Was ist Plogging und was brauchst du dafür?

Plogging ist DIE Lösung, wenn beim Gang in die Natur mal wieder zu viel Müll herumliegt. Was das neue Hobby genau ist und warum es gut ist, liest du hier.

Zum Spazieren oder Joggen zieht es viele in die Natur. Dort ist die Luft zum Atmen besser, der Boden häufig schonender für die Gelenke und die für die Bewegung nötige Ruhe überträgt sich wie von selbst aus der Tier- und Pflanzenwelt. Nicht so schön ist allerdings, wenn überall Müll herumliegt. Dann ist Plogging die Lösung!

Was ist Plogging?

Plogging verbindet die meist naturnahe Sportart Jogging mit der umweltschonenden Aktion des Müllsammelns. Seinen Ursprung hat das Prinzip in Schweden. Und so setzt sich auch der Begriff aus dem schwedischen Verb „plocka“ für “sammeln/pflücken” und “Jogging” zusammen.

Welches Equipment für Plogging?

Fürs Plogging braucht es nicht wirklich mehr Zubehör als für eine Laufsportart generell: Gutes Schuhwerk, bequeme Kleidung und als Zusatz eine Mülltüte, die es dir ermöglicht, den gesammelten Müll auch mitzunehmen und zu entsorgen. Wer dafür keine neue Plastiktüte verwenden möchte, kann auch auf einen waschbaren Mehrweg-Müllsack oder eine eh schon vorhandene Plastiktüte (wie beispielsweise die Umverpackung von Toilettenpapierrollen) aus den wiederverwendbaren Dingen des Haushalts zurückgreifen.

Wer möchte kann zusätzlich Gummihandschuhe tragen – zum Beispiel einfache Gartenhandschuhe. Gründliches Händewaschen nach der Aktion oder ein (selbst gemachtes) Hand-Desinfektionsmittel tun es aber auch.

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Warum Müllsammeln beim Joggen?

Die Idee hinter Plogging ist es, etwas Nützliches damit zu verbinden, was man vielleicht sowieso schon tut. Andere Bewegungsabläufe durch das Bücken und Wiederaufrichten bringen zudem Abwechslung ins Training.

Auch Gruppen, in denen das neue Hobby gemeinsam entdeckt werden kann, lassen sich organisieren. So verspricht diese sportliche Variante eines Clean-ups (einer Müllsammelaktion), gleich dreierlei Gutes: Umweltschutz, Gesundheit und soziale Interaktion.

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Was sind die kleinen Dinge im Leben, mit denen du die Welt zu einem lebenswerten Ort machst? Wir freuen uns über deine Anregungen in einem Kommentar unter dem Beitrag!

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4 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Schon verrückt das etwas ganz Selbstverständliches ,extra einen Namen bekommen muss. Wir nehmen immer Mülltüten mit, wenn wir raus gehen . Im Corona Look Down waren sie gut gefüllt.

    Antworten
  2. Wenn ich Pilze sammle, nehme ich schon lange eine zweite Tüte für den Müll mit. Es fällt hauptsächlich welcher für die Wertstofftonne an oder Papierverpackungen, die Entsorgung ist bei uns kostenlos. Schwarzen Müll, meistens Taschentücher, lass ich liegen, das war mir vor Corona schon zu eklig.
    Zu hause fisch ich Plastik und Dosen raus und kipp den Rest ins Altpapier. Die Tüte kann meistens nächstes Mal wieder mit, weil der Müll selten dreckig ist

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  3. Anja Lutz

    Finde die Idee mit dem Plogging super, aber wo soll ich nach dem Sammeln mit dem Müll hin?

    Antworten
    • Hi Anja, das ist tatsächlich eine interessante Frage und nur sehr individuell zu beantworten. Denn Restmülltonnen außerhalb des privaten Bereichs gibt es nicht wirklich und Mülleimer in Parks sind zumindest nach meiner Erfahrung häufig schon ganz gut befüllt. In der hauseigenen Mülltonne entsorgen, wäre wahrscheinlich die einfachste Variante, aber dass das nicht jede*r (finanziell) mittragen kann oder möchte, ist auch verständlich. Vielleicht könntest du dich in dem Falle auf kleinere Tüten Müll zu beschränken. Das hilft immer noch mehr als gar nichts mitzunehmen. Ansonsten kann ich dir genau aus dem Grund auch organisierte Plogging-Veranstaltungen empfehlen, weil dort meist auch gleich für die Müllabfuhr (mit einer gestellten Tonne o. Ä.) gesorgt ist. Ich wünsch dir in jedem Fall, dass du eine gute Lösung für dich findest. Liebe Grüße, Lisa

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