Vorsicht bei der Sonnencreme – Mehr Schaden als Nutzen?

Sonnencreme im Sommer ist für viele normal. Wusstest du, dass Sonnencreme auch schaden kann? Erfahre hier, welcher Schutz sinnvoll ist und welcher nicht.von allison.hare [CC-BY-2.0]

Wir halten uns gern in der Sonne auf, unter anderem, weil sie in vieler Hinsicht gesund ist. Sie ist zum Beispiel an der körpereigenen Produktion von Vitamin D beteiligt, welches für die Verarbeitung von Kalzium beim Knochenaufbau unerlässlich ist. Auf der anderen Seite kann ein überlanger Aufenthalt in der Sonne unsere Haut schädigen.

Durch die UV-B-Strahlung wird ein oberflächlicher, kurzzeitiger aber oft schmerzhafter Sonnenbrand verursacht. Bei wiederholter, intensiver Schädigung ist auch Hautkrebs nicht auszuschließen. Ebenso kritisch sind die nicht sichtbaren Folgen, die durch die weniger intensiven UV-A-Strahlen in tieferliegenden Hautschichten verursacht werden. Das sind vor allem Langzeitschäden wie Hautalterung und schlimmstenfalls Hautkrebs.

In der Sonnencreme steckt auch die Gefahr

Jedoch kann nicht nur die Strahlung durch zu langes Sonnenbaden unseren Körper schädigen. Viele Sonnencremes enthalten problematische Substanzen wie zum Beispiel Aluminium, Zinkoxid oder Titandioxid, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Butyl Methoxydibenzoylmthane, Octocrylene, Methyl- und Ethylparaben. Aber auch Propyl- und Butylparaben, Benzophenone-3, 4-Methylbenzylidene Camphor (MBC) und 3-Benzylidene Camphor sind hier zu nennen. Die damit in Verbindung gebrachten Risiken wie Alzheimer, Krebs, Allergien, DNA-Schädigungen und imitierende Hormone wollen wir uns kaum absichtlich antun. Die Inhaltsstoffen gängiger Sonnenschutzprodukte kannst du z.B. mit Codecheck überprüfen.

Trotzdem musst du im Sommer noch lange nicht auf den Aufenthalt im Freien verzichten. Es gibt natürliche Methoden, die schädliche Strahlung zu meiden oder ihre Folgen zu reduzieren.

1. Natürlicher Sonnenschutz

Zum Glück hat jeder Mensch einen natürlichen Eigenschutz der Haut, der uns ohne Sonnencreme die Sonne für eine kurze Zeit ohne Sonnenbrand genießen lässt. Die individuelle Schutzdauer ist stark vom Melanin-Gehalt der Haut abhängig. Das sind Farbpigmente, welche in ihrer Anzahl und Zusammensetzung unsere natürliche Hautfarbe bestimmen. Es existieren unterschiedliche Hauttyp-Diagramme für Kinder und Erwachsene sowie für deren Einstufung zum Eigenschutz.

Je nach Hauttyp beträgt die Schutzdauer im Sommer in Mitteleuropa bei Mittagssonne zwischen 5 und 90 Minuten.

Durch eine langsame Gewöhnung der Haut an UV-Strahlung erhöht sich der Melanin-Gehalt nach ungefähr 72 Stunden. Unsere Haut wird langsam dunkler und die Schutzdauer verlängert sich. Beachte aber, dass Bräunungscremes keinen Einfluss auf die Melanin-Konzentration haben und keinen Sonnenschutz darstellen.

Um die Schutzdauer richtig einschätzen zu können, ist es auch wichtig, den UV-Index zu berücksichtigen. Er misst die Intensität der Sonnenstrahlen abhängig von Wetterlage und Sonnenstand. Ein eher bewölkter Himmel lässt auch weniger schädigende UV-Strahlung durch. Dafür haben Orte wie die Tropen oder das Hochgebirge, aber auch Reflexionen von Sand, Schnee und Wasser, eine Verringerung der normalen Selbstschutzdauer zur Folge.

Um Schädigungen auszuschließen, bleibt uns nach Ablauf der Eigenschutzzeit nur, den Schatten aufzusuchen oder lange Kleidung und Kopfbedeckung zu tragen. Insbesondere bei Kindern solltest du kein unnötiges Risiko eingehen und trotz aller Versprechen der Sonnencreme-Hersteller so oft wie möglich den Schatten aufsuchen. Kinderhaut ist dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen, so dass Schäden umso intensiver ausfallen.

2. Sonnenschutz durch Nahrungsmittel und Ergänzungen

Einige Nahrungsmittel sind bekannt dafür, dass sie die Haut färben. Dazu zählt zum Beispiel die Karotte, die einen besonders hohen Beta-Carotin-Gehalt aufweist. Genauso wie Melanin wird auch Carotin selbst direkt in der Haut eingelagert und wirkt in gewissem Maß als UV-Filter. Um einen schützenden Effekt zu erzielen, müssen aber enorme Mengen davon gegessen werden, wie es beispielsweise Kleinkinder oft tun. Bei einem Erwachsenen wäre ein täglicher Verzehr von 500-1000 g Karotten notwendig, oder aber von der entsprechenden Menge Karottensaft.

Ein Nahrungsmittel, das den Melaningehalt der Haut steigert, ist die Süßwurzel. Auch den Schüsslersalzen Nr. 6, 11, 26 und 27 wird nachgesagt, dass sie die Melaninproduktion anregen.

Eine Studie an Mäusen lässt allerdings vermuten, dass Melanin nicht nur vor Hautkrebs schützt, sondern diesen auch noch Stunden nach der Bestrahlung selbst verursachen kann. Für mich ist das ein Grund, nicht blind auf Sonnenschutz versprechende Nahrungsergänzungsmittel zu vertrauen, sondern lieber etwas früher den Schatten aufzusuchen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät übrigens, die tägliche Höchstmenge für Beta-Carotin in Nahrungsergänzungsmitteln auf zwei Milligramm zu beschränken. Die normale Nahrungsmittelaufnahme ist davon nicht betroffen.

Einen weiteren Beitrag zu einer sonnenunempfindlicheren Haut leistet eine ausgewogene Ernährung mit den Vitaminen A, C und E sowie Kieselsäure. Dabei erzielten Sanddornfruchtfleisch und Tomatenmark bei einer Aufnahme über 10 Wochen deutlich positive Ergebnisse. Beispielsweise sollen 40 Gramm Tomatenmark pro Tag Hautrötungen durch das enthaltene Carotinoid Lycoptin reduzieren. Dies entspräche einem Lichtschutzfaktor von 2-3.

Die besten Tipps kostenlos per Mail

3. Verlängerter Sonnengenuss mit Sonnencreme

Mit einer Sonnencreme, die einen ausreichenden Sonnenschutz bietet, bleibt uns der Rückzug in den Schatten eine Zeit lang erspart. Sie verlängert den natürlichen Sonnenschutz maximal um den angegebenen Lichtschutzfaktor. Hast du beispielsweise einen natürlichen Eigenschutz von 10 Minuten und reibst du dich vor den ersten Sonnenstrahlen mit einer Sonnencreme Lichtschutzfaktor 20 ein, kannst du in etwa 200 Minuten in der Sonne verweilen. Durch Baden und Schwitzen verringert sich die Zeit und ein Nachcremen bringt leider keinen weiteren Schutz.

Um diesen UVA- und UVB-Schutz zu garantieren, beinhalten die meisten gängigen Sonnencremes entweder chemische Substanzen oder mineralischen Zutaten wie Zinkoxid oder Titandioxid, nicht selten in Form von Nano-Pulver mit den oben genannten Risiken.

Tests in den Jahren 2003 und 2004 haben ergeben, dass in vielen käuflichen Produkten trotz ausreichendem UVB-Sonnenschutz der UVA-Schutz viel zu gering ist. Um auch einen ausreichenden UVA-Schutz zu garantieren, gibt es eine neue Kennzeichnung mit dem Namen “Schutzbalance”, die diese Qualität auszeichnet. Dabei ist anstelle des veralteten “Australischen Standards” auf die neue UVA- und UVB-Schutzbalance-Kennzeichnung zu achten.

4. Naturkosmetik-Sonnencreme

Durch Verwendung von Naturkosmetik vermeidet man zwar viele schädliche Stoffe, aber auch hier kommen für den UVA- und UVB-Schutz häufig Zinkoxid oder Titandioxid in Form von Nano-Pulver zum Einsatz. Wie viele andere Substanzen auch, stehen sie unter Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen, denn durch ihre Nanogröße können sie leicht in Hautzellen eindringen.

Selber machen statt kaufen – Garten und Balkon - 111 Projekte und Ideen für den naturnahen Biogarten - 978-3-946658-30-6

Selber machen statt kaufen – Garten und Balkon

Mehr Details zum Buch 

5. Selbstgemachte Sonnencreme

Was liegt also näher, als die Sonnencreme selbst herzustellen? Wir wissen genau, was drin ist und können die Zutaten weglassen, die mehr Schaden als Nutzen bringen. So auch der Gedanke in vielen DIY-Anleitungen.

Einen geringen UVB-Schutz kannst du mit vielerlei Kern- und Samenölen erreichen, die unterschiedliche Lichtschutzfaktoren aufweisen.

Unbedingt zu beachten ist, dass oft genannte Lichtschutzfaktoren nur Prozentangaben sind, welche nicht mit dem LSF gleich zusetzen sind. Olivenöl hat zum Beispiel nur einen rein theoretischen LSF von 7,5 und Kokosöl 7. Sie wiesen in Praxistests jedoch nur einem LSF von 2 auf.

In Studien konnten auch für weitere Pflanzenöle wie z.B. Himbeersamenöl nur unsichere Werte für den Lichtschutzfaktor im einstelligen Bereich ermittelt werden, die für einen vollumfänglichen Sonnenschutz im Hochsommer nicht ausreichen.

Ein wirksamer UVA-Schutz gegen Krebs und Hautalterung ist mit Pflanzenölen nicht möglich. Er ist, wie in der Naturkosmetik, nur mit mineralischen Filtern wie z.B. Zinkoxid-Pulver realisierbar. Weil aber gerade die mineralischen Filter in Form von Nano-Partikeln mit einem erhöhten Krebsrisiko und DNA-schädigenden Auswirkungen auf Hirn und Nerven in Verbindung gebracht werden, sollten diese unbedingt vermieden werden.

Stattdessen ist es ratsam, Zinkoxid- und Titandioxid-Präparate zu verwenden, bei denen explizit auf die Verwendung von Nano-Produkten verzichtet wurde.

Vertrieben werden beispielsweise das Kombipräparat SOFI-TIX oder nur reines Zinkoxid. Erreicht wird ein LSF 2 mit einem einprozentigen SOFI-TIX-Anteil an der Creme. Mit einem zehnprozentigen Anteil erzielt man dann einen akzeptablen LSF von 20 im UVA- und UVB-Bereich. Vor allem “SOFI-TIX Breitband” findet häufig in Naturkosmetik Anwendung. Wir konnten jedoch bis zuletzt keine eindeutige Aussage darüber erhalten, ob es denn ebenfalls Nanopartikel beinhaltet oder nicht.

Bei selbstgemachten Sonnencremes solltest du grundsätzlich darauf achten, dass sie selten wasserfest sind. Deshalb ist nach dem Baden erneutes Eincremen notwendig.

Fazit: Gegen Sonnenbrand lässt sich mit der selbst gemachten Sonnencreme ohne mineralische Filter zwar ein gewisser, wenn auch geringer UVB-Lichtschutzfaktor erreichen. Damit ergibt sich aber eine erhöhte Gefahr für Langzeitschäden, denn durch verlängerte Sonnenbäder mit vermeintlich schützender Creme dringt ungehindert UVA-Strahlung in die tieferen Zellschichten ein. Für einen kompletten UVA- und UVB-Schutz, sollten selbst gemachte Sonnencremes neben Pflanzenölen auch ausreichend mineralische Filter wie Zinkoxid beinhalten.

Schlussbetrachtung

Nach sehr gründlicher Auseinandersetzung mit diesem Thema musste ich leider feststellen, dass es keine wirklich allumfassende Lösung gibt. Jeder Ansatz hat seine Vor- und Nachteile.

Am besten fährt man immer noch, indem man die direkte Sonne, gerade zur Mittagszeit, meidet und sich ausreichend durch Bekleidung schützt. Wie bei fast allen Themen der Gesundheit, gehört erhöhte Achtsamkeit und eine gründliche Auseinandersetzung mit den fachlichen Zusammenhängen und Inhaltsstoffen dazu.

Wenn du mehr Zeit in der Sonne verbringen möchtest oder beruflich vielleicht sogar musst, dann achte auf Sonnenschutz ohne Nanopartikel mit einem ausgeglichenen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung.

Vielleicht interessieren dich diese selbstgemachten Produkte, die frei von schädlichen Zusätzen sind:

Wie handhabst du deinen Aufenthalt in der Sonne? Verbringst du ihn bis oben hin zugeknöpft, im Schatten oder vertraust du auf Sonnencreme? Oder hat dich dieser Beitrag animiert, über dein Sonnenverhalten nachzudenken? Wir freuen uns über deine Kommentare und beantworten auch gern Fragen zum Thema.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Bisher 4.7 von 5 Punkten.
(87 Bewertungen)

10 Kommentare Kommentar verfassen

  1. leider ist der Link zur Studie mit den Ölen (wie Himbeersamenöl) nicht mehr existent. Es handelte sich um eine Studie von B. Dave Oomah wo die Eigenschaften von Ölen untersucht wurden. Ziel war für die Überreste = Himbeersamen eine nützliche verwendung zu finden. Z.B Öl. Sie wurde vom kanadischen Forschungsinstitut Landwirtschaft iniziiert. Veröffentlicht wurde sie in der Zeitschrift Food Chemistry im Jahr 2000. Himbeersamenöl kann demzufolge UVB- und UVA-Strahlung absorbieren und zwar in einem ähnlichen (!) Ausmaß wie Titaniumdioxid ( LSF 28 bis 50 für UVB , 6,75 – 7,5 für UVA-Strahlung) Das Fazit war ,dass Himbeersamenöl, wenn es hoch konzentriert ist, als Breitbandschutz vor UVA- und UVB-Strahlung eingesetzt werden KÖNNTE. Ob es geeignet ist, müssten Tests mit verschiedenen Mischungen auf der Haut von menschen erst noch ergeben. Diese Test hat es nicht gegeben obwohl die Studie schon uralt ist. Himbeersamenöl ist als Lichtschutzfaktor noch immer nicht als LSF getestet und zugelassen (Stand 5/2015).

    Antworten
  2. Hallo, leider gibt es bei dieser Sache noch mehr zu beachten als unsere Haut: Die der Mikroorganismen im Wasser. Titandioxid und Zinkoxid bewirken eine Bildung von Wasserstoffperoxid im Wasser. Und das die nicht gerade förderlich ist, ist nachvollziehbar. Insbesondere für Plankton und Zooplankton ist das ganze hoch toxisch und löst dann eine riesige Kettenreaktion aus. Plankton stirbt ab, größere Organismen kommen in eine Nahrungsmittelknappheit und so weiter… Laut SZ können Mallorca Urlauber an nur einem Tag 4 kg Titandioxid ins Meer befördern. Dazu eine Sache, ich studiere Biologie. Vor einigen Wochen haben wir im Ökologie-Praktikum mehrere Aquarien mit Daphnien (sehr kleine Krebstierchen) untersucht, die im Vorfeld mit verschiedenen Substanzen „vergiftet“ waren. Unter anderem Sonnencreme einer Biomarke und einer konventionellen. (Die Dozentin hat uns leider nicht verraten, welche :( ) Die Schädigung war deutlich, leider sowohl bei der Biomarke, als auch bei der Nicht-Bio-Marke. Bei Sonnencreme scheint man nichts richtig machen zu können, irgendjemand leidet immer.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Danke für diese wertvolle Ergänzung, damit werden wir uns näher beschäftigen. Im Umkehrschluss bedeutet das wohl, der sinnvollste Sonnenschutz ist einerseits Schatten und andererseits ein langsamer Aufbau des natürlichen Eigenschutzes. Liebe Grüße!

  3. der Beitrag zu den ergänzenden Informationen (vitamin D mit UVB Präperaten, UVA und UVB Schutzbalance. ) ist online http://findingsustainia.org/sonnencreme/

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Eine schöne Zusammenfassung dieses komplexen Themas

  4. Hallöchen, ich möchte mal kurz von meiner Erfahrung bezüglich Nahrungsumstellung und Sonnenverträglichkeit erzählen.
    Früher war ich Typ 1 bis 2, rötliche Haare, sehr viele Sommersprossen und supersonnenempfindliche Haut. Das Rot aus meinen Haaren ist (leider) verschwunden, aber Sommersprossen habe ich noch ohne Ende.
    Vor knapp 3 Jahren stellte ich von langjähriger vegetarischer Ernährungsweise auf eine rein pflanzliche um, seit 2 1/2 Jahren trinke ich fast täglich einen grünen Smoothie, verwende nur noch sehr hochwertige Öle und ernähre mich basenüberschüssig.
    Letzten Sommer fiel mir schon auf, daß ich weitaus länger ungeschützt in der Sonne verweilen kann, ohne den üblichen Sonnenbrand.
    Diesen Sommer hatte ich ohne Sonnenschutz noch keinen einzigen Sonnenbrand, dabei bin ich sehr viel draußen auch teilweise um die Mittagszeit.
    Ein bis zwei Stunden in der prallen Sonne, kein Problem.
    Meine Haut schält sich nicht mehr, sieht gesund und schön gebräunt aus.
    Den inneren (möglichen) Sonnenschutz sollte man nicht unterschätzen!
    lg Verena

    Antworten
    • Danke für deinen Erfahrungsbericht, Verena. Hört sich toll an. Sich langsam und etappenweise and die Sonne gewöhnen und das schon ab den ersten Sonnenstrahlen im Frühling ist einfach der beste wachsende UVA B Schutz. Bei deinen hochwertigen Ölen wird schon das eine oder andere UVB wirksame Öl dabei sein. Nur anstatt oben drauf innerlich eingenommen ;-) Ich bin mir aber trotz langer Beschäftigung mit dem Thema nicht sicher wie das alles mit dem UVA Schutz zusammenhängt. Man sieht die Auswirkungen ja nicht sofort. Definitiv hast du zumindest mit deinem Hauttyp eine super schnelle Vitamin D Aufnahme. Dafür hat ein Typ 6 Kandidat gleich mal „Stunden“ in der Sonne zu verbringen. Du dagegen nur ein paar Minuten.

    • Ja, so hab ich das gemacht. Nachdem im März mein Vitamin D-Wert ziemlich im Keller lag (23mg/ml ) hatte ich Vit. D sofort in hohen Dosen substituiert (40000 bzw. 60000 iE über 10 Tage) und jeden Sonnenstrahl in der Mittagspause genutzt und so sicher meine Haut langsam an die Sonne gewöhnt. An Ölen nehme ich rotes Bio-Palmöl (ich weiß, ist ein kritisches Produkt und ich zweifle selber, ob ich das wirklich guten Gewissens verwenden kann) und Bio-Kokosöl für die „heiße Küche“, Leinöl für Salate und gelegentlich, Raps-, Oliven- und Walnussöl. Und ich hoffe Du hast recht mit meiner super schnellen Vitamin D Aufnahme ;-)

    • Ist so. Zumindest laut Wikipedia. „…Einfluss der Hautbeschaffenheit: Je heller die Haut, desto besser kann UV-B-Strahlung für die Vitamin-D-Bildung genutzt werden. ..“ ( zitiert aus Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol ) :-)

      Wo schneller was durch geht, kann der Körper auch schneller aufbauen. Gilt aber nicht bei Solarien, Fensterscheiben und aufgetragenem Sonnenschutz. 1 Minute Ganzkörperbestrahlung ohne Sonnenschutzfaktor ist für den Körper pro Tag demnach schon ausreichend. Für diese Infos war leider kein Platz und folgen in einem separaten Beitrag auf einer anderen Seite. Ich werde den Link dazu nachreichen

    • Katrin Kupec

      ich kann genau das gleiche berichten! :) seit fast 4 Jahren basenüberschüssig, ganz viel Gemüse und täglicher Verzehr von mind. 1-2 Möhren, grüne Smoothies, Verzehr von ausschließlich hochwertigen Ölen, auch in der Hautpflege und Haarpflege nur noch Essbares… hier in Deutschland brauche ich seit Jahren keinen Sonnenschutz mehr: Kokosöl reicht aus :) war aber im Januar/Februar in der Karibik und da etwas vorsichtiger: nur die ersten zwei Tage ein gekauftes Sonnenschutzmittel benutzt und im Halbschatten geblieben, danach Sesamöl und Kokosöl und erst ab 15.00 in die Sonne gegangen, die Haut war abends nur am Dekolleté etwas gerötet und morgens wieder perfekt :)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.