Einkochen im Backofen – so gelingt es

Einkochen im Backofen ist eine praktische Alternative zum Konservieren im Topf. Hier findest du eine detaillierte Anleitung.

Einkochen im Backofen ist eine praktische Alternative zum klassischen Konservieren im Topf. Was du dafür brauchst und wie es geht, erfährst du in diesem Beitrag.

Utensilien für das Einkochen im Backofen

Bevor du mit dem Einkochen beginnst, lege dir ein paar Utensilien bereit:

  • Einkochgläser (z.B. Weckgläser oder Schraubgläser)
  • tiefes Backblech oder Auflaufform
  • Küchenhandtuch oder Stück Stoff in passender Größe
Einkochen im Backofen ist eine praktische Alternative zum Konservieren im Topf. Hier findest du eine detaillierte Anleitung.

Einkochen im Backofen – Schritt für Schritt

Gehe wie folgt vor, um Lebensmittel im Backofen einzukochen:

  1. Gläser vorbereiten

    Einmachgläser inklusive Deckel und allen Utensilien gründlich reinigen und sterilisieren.

  2. Gläser füllen

    Das Einmachgut in die vorbereiteten Gläser füllen. Dabei zum oberen Rand etwa ein bis zwei fingerbreit Platz lassen. Die Ränder vor dem Verschließen sauber wischen.Einkochen im Backofen ist eine praktische Alternative zum Konservieren im Topf. Hier findest du eine detaillierte Anleitung.

  3. Gläser verschließen

    Bei Weckgläsern den Gummiring auf den Rand des Glases legen, den Glasdeckel draufsetzen und die Klammern befestigen. Bei Schraubgläsern den Deckel auf das Glas schrauben.

  4. Einkochen vorbereiten

    Sauberes Geschirrtuch auf ein tiefes Backblech oder eine Auflaufform legen. Das verhindert, dass die Gläser direkt auf dem heißen Metall stehen und platzen könnten. Die Gläser auf dem Tuch platzieren. Wasser in das Backblech oder die Auflaufform füllen, bis sie mindestens 2–3 cm hoch im Wasser stehen.

  5. Gläser in den Backofen schieben

    Das Blech oder die Form in den kalten Backofen schieben. Den Backofen auf etwa 150°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen. Je nach Rezept kann die empfohlene Temperatur abweichen. Sobald Bläschen im Glas aufsteigen, hat das Einkochen begonnen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Einkochzeit gemessen. Die Länge der Einkochzeit hängt vom Inhalt der Gläser ab.

  6. Gläser abkühlen lassen

    Nach Ablauf der Einkochzeit die Gläser noch für etwa zehn Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen, dann herausnehmen und abkühlen lassen. Während des Abkühlens bildet sich ein Vakuum. Bei Schraubgläsern lässt sich das an den leicht nach unten gewölbten Deckeln erkennen. Weckgläser bleiben, wenn das Einkochen geklappt hat, nach dem Einkochen auch ohne Metallklemmen verschlossen.

Je nach Inhalt sind die im Backofen eingekochten Lebensmittel bei sauberer und korrekter Arbeitsweise etwa sechs bis zwölf Monate lang haltbar. Bei Schraubgläsern sollte beim Öffnen ein leichtes Ploppen zu hören sein.

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Hast du bereits Erfahrung mit dem Einkochen im Backofen? Dann teile sie mit uns und der Community in einem Kommentar unter dem Beitrag.

Weitere interessante Tipps und praktische Anleitungen:

Einkochen im Backofen ist eine praktische Alternative zum Konservieren im Topf. Hier findest du eine detaillierte Anleitung.

Über mich

Linda ist eine Allrounderin, die gerne Neues ausprobiert - ganz egal, ob am Ende etwas Essbares, ein Putzmittel oder Naturkosmetik herauskommt. Fast schon nebenbei versorgt sie smarticular immer wieder mit frischen Ideen zum Selbermachen.

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12 Kommentare
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  1. Wie lange würdet Champignons einkochen im BAckofen

    Antworten
    • smarticular.net
      smarticular.net

      Liebe Elfie,
      Pilze sind generell anfällig für Keime. Dazu gibt es eine Empfehlung des Bundeszentrums für Ernährung. Dort empfiehlt man für Pilze eine Einkochzeit von bis zu 120 Minuten. Zur Sicherheit kann man das Einkochen nach 1-2 Tagen wiederholen, um alle möglichen Mikroorganismen abzutöten.
      Liebe Grüße

  2. Ich kochen schon seit Jahren im Backofen ein und natürlich kann schon mal ein Glas nicht richtig zu sein. Das passiert aber auch ab und zu beim Einkochen im Topf.
    Man sollte einfach den gesunden Menschenverstand, Geruchs- und Geschmackssinn einschalten, dann kann fast nichts passieren.
    Fleisch koche ich ohnehin 2x ein – 1x 1h und nach einem oder zwei Tagen noch einmal 1h.

    Antworten
    • 2x einkochen ist kontraproduktiv.
      Falls ein Glas nicht geschlossen ist, kann man innerhalb von 24 Stunden erneut einkochen. Dazu Gläser öffnen, Ränder säubern, Deckel wieder drauf und nochmal versuchen.
      Und wie schon erwähnt, Fleisch und alles was mit Fleisch in Berührung war (ZB Bouillon) braucht bei 100 Grad 2 Stunden im Kochtopf MIT Deckel oder im Einkochtopf.
      Das 2 x hintereinander einkochen mit 2 Tagen dazwischen, halte ich für Riskant.
      Die Keimbelastung wird zu hoch.

      Einmal einkochen und das mit korrekten Zeiten ist ausreichend.
      Beim 2. Mal wird das erste Vakuum aufgehoben. Das Einkochgut müsste schnell aufgebraucht werden und ist nicht für „ewig“ haltbar.
      Eigentlich schade für die viele Arbeit, die dahinter steckt.

  3. Die Einkochzeiten in den Weckbüchern stimmen leider nicht. Darauf kann und darf man sich nicht verlassen. Das ist definitiv kein sicheres einkochen.
    Aber das kann und darf ja jeder selbst entscheiden.
    Z. B. Fleisch und alles was damit hergestellt wurde muss bei 100 Grad 2 Stunden einkochen, danach ist sozusagen ewig haltbar. Das Einkochgut aus dem Topf nehmen und mit Abstand zueinander 24 Stunden abkühlen lassen, Klammern ab und in den Vorrat stellen.

    Antworten
  4. Ich hab die Erfahrung gemacht,dass die Ringe im Backofen mehr leiden.darum bin ich auf den Kochtopf zurück gegangen

    Antworten
  5. Kann man die Gläser mit Deckeln zum Sterilisieren nicht genauso vorab leer in den heißen Backofen stellen?

    Antworten
  6. Im Backofen einzukochen ist kein sicheres einkochen – es besteht bei nicht richtigem Einkochen die Gefahr des Botulismus.
    Besser und sicherer ist es in einem Topf mit Deckel auf dem Herd einzukochen, wenn man keinen Einkochautomaten hat.
    Auch sind die richtigen Zeiten und die Handhabung danach sehr sehr wichtig.

    Antworten
    • Blödsinn, das sagt auch die Firma Weck. Da bestimmen andere Faktoren den Botulismus. Außerdem, wenn es später lang genug gekocht wird, ist nichts mehr von den Keinem da.

    • Blödsinn ist schon mal gar nicht.

      Es geht ja nicht nur um Botulismus, sondern auch um die Haltbarkeit ohne Strom (Kühlschrank oder TK).
      Die Firma Weck veröffentlicht falsche Einkochzeiten.
      Es ja nur ein Rat von mir, sich von erfahrenen Einkocherinnen/Einkochern bei Bedarf Rat zu holen.
      Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden.

  7. Lisa Katrin

    Herzlichen Dank! Ich habe in diesem Jahr so viele Pfirsiche, die nicht alle eingefroren werden können und Marmelade haben wir schon von anderen Früchten genug. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg. Herzlich Rodika aus Berlin

    Antworten

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