Matcha Latte: Der sanfte Wachmacher und Kaffee-Ersatz
Wer in hippen Cafés einen Matcha Latte bestellt, zahlt dafür gut und gerne 5 Euro oder mehr. Dabei ist das grüne Trendgetränk zu Hause nicht nur viel günstiger, sondern oft auch leckerer und gesünder, weil du die Süße und die Qualität der Zutaten selbst bestimmst. Warum der japanische Grüntee eine geniale Alternative zu Kaffee ist und wie der perfekte Schaum gelingt, erfährst du hier.
Rezept für Matcha Latte
Schwierigkeit: Einfach1
Portionen135
kcal5
MinutenMit diesem einfachen Rezept gelingt dir ein wunderbar schaumiger Matcha Latte in wenigen Minuten – ganz ohne Klümpchen. Die Kalorienangabe bezieht sich auf die Zubereitung mit Vollmilch ohne zusätzliche Süße.
Zutaten
1/2 bis 1 TL Matcha-Pulver (je nach gewünschter Intensität)
50–80 ml heißes Wasser (ideal sind 80 °C)
200 ml Milch oder Pflanzendrink
optional eine Süße deiner Wahl (z. B. Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig)
Zubereitung
- Matcha-Pulver durch ein kleines Sieb in deine Tasse oder dein Glas geben. Das Sieben ist wichtig, da das feine Pulver schnell klumpt.
- Heißes Wasser über das Matcha-Pulver gießen und die Mischung mit einem kleinen Schneebesen oder einem Milchschäumer so lange verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind und sich an der Oberfläche ein feiner Schaum bildet.
- Milch oder Pflanzendrink erwärmen (nicht kochen) und aufschäumen.
- Die geschäumte Milch langsam in den grünen Tee gießen. Den Matcha nach Geschmack süßen und mit etwas Matcha-Pulver bestreuen.
Warum eigentlich Matcha?
Matcha ist nichts anderes als zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee. Der große Unterschied zum Beuteltee: Du trinkst das ganze Blatt mit. Dadurch nimmst du vor allem mehr sekundäre Pflanzenstoffe (Catechine) auf.
Das Beste ist aber die Wirkung: Matcha enthält zwar Koffein, aber auch die Aminosäure L-Theanin. Diese Kombination sorgt für einen wachen, fokussierten Geist und wird von vielen als gleichmäßiger und weniger nervös machend erlebt.
Ist Matcha pur oder als Latte gesünder?
Den Matcha mit Milch oder Pflanzendrink zu mischen, ist nicht nur Geschmackssache, sondern gesundheitlich ziemlich clever. Denn das darin enthaltene Fett hilft deinem Körper, die fettlöslichen Vitamine (wie Vitamin E, K und Beta-Carotin) aus dem Teeblatt überhaupt erst richtig aufzunehmen. Zudem puffert der Drink die im Tee enthaltenen Gerbstoffe ab – perfekt für alle, die reinen Grüntee auf nüchternen Magen nicht gut vertragen.
Greife am besten zu Pflanzendrinks wie Hafer- oder Mandelmilch. Studien deuten darauf hin, dass das tierische Eiweiß in Kuhmilch (Casein) die Aufnahme der wertvollen Antioxidantien teilweise blockieren kann, während pflanzliche Alternativen die Aufnahme weniger beeinflussen – mit Ausnahme von Soja.1
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Wie genießt du deinen Matcha Latte am liebsten? Wir freuen uns auf deinen Kommentar unter dem Beitrag!
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