Schnelle Käsesuppe mit Kartoffeln: Der beste Trick für Käsereste
Aus würzigen Resten von Hartkäse, die sich noch hacken oder reiben lassen, lässt sich im Nu eine gehaltvolle Käsesuppe kochen. So wird nichts verschwendet, und sogar aus vermeintlichen Abfällen wie der Rinde von Parmesan entsteht eine wärmende Mahlzeit. Wenn aktuell noch nicht genug Käsereste im Haus sind, lassen sich die Stücke ganz einfach einfrieren und sammeln – bis ausreichend Zutaten für die Zubereitung zur Verfügung stehen.
Rezept für würzige Käsesuppe
Schwierigkeit: Einfach4
Portionen370
kcal10
MinutenDie Herstellung der Suppe ist unkompliziert und erfordert nur wenige Handgriffe.
Zutaten
150 g würziger Käse (z. B. Käsereste von Gouda, Bergkäse oder Emmentaler, auch Parmesanrinde)
300 g mehligkochende Kartoffeln
1 Zwiebel
750 ml Milch oder Pflanzenmilch
200 ml Gemüsebrühe oder Fond
1 Handvoll mediterrane Kräuter
Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Etwas Pflanzenöl zum Anschwitzen
optional ein paar EL geriebener Käse als Topping
Zubereitung
- Kartoffeln, Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.
- Die Gemüsewürfel in einem Topf auf mittlerer Stufe in etwas Pflanzenöl kurz anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind.
- Milch und Fond zugießen und alles unter Rühren aufkochen.
- Die Käsestücke fein hacken oder reiben, in die Flüssigkeit geben und für 20 Minuten auf mittlerer Stufe sanft mitkochen lassen.
- In der Zwischenzeit die Kräuter waschen und klein hacken.
- Die frischen Kräuter in die Suppe geben und alles mit einem Pürierstab fein pürieren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Und nach Wunsch mit geriebenem Käse bestreuen.
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Tipps für noch mehr Genuss
Die Käsesuppe ist pur bereits ein Genuss und sättigt wunderbar. Sie schmeckt darüber hinaus sehr gut in Kombination mit blanchierten Brokkoliröschen, feinen Spargelstücken, gerösteten Kürbiskernen oder selbst gemachten Croutons aus altbackenem Brot als knusprige Einlage. So lässt sich gleich noch eine weitere Zutat wunderbar vor der Tonne retten.
Wer die Suppe noch cremiger zubereiten möchte, ersetzt einfach ein Drittel der angegebenen Milchmenge durch Sahne oder eine pflanzliche Alternative wie Hafersahne.
Haltbarkeit und Lagerung
Käsesuppe schmeckt am besten frisch zubereitet. Da die Suppe Milchprodukte (bzw. Pflanzenmilch) und Kartoffeln enthält, sollten Reste nicht zu lange bei Zimmertemperatur stehen bleiben. Falls doch einmal etwas übrig bleibt, kannst du sie kurz im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.
- Im Kühlschrank lagern: Die vollständig abgekühlte Käsesuppe in luftdicht verschlossene Behälter abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sie sich problemlos zwei bis drei Tage.
- Aufwärmen: Zum Aufwärmen die Suppe in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam erwärmen. Dabei regelmäßig umrühren, damit sie nicht ansetzt. Falls sie durch die Kartoffeln stark nachgedickt ist, beim Aufwärmen einfach noch einen kleinen Schluck Wasser, Milch oder Brühe unterrühren.
- Einfrieren: Das Einfrieren der fertigen Suppe ist möglich, allerdings können sich Milch und Käse beim Auftauen leicht trennen und die Konsistenz der Kartoffeln kann leiden. Durch kräftiges Rühren oder nochmaliges kurzes Aufmixen mit dem Pürierstab beim Erhitzen wird sie wieder schön sämig. Im Gefrierfach ist sie bis zu drei Monate haltbar.
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Hast du schon mal eine Käsesuppe zubereitet? Verrate uns deine Tipps für Gewürze und Kräuter in einem Kommentar!
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