Kiwieis selber machen – fruchtige Erfrischung am Stiel

Kiwieis am Stiel selber machen ist ganz einfach. Mit diesem veganen Rezept und praktischen Upcycling-Hacks gelingt die fruchtige Erfrischung auch ganz ohne spezielle Eisförmchen.

An warmen Tagen gibt es kaum etwas Besseres als eine kühle Erfrischung. Gekauftes Eis am Stiel enthält jedoch oft viel Zucker, künstliche Zusatzstoffe und verursacht Verpackungsmüll. Die Lösung ist denkbar einfach: Wassereis selbst herstellen!

Besonders fruchtig und optisch ein echtes Highlight ist selbstgemachtes Kiwieis. Mit nur wenigen Zutaten lässt sich im Handumdrehen eine gesunde Alternative zaubern. Ein weiterer Vorteil: Du kannst dafür sehr weiche Kiwis verwenden, die sonst vielleicht in der Tonne landen würden.

Rezept für Kiwieis am Stiel

Rezept für Kiwieis am Stiel

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

6

Portionen
Kalorien

45

kcal
Gesamtzeit

4

Stunden 

10

Minuten

Die Zubereitung ist mit wiederverwendbaren Eisförmchen und passenden Stielen am einfachsten. Wenn du dieses Küchenutensil nicht besitzt, gibt es aber auch eine Reihe Alternativen, die du weiter unten im Beitrag findest.

Tipp: Kiwis enthalten kleine schwarze Kerne, die beim Zerkleinern mit einem Hochleistungsmixer aufbrechen und Bitterstoffe freisetzen. Um ein bitteres Eis zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Früchte besonders schonend zu verarbeiten.

Zutaten

  • 5–6 mittelgroße, sehr reife Kiwis

  • 50–70 ml Wasser, alternativ naturtrüber Apfelsaft

  • 1 Spritzer frischer Zitronensaft

  • 1–2 EL Agavendicksaft, Ahornsirup oder eine andere Zuckeralternative

Zubereitung

  • Kiwis schälen, den harten Strunk am Ende herausschneiden und das Fruchtfleisch in grobe Stücke teilen. Optional ein paar hauchdünne Kiwischeiben zur Dekoration beiseitelegen.
  • Um die Kerne intakt zu lassen, die Kiwistücke in einer Schüssel mit einer Gabel zu einem feinen Brei zerdrücken. Alternativ eine “Flotte Lotte” verwenden oder die Masse durch ein grobes Sieb streichen. Einen Pürierstab oder Mixer am besten nur verwenden, wenn dieser eine niedrige Stufe oder Pulsschaltung besitzt, andernfalls kann die Masse durch die zerstörten Kerne bitter werden.
  • Wasser (oder Saft), Zitronensaft und das gewählte Süßungsmittel unter den Früchtebrei rühren. Masse probieren und bei Bedarf noch etwas nachsüßen. Bedenke dabei, dass die Süßkraft im kalten Eis etwas schwächer wahrgenommen wird.
  • Die beiseitegelegten Kiwischeiben an die Innenwände der gewählten Förmchen oder Gläser drücken. Anschließend das Püree hineingießen. Nach oben hin etwa einen halben Zentimeter Platz lassen, da sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt.
  • Stiele (oder Löffel) mittig einsetzen und das Eis für mindestens vier Stunden, am besten über Nacht, in den Gefrierschrank stellen.

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Haltbarkeit und Lagerung

Selbstgemachtes Fruchteis kommt ganz ohne Konservierungsstoffe aus. Da das Rezept auf tierische Produkte verzichtet, hält es sich im Gefrierfach dennoch problemlos mehrere Wochen. Es verliert allerdings nach und nach an Geschmack, weshalb du es am besten innerhalb von vier bis sechs Wochen verzehrst.

Tipp: Damit du nicht allzu lange auf den Eisgenuss warten musst, halte die Gefäße vor dem Verzehr kurz unter warmes Wasser, um es leichter am Stiel herausziehen zu können.

Um Gefrierbrand zu vermeiden und das Eis vor fremden Aromen zu schützen, ist eine luftdichte Lagerung wichtig. Wenn du die Eisförmchen für die nächste Ladung benötigst, kannst du das fertig gefrorene Eis aus der Form lösen und in einer flachen Dose oder einem großen Vorratsglas im Gefrierschrank stapeln. Lege zwischen die einzelnen Eisschichten am besten einen Streifen Backpapier oder ein passend zugeschnittenes Stück Bienenwachstuch, damit die Eisportionen später nicht zusammenkleben.

Alternativen zu Eisförmchen

Für die Zubereitung lassen sich klassische, wiederverwendbare Eisförmchen aus Edelstahl oder Silikon nutzen. Wer solche Formen nicht zu Hause hat, muss jedoch nicht auf selbstgemachtes Eis verzichten. Mit diesen Upcycling-Ideen klappt es genauso gut:

  • Leere Joghurtbecher: Ausgespülte, kleine Joghurtbecher eignen sich hervorragend als Gussform.
  • Kleine Gläser: Dickwandige Schnapsgläser, kleine Espresso- oder Dessertgläser formen ein schönes, rundes Eis.
  • Eiswürfelbehälter: Für kleine “Eis-Pralinen” lässt sich das Püree einfach in Eiswürfelformen füllen. Zahnstocher dienen hier als Mini-Stiel.
  • Alternative Stiele: Statt gekaufter Holzstiele lassen sich kleine Teelöffel (mit dem Stiel nach oben), unlackierte Essstäbchen oder kleine, saubere Zweige verwenden.

Damit die Stiele während des Gefrierens in der Mitte bleiben, kannst du ein Stück Backpapier über das Gefäß spannen, mittig kleine Schlitze hineinschneiden und die Stiele hindurchstecken.

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Welches ist dein liebstes Rezept für Wassereis? Verrate es uns in einem Kommentar unter dem Beitrag!

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Über mich

Linda ist eine Allrounderin, die gerne Neues ausprobiert - ganz egal, ob am Ende etwas Essbares, ein Putzmittel oder Naturkosmetik herauskommt. Fast schon nebenbei versorgt sie smarticular immer wieder mit frischen Ideen zum Selbermachen.

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