Ein Wegwerfprodukt weniger: Und tschüss Plastiktrinkhalme

Milliarden Plastikstrohhalme landen tagtäglich im Müll! Mit diesen Alternativen kannst du Smoothies und Cocktails stylisch und trotzdem umweltfreundlich genießen.

Trinkhalme aus Plastik stehen ganz oben auf der Liste der Dinge, die bei Strandreinigungsaktionen gefunden werden. Kein Wunder, schließlich landen weltweit unglaubliche drei Milliarden Einweg-Trinkhalme nach kurzem Gebrauch im Müll – pro Tag!

Zwar sind für diese gigantische Zahl vor allem Gastronomiebetriebe wie Bars und Restaurants verantwortlich, aber auch beim Grillfest oder dem Kindergeburtstag sind die praktischen Halme sehr beliebt. Dabei gibt es inzwischen jede Menge nachhaltige Alternativen

1. Strohhalme aus Papier

Wenn Strohhalme als bunter Hingucker den Kindergeburtstag bereichern sollen, dann probiere doch mal Halme aus recycelbarem Papier anstelle von Plastikprodukten. Mit Lebensmittelfarbe bedruckt stehen die Papierröhrchen der Plastik-Variante optisch in nichts nach, sind aber vollkommen unbedenklich für Umwelt und Gesundheit.

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2. Strohhalme aus Edelstahl

Edelstahl ist rostfrei und besonders bruchfest und eignet sich deshalb ideal für Mehrweg-Strohhalme aus Metall. Da man bei dieser Variante nicht ins Innere schauen kann, empfiehlt es sich, sie immer mit den mitgelieferten Bürstchen zu reinigen.

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3. Strohhalme aus Bambus

Als natürlicher, schnell nachwachsender Rohstoff wird Bambus immer beliebter für die Herstellung nachhaltiger Produkte. Strohhalme aus Bambus müssen kaum bearbeitet werden, denn die Halme der Pflanze sind von Natur aus innen hohl. Deshalb werden sie lediglich etwas abgeschliffen und zieren mit ihrem natürlichen Look jedes Smoothie- oder Cocktailglas.

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4. Strohhalme aus Glas

Die meisten Trinkgefäße bestehen aus Glas. Warum nicht auch die Trinkhalme? Schließlich ist Glas im Gegensatz zu vielen anderen Materialien absolut geschmacksneutral und lässt sich besonders gut reinigen. Im Handel gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Anbietern für bruchsichere Glasstrohhalme. Das junge Berliner Unternehmen Halm produziert seine Mehrweg-Trinkröhrchen in Deutschland und gestaltet die gesamte Produktionskette so nachhaltig und fair wie möglich.

5. Außer Konkurrenz: Makkaroni als essbare Strohhalm-Alternative

Zugegeben, Makkaroni sehen nicht besonders stylisch aus. Aber für den Kindergeburtstag eignen sie sich allemal als umweltfreundliche – und sogar essbare – Alternative zu Plastikröhren.

6. Strohhalm? Nein danke

Der wohl wichtigste Tipp von allen: Auch mal Nein sagen! Ob gewollt oder nicht, oft passiert es, dass in Café oder Bar der Eiskaffee oder die Limo ganz automatisch mit einem Trinkröhrchen gebracht wird. Zum Neinsagen ist es dann bereits zu spät. Wenn du sichergehen möchtest, kein Röhrchen zu verschwenden, dann ergänze vielleicht schon deine Bestellung um den Hinweis: Strohhalm – nein danke!

Weitere Tipps, die bei der Müllvermeidung helfen, findest du in unseren Büchern:

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Welches Einweg-Produkt hast du aus deinem Leben verbannt oder durch eine umweltfreundliche Alternative ersetzt? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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8 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Franz Mueller
  2. Franz Mueller

    es gibt eine Petition dass McDonalds mit Plastikstrohhalmen aufhört https://actions.sumofus.org/a/strohhalm-flut-stoppen/?akid=38310.2067587.sridjF&rd=1&source=fwd&t=2

    Antworten
  3. Echt witzig, wie man manchmal gleich an mehreren Stellen auf ein Thema stößt. Nachdem ich vor einer Woche diesen interessanten Artikel gelesen habe und mich daran erinnert habe, dass wir als Kinder oft Makkaroni als Strohhalm genommen und danach dann aufgeknabber haben, bin ich gestern beim Stöbern nach fördernswerten Projekten auf einer Crowdfundingplattform auf ein cooles Vorhaben gestoßen: drei Jungunternehmer wollen einen essbaren Trinkhalm (aus Apfeltrester) auf den Markt bringen (https://www.startnext.com/essbarer-trinkhalm). Habe gleich meine Unterstützung angemeldet und hoffe jetzt, dass das Projekt zustandekommt – und ich meine 50 essbaren Halme Anfang nächsten Jahres in den Händen halte. :-)

    Antworten
  4. Ursula Haaase

    Woher kommt der Name “ Strohhalm“ ich kenne noch die Drinks mit echten Stroh- Halmen. Die sahen viel staylischer aus. Vielleicht sogar beim selbstschneiden von einem Feld nach der Ernte?

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    • die kenne ich auch noch. Von Kindertagen her…. schade mit den vielen Plastikzeug…. Natur war besser-

    • Dann müsste man aber a) sicher sein können, dass es sich um ein niemals (mit was auch immer) gespritztes Feld handelt, und b) die Halme kurz in kochendes Wasser geben, um Bakterien und Pilzbefall den Garaus zu machen. Wobei ich nicht sicher bin, ob das bei den Sporen aller Pilzarten genügt. Sicher weiß ich es nur bei Schimmelpilzen.

      Ich meine mich zu erinnern, dass es früher öfter mal gesundheitliche Probleme durch Pilzbefall bei echten Strohhalmen gab.

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