Weihnachtsstern vermehren – neue Pflanzen ziehen aus Stecklingen

Weihnachtsstern vermehren: Wir erklären, wie du mit Stecklingen aus einer einzigen Pflanze gleich mehrere ziehen und dadurch Geld sparen kannst.

Ein Weihnachtsstern, auch Poinsettie oder lateinisch Euphorbia pulcherrima genannt, braucht nach dem Fest nicht entsorgt zu werden. Mit der richtigen Pflege des Weihnachtssterns erfreut die Pflanze auch im nächsten Jahr wieder mit ihrer üppigen Farbpracht. Aber wusstest du auch, dass sich ein Weihnachtsstern vermehren lässt? Wie du aus einer der Pflanzen gleich mehrere machst und dadurch Geld sparst, erfährst du hier.

Weihnachtsstern vermehren

Damit ein Weihnachtsstern als pflegeleichte Zimmerpflanze dauerhaft die Wohnung verschönert, wird er nach der Blütezeit am besten zurückgeschnitten. Die abgeschnittenen Triebe eignen sich als Stecklinge hervorragend für die Vermehrung.

Benötigte Zeit, um drei bis vier Stecklinge einzupflanzen: 20 Minuten.

So wird ein Weihnachtsstern durch Stecklinge vermehrt:

  1. Triebe zurechtschneiden

    Die Triebspitzen des Weihnachtssterns kurz unter einem seitlichen Triebansatz mit maximal zehn Zentimetern Länge abschneiden, sodass mindestens vier bis fünf Blätter vorhanden sind. Für eine glatte und keimfreie Schnittfläche ein desinfiziertes, sehr scharfes Messer verwenden. Das untere Ende des Sprosses kurz in warmes Wasser tauchen, bis kein Milchsaft mehr austritt. Dann die unteren Blätter abschneiden, um die Verdunstungsfläche zu verringern.

  2. Stecklinge bewurzeln

    Die Stecklinge ein bis zwei Zentimeter tief in mit Sand vermischte Anzuchterde stecken. Um die Bewurzelung zu fördern, kann die Schnittfläche in Bewurzelungspulver getaucht werden, unbedingt notwendig ist das jedoch nicht. Die Stecklinge gut angießen, an einen warmen Ort stellen und mit transparenten Hauben, zum Beispiel alten Schraubgläsern, abdecken, um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu erzeugen. Die Erde konstant feucht halten und das Glas täglich einige Minuten zum Lüften abnehmen, damit kein Schimmel entsteht.

  3. Pflanzen eintopfen

    Nach etwa vier Wochen haben die Stecklinge genügend Wurzeln gebildet und beginnen, neue Blätter zu entwickeln. Dann können die Hauben zunächst stundenweise abgenommen und nach einigen Tagen ganz entfernt werden. Die Pflanzen anschließend vorsichtig in einzelne größere Töpfe umpflanzen, ohne dabei die noch empfindlichen Wurzeln zu beschädigen.

Die kleinen Weihnachtssterne werden fortan wie erwachsene Pflanzen weiter gepflegt. Im folgenden Winter bilden sie dann die typischen roten Blätter, die für weihnachtliche Stimmung sorgen.

Tipp: Auch viele andere Zimmerpflanzen lassen sich vermehren, entweder durch Stecklinge oder Ableger. 

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Weihnachtsstern vermehren: Wir erklären, wie du mit Stecklingen aus einer einzigen Pflanze gleich mehrere ziehen und dadurch Geld sparen kannst.

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2 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Das werde ich dieses Jahr endlich mal ausprobieren. Mich hat diese Wegschmeisslogik für die Weihnachtssterne schon immer irritiert. Bisher habe ich aber keinen einzigen Weihnachtsstern retten können, ich denke es lag daran dass ich den Busch nicht zurückgeschnitten habe…danke für den Tipp.

    Antworten
  2. Mein Weihnachtsstern ist inzwischen ca. 20 Jahre alt, mehrmals verjüngt und vermehrt. Es geht auch, wenn man einen Steckling ins Wasser stellt. Damit er zu Weihnachten blüht, braucht er allerdings ab Anfang Oktober kurze Tage. Man kann ihn zb jeden Abend mit einem Karton abdecken oder in ein Zimmer stellen,
    in dem abends kein Licht an ist

    Antworten

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