter – zu hart? Zu lange gekocht?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Wenn das Gel im abgekühlten Zustand zu einem festen Block wird, war zu wenig Flüssigkeit drin. Es ist wirklich ein schmaler Grat, der eingehalten werden muss, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Das Gel sollte bei Zimmertemperatur noch zähflüssig, aber nicht dünnflüssig sein. Auf dem Beitragsfoto ganz oben sieht man es schön, wie dicker Honig. Dann klebt es auch gut und lässt sich Formen, beim Abziehen mit einem Ruck ist es jedoch zu träge, um die Haare wieder loszulassen.

    • D. Saenner

      Ok, vielen Dank, dann werd ich wohl nochmal neu kochen müssen :-(.

    • Maximilian Knap

      Am besten mit einer kleinen Menge starten, bis man den Dreh raus hat. Es ist wirklich wichtig den richtigen Moment mit der richtigen Konsistenz abzupassen. Viel Erfolg!

  8. Hey, kann man keinen Rohr- oder Rohrrohrzucker verwenden?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Damit müsste es eigentlich auch klappen, denn zum allergrößten Teil bestehen sie ja trotzdem aus der klebrigen Saccharose. Bitte berichte, wenn du es probiert hast!

  9. Ich habe das Zuckergel wohl zu lange eingekocht, es wird nämlich Steinhart beim abkühlen.. Lässt sich mit etwas Wasser aufgekocht wieder verwenden?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Jonas, erneutes Aufkochen ist schwierig, weil die Masse ja bereits hart ist (sie würde nur anbrennen). Du könntest versuchen, sie nach und nach mit wenig Wasser wieder aufzulösen, das dürfte aber mehrere Tage dauern und häufiges Rühren erfordern. Wenn du es schaffst, den Brocken zu zerkleinern, geht es entsprechend schneller. Viel Erfolg und liebe Grüße!

  10. Littlebubble

    wow, hätte nicht gedacht, dass es damit so gut funktioniert :D es geht auch wunderbar ohne Stoffstreifen!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Wie trägst du es auf (und ziehst es wieder ab) ohne Stoffstreifen, einfach mit einem „Klumpen“ der Masse als eine Art Stempel?

    • belala blou

      Gegen die Haarwuchsrichtung auf die Haut schmieren und dann einfach schnell mit der Haarwuchsrichtunf an der Masse ziehen. Man muss sie nicht einmal festhalten. Bei einer schnellen, ruckartigen Bewegung der Finger (an denen ja noch der Rest der Masse klebt) kommt das, was auf er Haut ist, samt Haaren problemlos mit.
      Dabei immer sehr flach an der Haut ziehen, sonst gibt es blaue Flecken.

  11. Ich habe das Gel hergestellt und es hat auch super geklappt, zur Sicherheit habe ich ein Termometer benutzt, aber auch noch die Probe im warmen Wasser gemacht. Nur beim Benutzen habe ich das Problem, dass das Gel sehr schnell weich und arg klebrig wird, an der Haut festklebt und ich die Haare gar nicht mehr mit abziehen kann, weil das Gel alleine schon nicht mehr richtig ab geht. Einmal aufstreichen und abziehen geht meist, wenn ich ganz schnell arbeite, aber dann wird es schwierig. Ist das normal? Muss das Gel zu Anfang doch noch härter sein, also länger gekocht werden?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Klingt fast so, als wäre es doch noch etwas zu feucht – das fertige Gel ist härter als Honig, man kann fast schon darauf „klopfen“, ohne dass es sich direkt verformt.

  12. Ich habe es jetzt zig mal versucht. Alle Versuche sind ausnahmslos in die Hose gegangen. Irgendwas scheine ich falsch zu machen. Das Zeug wird steinhart und ist zu nichts zu gebrauchen.
    Ich werde wohl wieder zum Rasieren übergehen. Das frustriert weniger.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo, es ist leider nicht so einfach, genau das richtige Mischungsverhältnis zu treffen. Ein Tipp wäre es, zunächst mit weniger Zucker zu arbeiten und den Anteil nach und nach zu erhöhen, bis die gewünschte, extrem klebrige und honigartige Konsistenz erreicht ist. Viel Erfolg!

    • Mein erster Versuch wurde auch steinhart. Lag wohl daran, dass ich es zu lange gekocht hatte. Beim zweiten Mal habe ich, nachdem es braun wurde ständig den Tropftest gemacht und sobald dieser positiv war, die Masse direkt vom Herd genommen. Diesmal blieb sie schon weich :-). Allerdings scheint sie mir noch etwas zu klebrig zu sein, das Abziehen funktioniert fast nur mit Tuch – und auch da manchmal gar nicht. Muss ich wohl noch bissel üben ;-)

  13. Jennifer Jonczyk

    Wie zieht ihr das Gel denn wieder ab?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Den Beitrag zur Anwendung sind wir noch schuldig :-)
      Man verwendet kleine Stoff-Streifen, z.B. 4×15 cm. Darauf streicht man mit einem Löffel etwas Gel und drückt es dann auf die zu enthaarenden Stellen. Durch den Stoff kann man es dann schön (mit dem Strich) abziehen. Eine solche Portion lässt sich so lange verwenden, bis das Zeug nicht mehr genug klebt oder voller Haare ist, je nach Mensch für 10 oder auch 20 mal Abziehen. Im Internet findet man auch Videos, in denen es genauer gezeigt wird. Viel Erfolg!

  14. Franziska

    Also, habe Halawa selbst gemacht und auch verwendet. Es funktioniert viel besser als Wachs, die Streifen – Stoff oder Ähnliches – kann man leicht auswaschen und wieder verwenden. Bei den Augenbrauen vorsichtig verwenden. Klebt wie Hölle.

    Antworten
  15. wie lange ist das Halawa-Gel haltbar? Wie wird es aufbewahrt – im Kühlschrank?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Das Gel ist sehr lange haltbar, wegen des hohen Zuckeranteils wird es praktisch nicht schlecht. Hab schon mehrere Jahre alte Dosen gesehen, es hat geklebt wie am ersten Tag. Du kannst es einfach bei Zimmertemperatur aufheben, Kühlschrank ist nicht nötig.

    • super danke, habe es gerade zum ersten mal gemacht, die richtige Konsistenz erkennt man gut! es schaut toll aus und riecht wirklich gut! :-)

  16. Ist die Anwendung von Halawa wirklich nicht so schmerzhaft wie Waxing? Ich bin da leider sehr empfindlich. Danke!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Mila, anders als Wachs klebt das Halawa Zuckergel nur an den Haaren, nicht aber an lebenden Hautzellen fest. Dadurch allein wird die Haut allgemein schon weniger gereizt. Ob und wie sehr es schmerzt, hängt von mehreren Faktoren ab: Dicke der Haare, Dichte der Haare, die „Zugrichtung“, die Größe des mit einem Mal behandelten Areals (siehe „Flicking-Technik“). Außerdem gibt es einen Gewöhnungseffekt, und unterschiedliche Menschen besitzen ein unterschiedliches Schmerzempfinden. Die Chancen stehen jedenfalls gut, mit der Flicking-Technik und Halawa positive Erfahrungen zu machen.

      Natürlich freuen wir uns auf deinen Bericht – wie auch immer er ausfällt ;-) Und wer weiß, vielleicht hat noch der eine Leser oder die andere Leserin Tipps, wie es noch besser geht.

    • Franziska

      In den Achselhöhlen und im Intimbereich auch probiert. Also, ich bin nicht empfindlich, aber da würde ich es nicht mehr machen. Oder nur zitzerlweise, also nur kleine Areale.

  17. Sternchen0903

    Selbst machen ist immer gut, aber wenns mal nicht klappt:
    In orientalischen Läden gibt es das Zuckergel für 1,99

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Danke für den Tipp! Verwendest du es selbst, und würdest du das Gel weiter empfehlen?

    • Sternchen0903

      Ja. Wobei schon etwas Übung nötig ist. Irgendwie ist die Konsistenz auch jedesmal anders . Manchmal klebt es wie irre und manchmal gar nicht. Ich habe auf meinem Töpchen eine türkische Beschreibung, da ich der Sprache nicht mächtig bin, habe ich im Internet sehr viel gelesen und nun diese Anwendung für mich rausgepickt:

      Töpchen mit der Masse im Wasserbad erhitzen. Zu enthaarende Stelle reinigen, trocknen und mit Babypuder pudern. Einen kleinen Teil der Masse mit einem Spatel entnehmen, in den Händen kneten, wenn es gut klebt, gegen die Haarwuchsrichtung „aufkleben“ und schnell mit der Haarwuchsrichtung abziehen. Tut ein bisschen weh, aber im Gegensatz zum epilieren, ist das nichts, und man gewöhnt sich dran.

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