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Aufessen statt nur ausreißen: So nutzt du Drüsiges Springkraut sinnvoll in der Küche

Drüsiges Springkraut ist als invasives Unkraut verschrien, kann aber auch deinen Speiseplan bereichern. Wie erfährst du hier!
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Im Spätsommer leuchtet es an vielen Wald- und Bachrändern fast schon unübersehbar rosa-violett: das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera). Während es im Naturschutz als invasiver Neophyt hitzig diskutiert wird, birgt die Pflanze für Wildkräuter-Fans einen echten Schatz. Denn statt die Pflanze nur als Ärgernis zu sehen, können wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Mit der Samenernte nutzt du eine vorhandene Ressource sinnvoll, wenngleich das Abernten einzelner Pflanzen die massenhafte Verbreitung in der Praxis kaum aufhält.

Wichtig beim Sammeln: Gehe vorsichtig vor und ernte direkt in ein Gefäß, um reife Samen nicht unabsichtlich in unbefallene Bereiche zu schleudern oder über Kleidung und Schuhe zu verschleppen.

In dieser Anleitung erfährst du, woran du das Indische Springkraut sicher erkennst, welche Pflanzenteile genießbar sind, worauf du bei der Bekömmlichkeit achten solltest und mit welchen einfachen Rezepten du Knabbereien, Würzöl oder Gelee daraus zauberst. Schnapp dir einen Sammelbeutel und entdecke einen oft verkannten kulinarischen Alleskönner direkt vor deiner Haustür!

Das Indische Springkraut in Mitteleuropa

Die einjährige Pflanze stammt ursprünglich aus dem Himalaya und wurde 1839 von Kashmir aus als Gartenzierpflanze nach England importiert. Von dort verbreitete sie sich schnell über ganz Europa.

Zu ihrer Verbreitung trugen auch Imker bei, welche die Pflanze als Bienen-Futterpflanze ausgesät haben. Tatsächlich ist das Springkraut bei Imkern heute beliebter denn je, da durch den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Mineraldüngern und dem Klimawandel immer mehr Futterpflanzen für Bienen verschwinden.

Auch bei Hummeln, Wespen und langrüsseligen Faltern wie dem Mittleren Weinschwärmer ist der zuckerreiche Nektar begehrt. Den Raupen des Weinschwärmers dient das Springkraut zudem als willkommene Futterpflanze für den Blätterfraß.

Drüsiges Springkraut sicher erkennen und Verwechslungen vermeiden

Damit bei der Ernte in der Natur keine Zweifel aufkommen, helfen dir einige markante Merkmale, das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) zweifelsfrei zu bestimmen:

  • Wuchs und Stängel: Die Pflanze ist einjährig, erreicht aber oft eine stattliche Höhe von 1,5 bis über 2 Metern. Die kräftigen, saftigen Stängel sind hohl, oft rötlich überlaufen und an den Knotenpunkten (Nodien) wulstig verdickt.
  • Blätter und namensgebende Drüsen: Die lanzettlichen Blätter sind scharf gesägt, stehen gegenständig oder zu dritt in Quirlen und verströmen einen leicht süßlich-aromatischen Duft. Der beste Bestimmungshinweis sitzt am Blattgrund: An den Stielen befinden sich deutliche, rötliche Drüsenhöcker – ihnen verdankt die Pflanze ihren Beinamen glandulifera (drüsentragend).
  • Blüten und Früchte: Von Juli bis zum ersten Frost trägt die Pflanze auffällige, 3 bis 4 cm große Blüten in Farbtönen von Weiß über Rosa bis hin zu dunklem Purpurviolett. Die typische Helm- bzw. Rachenform endet in einem kurzen, nach unten gebogenen Sporn. Die länglichen Samenkapseln stehen unter hohem Gewebedruck und springen bei Reife schon bei sanfter Berührung mit einem schnappenden Geräusch auf.

Mögliche Verwechslungspartner: Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist bei genauer Betrachtung der typischen Blüten- und Fruchtform unwahrscheinlich, dennoch solltest du die Abgrenzung zu anderen Arten kennen:

  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere): Die einzige heimische Springkraut-Art bleibt mit 30 bis 80 Zentimetern deutlich zierlicher und bildet rein gelbe Blüten mit einem stark gekrümmten Sporn aus. Sie ist wie das kleine, ebenfalls blassgelb blühende Kleine Springkraut (Impatiens parviflora) ungiftig, kulinarisch jedoch weniger ergiebig.
  • Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria): Er teilt sich feuchte Standorte und die purpurrosa Blütenfarbe mit dem Drüsigen Springkraut. Blutweiderich bildet jedoch verholzte, kantige Stängel mit schmalen, ganzrandigen (nicht gesägten) Blättern und aufrechten Scheinähren statt Einzelblüten mit Springkapseln. Er ist ebenfalls ungiftig, schmeckt aber herb-gerbstoffreich.

Was du noch alles in der Natur finden und für die Küche nutzen kannst, erfährst du in unserem Buch:

Verwendung in der Küche

Drüsiges Springkraut ist essbar! Die Blüten schmecken wegen des enthaltenen Nektars und Pollens süßlich und lassen sich in kleinen Mengen von Juli bis Oktober roh verzehren, z. B. als Dekoration auf Salaten.

Junge Blätter und Triebspitzen sollten allenfalls als sparsame Zutat verwendet werden. Sie enthalten Calciumoxalat und den Bitterstoff Lawson, die roh in größerer Menge Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit und Erbrechen auslösen können. Für empfindliche Personen, Kinder sowie Menschen mit Nierenerkrankungen ist der Verzehr der Blätter nicht zu empfehlen.

Das Leckerste am Springkraut sind jedoch die Samen! Im September, manchmal schon im August bis in den Oktober hinein, kann man die Samen ernten und einfach roh essen. Sie haben ein schönes Nussaroma und eignen sich für alle Gerichte, bei denen man Nüsse verwendet, z.B. in Pestos, Bratlingen, über den Salat gestreut oder in Aufläufen. Die Samen können auch ohne Öl kurz in einer Pfanne angeröstet werden und bekommen so ein kräftigeres, herbes Aroma.

Häufig als Unkraut verschrien, ist das Himalaya-Springkraut in Wahrheit eine nützliche Pflanze, nicht nur für Bienen. So bereichert es deinen Speiseplan!

Verwendet werden können sowohl die jungen, gelblich-weißen Samen als auch die ausgereiften schwarzen. Am einfachsten kannst du sie sammeln, indem du eine Tüte über die reifen Samenkapseln schiebst und leicht auf sie drückst. Die Samen springen dann heraus, wie der Name der Pflanze schon sagt. Von den Samenkapseln wirst du Reste der aufgesprungenen Kapselklappen im Sammelbeutel haben, sie lassen sich aber später gut mit einem Küchensieb heraussieben. In einem Schraubdeckelglas kannst du getrocknete Samen gut bis zur nächsten Saison aufbewahren.

Rezepte für Himalaya-Springkraut

Springkraut-Gelee (Grundrezept)

  • Zutaten:
  • 4-5 Handvoll Springkraut-Blüten
  • ein Liter Wasser
  • eine Bio-Orange
  • eine Bio-Zitrone oder Limette
  • ca. 450 Gramm Zucker
  • Geliermittel

So wird das Gelee zubereitet:

  1. Zitrone und Orange waschen und in Scheiben schneiden.
  2. Zusammen mit den Blüten und dem Wasser in einen Topf geben und kurz, aber kräftig aufkochen.
  3. Über Nacht abgedeckt stehen und ziehen lassen.
  4. Das Ganze in einem feinen Küchensieb durchpassieren und mit Zucker und Geliermittel nach Packungsanleitung so lange aufkochen, bis die Masse geliert.
  5. Kochend heiß in sterile Gläser abfüllen und sofort fest verschließen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Geschmack des Gelees zu variieren. Du kannst zum Beispiel auch Holunderbeeren darunter mischen oder das Gelee mit Minze, Sternanis und Nelken verfeinern.

Springkraut-Würzöl

Die Samen des Springkrauts sind auch sehr gut geeignet, um Öl zu aromatisieren. Für dieses Öl benötigst du folgende Zutaten:

  • 200 ml Oliven- oder Nussöl
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Springkrautsamen

Zubereitung:

  1. Knoblauchzehen schälen, zerdrücken und grob hacken.
  2. Öl erhitzen, Springkrautsamen hinzugeben und leicht bräunen lassen.
  3. Knoblauch zugeben, den Topf von der Herdplatte nehmen und das Öl bei Resthitze ziehen lassen.

Fertig ist dein Öl mit Springkraut. Ich liebe es besonders als schmackhafte Beigabe auf Nudeln.

Da frischer Knoblauch in Öl luftdicht abgeschlossen ist, sollte das Würzöl im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden, um mikrobiellen Risiken vorzubeugen.

Springkraut-Salatdressing

Für ein schmackhaftes Salatdressing mit Springkraut-Samen verwende ich folgende Zutaten:

  • 1 TL Blauschimmelkäse
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 gestrichenen EL geröstete Springkrautsamen
  • 1 Schuss weißen Balsamico-Essig
  • ½ TL Tomatenmark
  • 1 kleine Prise Chili
  • Buttermilch, je nach gewünschter Konsistenz des Dressings

Die Zutaten werden einfach in einem Gefäß mit einem Rührbesen vermengt und nach Lust und Laune mit Kräutern verfeinert.

Weitere Verwendungsideen

Mit den leckeren Springkrautsamen lassen sich noch viele andere Speisen bereichern. Hier nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten.

  • im Müsli
  • im Salat
  • im Pesto
  • in Soßen
  • in Smoothies
  • in Plätzchen, Muffins und nussigen Kuchen
  • in mediterranen Gerichten als Ersatz für teure Pinienkerne
  • in Nuss-Trockenobst-Mischungen

Das Drüsige Springkraut ist in größeren Mengen so gut wie überall auffindbar und das Sammeln lohnt sich. Ein willkommener Nebeneffekt: Wer die Bestände beerntet, dämmt auch die Verbreitung ein.

Was du noch alles in der Natur finden und für deine Hausapotheke nutzen kannst, erfährst du in unserem Buch:

Hast du schon einmal das Drüsige Springkraut genutzt? Was sind deine Tipps und Rezeptideen?

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24 Kommentare

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  1. Tlow

    „Drüsiges Springkraut genießen statt bekämpfe“
    Bitte ändern sie den Titel in“ Bekämpfen durch genießen“ oder löschen sie diesen Artikel ganz.
    Das Bäume damit klar kommen kann ja sein, Fakt ist aber, dass das Kraut rasend schnell komplette Ökosysteme zerstört.
    Und ja! AUch diese Katastrophe ist menschengemacht. Und wir Menschen haben die Verantwortung den Mist unserer Artgenossen so weit es geht wieder aufzuräumen.
    Da hilft es wenig diese Pflanze hier als tolle Heilpflanze und Nahrungsmittel zu Preisen. Da hat leider das Getreide aus konventionellem Anbau eine bessere Ökobilanz.
    Bitte bitte bitte bitte ausreißen wo ihr es seht!
    Danke!

    Antworten
    1. Waldgeist

      wie kann man soviel hass im Herzen tragen ?

  2. Anna

    Hallo zusammen,
    die Samen schmecken mir. :) Danke für den Tipp.
    Weiß jemand etwas zu dem Inhaltsstoffen?

    Antworten
  3. Dnnis

    Sehr schönes Kraut und seh es immer auf dem Weg zu meinen Freunden und finde es witzig:)

    Antworten
  4. Frank Künzler

    Hallo, das hört sich ja sehr interessant an. Wo oder wie kann ich den Samen oder Pflanzen kaufen? Habe leider keinen Erfolg im Netz gehabt?

    Antworten
    1. Roswitha

      wächst an Bach- und Mischwaldrändern, ist durch die rosafarbene blüte nicht zu übersehen

  5. Marion

    Hallo liebes Smarticular-Team, könnte man die getrockneten Blüten evtl. für eine Teemischung verwenden? Oder ist der Giftanteil dafür zu hoch? Ich suche einen Ersatz für Hibiskusblüten, den ich jetzt noch sammeln kann :-) LG, Marion

    Antworten
    1. Marion

      Hab jetzt verstanden, dass Blüten und Samen nicht giftig sind, da war ich wohl etwas zu voreilig mit meiner Frage ;-) …Ich probier’s einfach aus, lG Marion

  6. Volker

    »Zumeist wird es als extrem invasiver Neophyt, also als „Pflanzlicher Eindringling“ verschrien, der heimische Arten verdrängen […] soll.«
    Und genau so ist es auch. Dass man es nutzen kann, ändert da rein gar nix dran. Wer das verharmlost oder abstreitet (und möglicherweise noch Leute auf die Idee bringt, das Zeug selbst anzubauen), hat nicht begriffen, welchen Schaden diese Pflanzen anrichten. Und sollte zu der Thematik dann einfach mal den Rand halten – der Natur zuliebe.

    Wobei es immerhin ein Anfang ist, die Samen abzusammeln und zu nutzen, bevor sich das Dreckszeug noch weiter verbreitet.

    Antworten
    1. Torsten

      Dem kann man nur zustimmen. Dass die Pflanze Frost nicht überlebt, ist ein Unsinn und kein Argument, weil sie ohnehin einjährig und im Winter abgestorben ist. Aber die Samen, die sie im weiten Umkreis verstreut (darum Springkraut), überleben, und über diese breitet sich diese Seuche immer weiter aus, was besonders entlang von Fließgewässern ein riesiges Problem darstellt. Die Vielfalt einheimischer Pflanzen, die ebenfalls ein feuchtes Biotop benötigen und auf Uferränder angewiesen ist, kann sich nicht einfach woandershin verdrängen lassen, sondern stirbt gnadenlos aus. Dagegen ist nur sehr schwer anzugehen, denn anders als im eigenen Garten, fühlt sich hier für die unerlässlich notwendigen Eindämmungs- oder besser noch Bekämpfungsmaßnahmen niemand mehr wirklich zuständig.

    2. Michael

      Die Pflanzen verdrängt aggressiv einheitliche Arten großflächig und selbst Frost kann sie nicht zurückdrängen da die Samen jahrelang im Boden überleben. Auf keinen Fall weiter verbreiten, am besten bekämpfen wo es geht, ausrotten kann man sie nicht mehr.
      BTW, der Artikel ist verantwortungslos

    3. Tingidae

      Wenn ich hier die Kommentare ansehe, wundere ich mich hier schon sehr. Statt „Pflanzen“ könnte ich problemlos „Menschen“ einsetzen. Menschen rotten ihre Umwelt systematisch aus. Alles was sich nicht zu Geld machen lässt oder gar das zu machende Geld schmälert, wird ausgerottet. Kein Tier und keine Pflanze zerstört ihre Umwelt. Verdrängung ist ganz normal Entwicklung. Der Mensch hat auch die Neandertaler verdrängt.

    4. Daniel

      Unfassbar diese Seuche als Bereicherung der heimischen Natur anzupreisen. Das sie nutzbar ist mag ja schön sein, doch ändert es nichts daran, daß diese Pflanze innerhalb weniger Jahre ganze Biotope überwuchert und keine andere Pflanze überleben lässt. Ich wohne direkt an einer Rheinaue und inzwischen ist hier über weite Strecken nichts anderes mehr zu sehen. Nur noch Pappeln und Sprinkraut… Vielfalt war mal….

    5. Sylvia

      Hallo Daniel, wir rufen ja nicht dazu auf, die Pflanze zu verbreiten, sondern geben lediglich Tipps, wie man sie noch nutzen kann, wenn sie schonmal da ist. Die Schädlichkeit ist auch durchaus umstritten. Zitat Wikipedia: „Das Bayerische Landesamt für Wald- und Forstwirtschaft hat in Versuchen festgestellt, dass das Drüsige Springkraut nicht bekämpft werden müsse, da es die Waldverjüngung nicht behindere[12][13] und nach anderen Forschungen in Forsten sowieso nur sehr geringe Auswirkungen mit sich bringt.“ Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut Liebe Grüße Sylvia

    1. Harald

      Frag Google

    2. Maximilian Knap

      Sie sind bekömmlich und sogar sehr lecker! Weil die Kapseln so schön aufspringen, lassen sie sich sogar recht einfach ernten. Einfach mal kosten!

  7. Brigitte Sensenschmidt

    Die Stängel des Vorjahres kann man im Frühjahr sehr gut zum Basteln verwenden. Das „Holz“ ist leicht und sehr stabil. Farblich ähnelt es Rebenholz.

    Antworten
    1. Maximilian Knap

      Danke für diese schöne Idee, die wir ausprobieren werden!

    2. Ilves

      Bist du sicher, daß du das Drüsige Springkraut meinst und nicht den japanischen Staudenköterich?
      Nach dem ersten Frost bleibt vom Springkraut nur noch „Matsch“ übrig, die Stängel vom Staudenknöterich hingegen bleiben stehen.

    3. Brigitte Sensenschmidt

      Eventuell habe ich mich getäuscht. Ähneln sich die Blüten denn sehr?

    4. Ilves

      Absolut nicht, das sind zwei völlig unterschiedliche Pflanzen :-)

    5. Brigitte Sensenschmidt

      Nun habe ich mich kundig gemacht. Ich meinte schon das drüsige Springkraut. Die Stängel werden mitnichten matschig im Winter. Im zeitigen Frühjahr kann man die stabilen und recht spröden Stängel „ernten“.

    6. ILves

      Sorry Brigitte, das Drüsige Springkraut ist nicht Frost- / Winterhart und Einjährig. Da es keine Rhizome ausbildet, findet auch keine „Verholzung“ der Stängel statt.
      Da bleibt nichts -verwertbares- übrig.
      Bei uns fällt das Kraut zum Teil jetzt schon um. Wenn du magst warte ich noch einen Monat und schicke dir Fotos :-)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Einj%C3%A4hrige_Pflanze

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