Pflegende Hautcreme selbermachen – erweiterbares Grundrezept

Hautcreme für den Körper, das Gesicht oder die Hände herzustellen ist einfacher als du vielleicht denkst. Dieses tolle Grundrezept erklärt wie es geht!

Meine Hände neigen zu andauernder Trockenheit. Sei es während der Heizperiode, bei der Hausarbeit, wo ich viel Kontakt mit Wasser habe, oder beim Arbeiten im Garten. Damit meine Haut geschmeidig bleibt, braucht sie ausgleichende Pflege.

Ich bevorzuge eine Creme, wie sie schon die alten Ägypter verwendet haben, und die vor mehreren tausend Jahren entwickelt wurde. Das Besondere dieser Creme:

  • aus liebevoller Handarbeit
  • mit naturbelassenen, hochwertigen Inhaltsstoffen
  • ohne chemische Konservierungsstoffe
  • einfach und preiswert herzustellen

Damit all diese Kriterien zu 100 Prozent erfüllt werden, rühre ich meine Creme zu Hause am eigenen Herd. Nur so kenne ich die genaue Zusammensetzung und kann sicher sein, dass meine Hände auf natürliche Art und Weise gepflegt werden.

Eine Creme selbst herzustellen ist kein schwieriges Unterfangen. Hilfreich ist eine störungsfreie Arbeitsumgebung. Mit der Zeit entwickelt man eine Routine, und Kinder, Katz und Co. können einen beim Rühren und Köcheln nicht mehr aus der Ruhe bringen.

Zutaten für selbst gemachte Handcreme

Für ca. 100 g der fertigen Creme benötigst du:

Verwendete Geräte:

  • Ein großer Topf
  • Zwei Gläser, z.B. leere Marmeladengläser
  • Küchenthermometer
  • Stabmixer
  • Leere Tiegel zum Abfüllen (50-100 ml, gibt es oft in Drogerien, alternativ online kaufen)
  • Alkohol zum Desinfizieren

Zubereitung der hausgemachten Hautcreme

Die Herstellung ist im Grunde nicht schwer. Achte bei allen Schritten auf eine saubere Arbeitsweise, damit die Creme möglichst keimfrei bleibt und länger haltbar ist.

  1. Alle Arbeitsgeräte und Tiegel mit Alkohol desinfizieren
  2. Bienenwachs oder Carnaubawachs im Wasserbad schmelzen
  3. Lanolin und Öl hinzugeben und auch schmelzen lassen (dies ist die Fettphase)
  4. Sobald die Mischung flüssig ist, das Glas von der Hitze nehmen und auf 40 Grad abkühlen lassen
  5. Sheabutter hinzugeben und schmelzen lassen
  6. Im zweiten Glas die Tinktur und das Pflanzenwasser erwärmen (dies ist die Wasserphase)
  7. Die Fett- und Wasserphase sollten beide eine Temperatur von ca. 40 Grad haben
  8. Die Wasserphase tropfenweise in die Fettphase rühren. Damit Wasser und Fett sich gut miteinander verbinden (sie “emulgieren”), ist ständiges Rühren erforderlich. Am besten funktioniert das mit dem Stabmixer.
  9. Nach kurzem Mixen emulgiert die Masse und wird zu einer homogenen Creme
  10. Wenn alles gut vermischt ist, die ätherischen Öle hinzugeben und unterrühren
  11. In die vorbereiteten Tiegel abfüllen und beschriften

Hautcreme für den Körper, das Gesicht oder die Hände herzustellen ist einfacher als du vielleicht denkst. Dieses tolle Grundrezept erklärt wie es geht!

Dieses Rezept ist ein Basisrezept. Mit verschiedenen Ölen, Tinkturen oder Pflanzenwässern lässt sich individuell die passende Creme für deine Haut rühren. Ätherische Öle runden den Duft der Hautcreme ab – müssen aber nicht unbedingt verwendet werden.

Das große Geheimnis bei der Herstellung liegt im langsamen Zusammenmischen der Creme. Wenn du zu schnell beide Phasen vermischst oder zu kurz mixt, können sich die Wasser- und Fettmoleküle nicht gut verbinden und es setzt sich Flüssigkeit ab.

Bei der selbstgemachten Creme verzichten wir komplett auf synthetische Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe. Dadurch ist die Haltbarkeit weit kürzer, als bei kommerziellen Produkten. Im Kühlschrank hält sich die Creme bis zu einer Woche. Durch einen höheren Alkoholanteil oder natürliche Konservierungsmittel, kannst du die Haltbarkeit weiter steigern.

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Viel Spaß bei deinen Rührversuchen! Hast du noch weitere Ideen zur natürlichen Hautpflege, speziell für die Hände, dann teile dies in den Kommentaren.

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55 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Debsidideldou

    Hallo ihr lieben!

    ich habe als emulgator entweder wollwachsalkohol oder fluidlecithin super…
    10 gramm lanolin entsprechen dann wie viel von fluidlecithin zum beispiel..?

    vielen dank für die wunderbar tollen anregungen! es macht einen heidenspaß eure Rezepte auszuprobieren :)

    Antworten
  2. Martina Kauth

    Hallo, hier wird Lanolin als Emulgator eingesetzt. Diesen würd ich gerne ersetzen. Weiter unten steht als Antwort, dass man es z. B. durch Sheabutter ersetzen kann. Aber habe ich dann die gewünschte emulgierende Wirkung? Gruß. Martina

    Antworten
    • smarticular.net

      Wie in dem Kommentar zu lesen, es entsteht auch so schon eine relativ feine Emulsion, wenn nur ausgiebig/schnell genug geschlagen wird. Wenn kein zusätzlicher Emulgator verwendet wird, ist es empfehlenswert, während des Abkühlens immer mal wieder zu rühren und die fertige Creme kühl aufzubewahren. Durch die enthaltenen Fette und das Wachs entsteht auch so eine relativ stabile Struktur, die die Wasserphase einschließt. Liebe Grüße!

  3. Hallo, ich habe eine Frage zur Aufbewahrung bzw. zum Verschenken – welche Tiegel benutzt ihr da? Ich mag kein Plastik und auch kein Aluminium, obwohl das zum Verschenken am Schönsten aussieht. Auf den Glastiegeln ist auch ein Deckel aus Plastik. Ich stecke ein bisschen in der Zwickmühle, welche Variante die ökologisch Vertretbarste ist … Für mich selbst benutze ich alte Gläser von Lebensmitteln. Davon habe ich aber zum Verschenken zu wenige in der richtigen Größe…Liebe Grüße, Claudia

    Antworten
    • smarticular.net

      Du könntest kleine Schraubgläschen nehmen, manchmal gibt es sehr kleine von Marmelade, Tomatenmark oder ähnlichem. Vielleicht Freunde bitten, so kleine Gläschen aufzuheben :-) Liebe Grüße

    • In 50 ml oder 80 ml weckgläsern ( glasfeckel) sieht’s auch hübsch aus…. und wiederverwendbar sind die auch;)

  4. petra heuberger

    Hallo, allerseits!
    ich habe nun schon ca zehn Versuche gestartet,
    immer nach vergleichbaren Rezepten. Ich habe als Emulgator Cetylpalmitat
    aus der Apotheke bekommen, nehme Öle (Mandel-, Oliven-, Argan-) und
    meist abgekochtes Wasser oder Kräutertee. Soweit, so gut. Aber immer,
    wirklich immer, wird die Creme fest und es setzt sich Wasser ab. Und
    zwar nach dem Abkühlen, wenn ich etwas entnehmen will, also der feste
    Teil bröckelt dann ein wenig (nicht trocken krümelig, aber eben auch
    nicht cremig) und winzige Wassertröpfchen treten aus. Ja, ich arbeite
    mit Thermometer, 70°C anfangs…Stabmixer, Milchaufschäumer…ich bin
    ratlos. Hat jemand eine Idee?
    Besten Dank! PH

    Antworten
    • smarticular.net

      Hallo Petra, welche genauen Zutaten in welchen Mengenverhältnissen hast du verwendet? Mit diesen Informationen ist es eventuell möglich mehr zu sagen. Vielleicht ganz allgemein: Beim Zusammenrühren der Fettphase und der Wasserphase am besten langsam und gleichmäßig vorgehen, so wie bei der Zubereitung von Mayonnaise, damit die Masse schön gleichmäßig emulgiert. Liebe Grüße!

    • petra heuberger

      Hallo, und danke für die Hilfe.
      Das Rezept habe ich in meinem Zorn weggeschmissen, es war vielleicht sogar von hier. Sehr einfach jedenfalls, vier Zutaten nur. Ich schätze, dass mein Wachsanteil zu hoch war und ich vielleicht zuviel gerührt habe. denn es ging wie bei schlagsahne, die ja auch flockt und trennt, wenn man zu lange rührt. Kann das sein?
      Neulich früh hab‘ ich mal einen Schnellschuss gerührt, der hat dann geklappt. Ohne Rezept, nur Olivenöl und Wasser mit Walratersatz. Mann, hätt‘ ich mal genau aufschreiben sollen.

  5. Jenny van Neck

    Funktioniert das bei diesem (und bei anderen Rezepten) mit einem Stabmixer? Ist der nicht für die eher kleinen Rezeptmengen, die ja gerade bei Verzicht auf Konservierungsstoffe sinnvoll sind, zu groß?
    In einem anderen Artikel hier habe ich etwas von „Milchaufschäumer“ gelesen. Den kann ich mir von der Größe er besser vorstellen, aber dafür hat er sicherlich bei etwas festeren Crèmes schnell Probleme, oder?

    Antworten
    • Hallo Jenny, bei diesem Rezept ist wirklich ein Stabmixer gemeint. Mit einem Milchaufschäumer haben wir noch keine Erfahrung gemacht. Da die Fette geschmolzen werden, sind sie aber dafür bestimmt weich genug. Wenn du ein hohes Gefäß wie in der Abbildung verwendest, hat der Stabmixer bei der angegebenen Menge genug zum Greifen. Viel Erfolg beim Ausprobieren!

  6. Kann das Lanolin durch eine vegane Variante ersetzt werden? Ihr gebt beim Bienenwachs auch eine vegane Variante an. Lanolin wird aus Schafwolle gewonnen und wenn man die Schafzucht so betrachtet (Mulesing etc), sollte das vielleicht nicht unterstützt werden. Danke für Tipps.

    Antworten
    • Ich habe mir auch erhofft, dass eine vegane Alternative zu Lanolin angegeben wird… aussedem: kann man Bienenwachs nicht auch mit Japanwachs ersetzen? Das ist vom Schmelzbereich viel näher beisammen als Carnaubawachs.

    • smarticular.net

      Andere Wachssorten funktionieren auch, so auch Rosenwachs oder Beerenwachs. An besten mehrfach Konsistenzproben machen und Nachrüstorten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Lanolin ist optional und macht Cremes und Salben geschmeidiger, ohne geht’s aber auch. Liebe Grüße!

    • Danke für die Info!

  7. Bis das alles Gebrauchsfertig ist, ist die Haut vertrocknet. Die Kosten Strom, Zeit etc. nicht vergessen.

    Antworten
    • Brigitte V InKi

      In diesem Falle rate ich von den Tipps dieser Webseite ab und empfehle den obligaten Kauf fertiger Chemieprodukte aus dem Handel – wer aber genau davon wegkommen möchte, wird die angeführten Belastungen (Haut vertrocknet, Stromkosten, Zeit etc.) vermutlich mit Gelassenheit ertragen… ;-)

  8. Wolfgang Berndl

    Hallo zusammen.
    Anstatt Gläser, Tiegel extra zu kaufen, spüle ich die leeren Marmelade-, Oliven, was auch immer drinnen war im Geschirrspüler. Sind oft schöne Gläser dabei. Ausser man macht ALLES selber, dann wird nix anderes übrig bleiben… ?

    Antworten
  9. Ich muss mal ganz blöd fragen, was Pflanzenwasser ist – ich steh gerade völlig auf dem Schlauch und habe nicht ansatzweise eine Idee dazu :D
    Tut eine gute Tat, sammelt ein paar Karmapunkte und macht mich klüger – ich sage schon mal Danke !

    Antworten
  10. marie lassar

    Das Öl unbedingt erwärmen, alle zutaten sollten warm sein

    Antworten
  11. Kim Galée

    Hallo,
    wir nutzen gerade dieses Rezept für den Biologieunterricht und finden es etwas zu fettig/ das es zu langsam einwirkt…Habt ihr irgendwelche tipps?

    Antworten
    • smarticular.net

      Verschiedene Pflanzenöle haben sehr unterschiedliche Eigenschaften – manche sind sehr „fett“ und ziehen nur langsam in die Haut ein, andere fühlen sich gar nicht so fettig an und ziehen schneller ein. Je nach gewähltem Öl erhält die Creme unterschiedliche Eigenschaften, das hängt natürlich auch stark von den Bedürfnissen der Haut ab. Für eine besonders leichte, schnell einziehende Creme solltest du es mal mit Kokosöl probieren! Viele verwenden Kokosöl auch pur für die Haut, weil es extrem gut einzieht und sich gar nicht fettig anfühlt, wenn man nicht gerade zu viel davon aufträgt. Liebe Grüße!

  12. Ich mache seit Jahren meine Creme selbst – und zwar ganz einfach.

    Jojobaöl und Sheabutter (halb/halb) in Zimmertemperatur mit dem Stabmixer verquirlen und dann noch ein wenig Rosenwasser dazu. Geht. Ganz ohne Emulgatoren. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, es wird mehr Rosenwasser gebunden, als ich für möglich gehalten hätte. Zum Schluß noch ein paar Tropfen ätherische Öle. Ich lagere die Creme mehreren kleinen Döschen im Kühlschrank und mir ist noch nie Creme umgegangen, obwohl keine Konservierungsstoffe drin sind.

    Antworten
    • Hallo Elke, wird das nicht ganz flüssig bei 1:1 Jojobaöl und Sheabutter?

  13. Stephanie Palermo

    Hallo, wir suchen eine Creme für die leicht neurodermische Haut unserer Tochter (3 Jahre alt). Können wir diese Creme für sie verwenden? In allen anderen Produkten ist immer irgendein problematischer Stoff drin…
    Viele Grüße, Stephanie

    Antworten
  14. Hallo,
    Was könnte ich als Alternative zu der Tinktur verwenden? Meine Haut braucht ganz dringend Pflege und kann nicht mehrere Wochen darauf warten, dass die Tinktur fertig wird. Gibt es da Vorschläge/Erfahrungen?
    Vielen Dank im Voraus und Grüße,
    Jessica

    Antworten
    • Hallo Jessica, falls du keine Zeit hast, eine Tinktur anzusetzen, kannst du sie auch käuflich (amazon, Apotheke) erwerben. Du kannst evtl. auch in der smarticular-facebookgruppe fragen, ob jemand in der Nähe von dir wohnt und noch welche übrig hat? Viel Erfolg und Liebe Grüße!

    • könnte man vielleicht auch so etwas wie hamamelis Wasser nehmen statt der kräutertinktur?oder ist der Alkohol darin wichtig? :)

    • Hallo Annika, du kannst natürlich auch das Hamameliswasser verwenden und mit den Zutaten experimentieren. Viel Erfolg!

    • vielen Dank!…den Alkohol wollte ich nämlich nicht unbedingt drin haben :) dann versuche ich mal meine erste Creme :)

    • Hallo Maria,
      Vielen Dank! Dann werde ich mal die Apotheke meines Vertrauens heimsuchen ;-)

  15. Hallo ich hätte eine Frage wie viel sind 40g Mandelöl, 5g Kräutertinktur und 40g Kräutertee in ml? Danke im voraus. lg

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Grob gerechnet 43-44 ml Öl, 5 ml Tinktur, 40 ml Tee

  16. Ruth Herz Licht

    vielen Dank für dieses wunderbare Rezept… ich verwende diese Creme auch als Gesichtscreme und meiner Haut tut das so gut, so ganz ohne Konservierungsmittel, sodass kein Make-up mehr nötig ist :-)

    Mache die Creme allerdings nur mit 3 g Bienenwachs und weniger Lanolin, da sie sonst bei mir auch zu hart wird…

    Liebe Grüße und schön, dass es euch gibt… Teile Vieles von euch und empfehle euch gerne weiter…

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Liebe Ruth, danke für diese schöne Rückmeldung und toll, dass die Creme so gut für dich ist! Bei der nächsten Zubereitung werden wir nochmal ganz genau wiegen und mitnotieren, um dann die Angaben im Rezept präzisieren zu können. Ganz liebe Grüße!

  17. Hallöchen!
    Erstmal vielen Dank für dieses Rezept! Für mich als Einsteiger, war die Anleitung sehr gut nachvollziehbar und meine Haut dankt es mir. Ich benutze die Creme für egal welche Hautpartie und sie wirkt sogar gegen Falten! Zumal ich trockene Haut hatte, die gerötet war. Jetzt ist die Rötung weg! Hurra! :)

    Also alles gut, aber die Creme ist ziemlich fest und nicht cremig, wie auf den Bildern geworden. Wenn ich sie dann auf der Hand habe wird sie weich und lässt sich gut verteilen. Nur im Pöttchen ist sie immer etwas hart. Was könnte ich da falsch gemacht haben? Zuviel Bienenwachs?

    Gruß und Danke
    vom Oli :)

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Oli, die Konsistenz wird im Wesentlichen über das Mengenverhältnis zwischen Fettphase und Wasserphase gesteuert. Natürlich könnte es auch an zu viel Bienenwachs (oder den anderen festen Fetten) liegen. Am besten beim nächsten Anrühren erst eine Probe machen, indem du ein paar Tropfen der noch flüssigen Mischung auf einen kalten Teller gibst und damit die Festigkeit beurteilst. In dieser Situation lässt sich immer noch leicht etwas mehr Wasser zugeben. Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Ah, okay. Darauf achte ich das nächste Mal. Vielleicht sind die beiden auch nicht richtig emulgiert, weil ich keinen Stabmixer habe, sondern einen normalen Schneebesen genommen habe. Na ja, Übung macht den Meister :)

  18. Gabriela Beata EN

    Hallo liebes Smarticular-Team, könnte ich statt der Tinktur auch Propolis nehmen. Ich habe eine Flasche, die zur Kosmetikherstellung ist (Propolis 30 % in 96 % Alkohol gelöst)?
    Vielen Dank für eure Antwort im Voraus.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Gabriela, von der Mischung her sollte das durchaus klappen! Falls du es testest, würden wir uns über deinen Erfahrungsbericht sehr freuen :-) Liebe Grüße!

  19. Hallo zusammen! Ich habe das Rezept ausprobiert und bin so begeistert! Meine Haut liebt es…..eine Frage dazu, wie ich die Creme etwas flüssiger bekomme. Sollte ich mehr Flüssigkeit hinzufügen?

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Nicola, genau – mit einem größeren Wasseranteil wird die Creme flüssiger, eher eine Lotion. Ich würde den Anteil aber immer nur vorsichtig erhöhen, weil man den optimalen Punkt sonst schnell verpasst. Viel Erfolg und liebe Grüße!

    • Vielen Dank!

  20. Hallo ihr Lieben, ich habe da mal eine Frage: Carnaubawachs wird als
    vegane Alternative angegeben, was ist aber dann mit dem Lanolin? Wenn
    ich mich nicht irre, ist das nicht vegan oder? LG Urmel

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Urmel, das ist richtig – Lanolin ist ebenfalls nicht vegan. Wer dafür ebenfalls eine Alternative sucht, kann es in diesem Rezept durch Kakaobutter, Sheabutter oder Palmfett ersetzen. Liebe Grüße!

    • Hallo Maximilian, danke für die prompte Antwort. Ich habe natürlich kein
      Palmfett zuhause, aber Kakaobutter und Sheabutter :). Noch eine doofe
      Frage: die Menge bleibt gleich, ja? LG Urmel

    • Maximilian Knap

      Hallo Urmel, naturgemäß können wir leider nicht alle Varianten durchtesten. Aus anderen Rezepten kenne ich es aber so, dass man sie im Prinzip im gleichen Mengenverhältnis ersetzen kann. Bei Cremes und Salben macht man ja sowieso in der Regel eine Art „Gelierprobe“ und wenn die Konsistenz noch nicht passt, kannst du noch nachjustieren und erneut mixen. Natürlich freuen wir uns sehr über einen Erfahrungsbericht, wenn du es mit dieser speziellen Kombination probiert hast! Liebe Grüße

    • Nelli Schall

      Hallo, aus welchem Grund sollte man die ätherischen Öle in der Abkühlphase hinzugeben? sry die Frage war natürlich an das Team gerichtet!

    • Hallo Nelli, du kannst es gerne ausprobieren und schauen, ob es sich verbindet. Die ätherischen Öle werden hier zum Schluss hinzugegeben, da sie sich durch das Erhitzen sonst zu stark verflüchtigen würden. Liebe Grüße!

  21. Johanna Muschkowski

    Anmerkung zu Carnabauwachs: Ihr müsst es u n b e d i n g t als erstes schmelzen bzw. schmelzen lassen, sonst löst es sich nicht auf, da es einen Schmelzpunkt von 82-86 Grad hat. Danach Öl und Lanolin zugeben. Gruß Johanna Muschkowski

    Antworten
    • Danke für die Anmerkung @johannamuschkowski:disqus, wir fügen das als Tipp nochmal hinzu.

    • Johanna Muschkowski

      :-) freut mich

    • Andrea K.

      Hmm … Also ich hab die Creme auch gerade gemacht und mir wurde das Carnaubawachs wieder fest, als ich das kühlere Öl und Sheabutter (als Lanolinersatz) zugab. So musste ich dann zweimal darauf warten, dass das Wachs schmilzt. Daher würde ich beim nächsten Mal eher Wachs und Fett direkt zusammen schmelzen und dafür nicht zu zögerlich erhitzen. Oder begehe ich damit einen groben Fauxpas?
      Wie auch immer, fühle mich jedenfalls schon mal wohlig eingecremt, während der größte Teil des Gemischs noch abkühlt. Vielen Dank also so weit für das tolle und überraschend einfache Rezept!
      (Habs übrigens auch ohne Thermometer hingekriegt! Hab einfach beide Phasen zuletzt zusammen im Wasserbad stehen lassen und dann gleichzeitig herausgenommen und abkühlen lassen, bis das Fett schon fest zu werden schien. Wer also wie ich überlegt, ob sich die Anschaffung eines Thermometers lohnt: Es geht auch ohne! :))

    • Maximilian Knap

      Stimmt – man muss das Wachs nicht unbedingt separat schmelzen, geht auch in einem Rutsch mit dem Öl. Ein Thermometer lohnt sich insofern, als dass man damit die Temperatur besser „so hoch wie gerade eben nötig“ regeln kann, denn viele Inhaltsstoffe der möglichen Zutaten sind hitzeempfindlich und werden so besser geschont.

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