Gemacht für die Ewigkeit – diese Produkte halten ein Leben lang

Bist du es leid, viel Geld für vermeintlich billige Produkte auszugeben? Immer und immer wieder? Diese Produkte bieten noch Qualität und halten ewig!von David Reber [CC-BY-SA-2.0]

Ärgert es dich auch, wenn neue Schuhe schon nach kurzer Zeit aus dem Leim gehen, wenn sich bei den teuren Pfannen die Anti-Haft-Beschichtung löst oder wenn Dinge nur dafür gedacht sind, nach dem Einmalgebrauch im Müll zu landen? Das liegt an der Sparsamkeit der Hersteller, aber auch an der Sucht vieler Käufer nach billigem Konsum. So werden Produkte mit minimalem Materialeinsatz so kostengünstig wie möglich auf den Markt geworfen. Aber auch die bewusst einkalkulierte, begrenzte Brauchbarkeitsdauer, auch “geplante Obsoleszenz” genannt, wird in vielen Bereichen immer mehr zum Standard. Kaum ein Hersteller ist noch an ewig haltbaren Produkten interessiert und immer mehr Käufer drängen auf ständig neue Produkte, durch deren Konsum sie ihr Leben definieren. Dadurch wird Qualität immer seltener geboten und auch nachgefragt.

Doch es gibt sie noch: Produkte, die ein Leben lang halten! Einige wenige Hersteller von Gebrauchsgegenständen haben erkannt (oder vielleicht nie vergessen), dass dauerhafte Qualität eben doch mehr wert ist als billiger Schrott, den man dafür dreimal hintereinander verkaufen kann. Praktisch für die Ewigkeit gemacht sind diese Produkte zwar in der Regel etwas teurer als ihre Alternativen vom Wühltisch. Der zusätzliche Euro zahlt sich jedoch gleich mehrfach aus. Eine vielfach längere Brauchbarkeitsdauer spart auf Dauer viel Geld und schont die Umwelt sowie natürliche Ressourcen. Außerdem ist sie in der Regel auch besser für die Gesundheit, weil haltbare Produkte, die sich nicht von selbst zersetzen, weniger bis gar keine Schadstoffe abgeben.

Wenn du weitere Beispiele kennst für Produkte, die ein Leben lang halten und so Umwelt und Geldbeutel schonen, dann hinterlasse uns unten einen Kommentar, wir ergänzen sie gern!

1. Bratpfanne ohne Verfallsdatum

Wahrscheinlich hat jeder von uns schon eine oder mehrere Pfannen mit Antihaftbeschichtung gekauft und sich irgendwann geärgert, weil sich die Beschichtung mit der Zeit auflöst. Das ist einerseits ärgerlich, weil die Pfanne dadurch ihre Funktion einbüßt. Zudem sind die Reste der Beschichtung bedenklich für unsere Gesundheit, wenn sie sich Stück für Stück mit den Speisen vermischen.

Nahezu unbegrenzt haltbar ist dagegen eine Bratpfanne aus Gusseisen. Dabei handelt es sich keineswegs um Relikte aus dem vorletzten Jahrhundert, sondern es sind moderne Qualitätsprodukte, die sogar für Ceran- und Induktionskochfelder geeignet sind. Gusspfannen kommen ganz ohne Beschichtung aus. Bei richtiger Handhabung brennt auch mit ihnen so gut wie nichts an und wenn doch, lassen sie sich problemlos und ohne schädliche Rückstände reinigen.

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Selbst auf dem Grill ist die Gusspfanne nutzbar und die Hitze kann ihr nichts anhaben. Zudem speichert sie mit ihrer Masse die Wärme besonders gut, Bratkartoffeln und andere Gerichte werden darin unvergleichlich. Echte Brat-Profis schwören darauf, und auch wir sind überzeugt.

2. Ewig haltbarer Schmortopf

Ganz offensichtlich kann etwas nicht stimmen, wenn ein ganzes Topfset nicht einmal 20 Euro kostet. Wer eine Alternative sucht, die höchstwahrscheinlich als Erbstück noch den Enkelkindern Freude bereiten wird, sollte sich den Schmortopf aus Gusseisen ansehen! Er besitzt ähnlich gute Eigenschaften wie die Gusspfanne, ist nahezu unkaputtbar und gesundheitlich unbedenklich. Dank Emaille-Beschichtung, einem Glaskeramik-artigen Überzug, ist der Topf zudem extrem kratzfest, perfekt für den Backofen und es brennt nichts an.

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3. Unzerbrechliches Geschirr ohne Plastik

Gerade mit Kleinkindern hat man es bei der Geschirr-Auswahl nicht leicht. Porzellangeschirr kommt meist wegen der Bruchgefahr nicht in Frage. Plastikgeschirr kann zwar nicht so leicht brechen, jedoch geben viele Materialien Weichmacher und andere bedenkliche Stoffe ab, sie werden mit der Zeit rau und man kann förmlich zusehen, wie sich das Material auflöst.

Lebenslange Haltbarkeit garantiert dagegen der Hersteller dieser Edelstahl-Trinkbecher. Sie genügen höchsten Ansprüchen an Lebensmittelqualität, Dauerhaftigkeit und Robustheit. Allein das Aussehen ist für Glas-Benutzer zunächst etwas gewöhnungsbedürftig.

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Eine weitere Alternative, die positive Attribute verschiedener Materialien in sich vereint, ist unzerbrechliches Geschirr aus BIOBU. Diese erdölfreie Kunststoff-Alternative besitzt die positiven, vermeidet jedoch die negativen Eigenschaften von Plastik. Das Material aus Bambus-Fasern und einem Melamin-Bindemittel ist für Spülmaschinen geeignet und sogar biologisch abbaubar, wenn auch sehr langsam. Anders als Edelstahlgeschirr sind diese Teller und Becher jedoch nicht für kochend heiße Speisen und Getränke geeignet, weil Melamin bei Temperaturen über 70 °C nicht mehr zu 100 % stabil ist.





4. Strohhalme nie wieder wegwerfen

Ich ärgere mich jedesmal, wenn ich im Urlaub oder im Café ein Getränk mit Plastikstrohhalm serviert bekomme. Man kann ja nicht immer daran denken darauf hinzuweisen, dass man keinen möchte! Für mich gehören Strohhalme zu den Spitzenreitern der unnötigen Wegwerfprodukte, die jedes Jahr enorme Mengen an Müll verursachen.

Praktisch für die Ewigkeit gemacht sind dagegen Strohhalme aus Edelstahl! Wenn man sie einmal benutzt hat, fragt man sich erstaunt, wie man vorher so lange die Plastik-Versionen tolerieren konnte.

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5. Rasierhobel ohne Plastikmüll

Eines der besten Beispiele für Produkte, die viel vermeidbaren Abfall verursachen und dabei auch noch unnötig teuer sind, sind Systemrasierer. Im Supermarkt findet sich meist gleich eine ganze Abteilung der futuristisch anmutenden Apparate, die sich mit Klingenzahl und anderen Gimmicks gegenseitig übertrumpfen.

Dabei war der Nassrasierer eigentlich schon gegen Mitte des letzten Jahrhunderts praktisch ausgereift, er war extrem langlebig und verursachte so gut wie keinen Müll: Der Rasierhobel! Wer sich erst einmal mit der klassischen Hobelrasur vertraut gemacht hat, wird nie wieder etwas Anderes wollen. Mit nur EINER (!) Klinge und ganz ohne Schutzbügel gelingt nach kurzer Übung mit einem Rasierhobel eine sensationell einfache und glatte Rasur.

Diese Alternative zu herkömmlichen Rasierern spart über 90% der Kosten für Klingen. Die Rasur ist angenehmer, gründlicher und schont die Umwelt!

Als Abfall bleiben lediglich die dünnen Metallklingen zurück, und nicht etwa ganze Plastikaufsätze wie bei den Systemrasierern. Die Klingen sind zudem auch noch um Einiges preiswerter – viele Gründe, warum du unbedingt einen Rasierhobel ausprobieren und künftig auf Systemrasierer verzichten solltest.

6. Taschen, die Jahrzehnte halten

Laptoptaschen, Umhängetaschen usw. sind im täglichen Einsatz enormen Belastungen ausgesetzt. Sie scheuern an der Hose, reiben an der Schulter und viel schneller, als einem lieb ist, sind sie meist irgendwo durchgescheuert oder die Nähte und Ösen lösen sich in Luft auf. Das geht meist umso schneller, je mehr Features wie kleine Zusatztaschen, feine Futtermaterialien und mehr in die Tasche integriert wurden. Modische Taschen sind nicht gerade preiswert, umso ärgerlicher ist es da, wenn nach zwei Jahren schon wieder eine neue her muss.

Doch es gibt ein Material, das jahrzehntelang allen möglichen Bedingungen wiedersteht, und das schon unsere Großeltern genutzt haben: Taschen aus Leder. Zwar ist es nicht vegan, jedoch hinsichtlich Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit bei gleichzeitig schickem und edlem Aussehen durch kaum ein anderes Material zu ersetzen. Auch in der Umweltbilanz bietet Leder einige Vorteile z.B. gegenüber Synthetikmaterialien, weil die Brauchbarkeitsdauer um ein Vielfaches höher ist und so im Endeffekt auch weniger natürliche Ressourcen wie Wasser und Erdöl verbraucht werden, und weil es letztendlich vollständig biologisch abbaubar ist.

Bist du es leid, viel Geld für vermeintlich billige Produkte auszugeben? Immer und immer wieder? Diese Produkte bieten noch Qualität und halten ewig!

Und wenn doch einmal eine Naht aufgegangen oder eine Öse lose geworden ist – kein Problem: Auch heutzutage gibt es noch Schuhmachermeister und Sattlereien, die eine solche Tasche für wenige Euro reparieren und praktisch wie neu wiederherstellen können.

Gegen den Konsumtrend: Klasse statt Masse

Wer billig kauft, kauft wahrscheinlich nicht nur zweimal, sondern fünf, zehn oder auch zwanzigmal im Laufe eines Lebens. Umgekehrt müssen haltbare Produkte nicht zwangsläufig teuer sein. Bei genauem Nachrechnen sind sie sogar fast immer preiswerter als ihre preiswerten Vertreter mit eingebautem Verfallsdatum, wenn man nur die Nutzungsdauer in der Rechnung mit berücksichtigt.

Wenn dir noch weitere Beispiele einfallen oder du Anregungen und Ergänzungen hast, freuen wir uns über deinen Kommentar!

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32 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Carmen Jung

    Also Leder finde ich auch äußerst fragwürdig. Erstens ist es meist hoch belastet, außer es ist biologisch gegerbt, und dann auch nicht immer gut verarbeitet. Es gibt auch sehr langlebige Taschen aus recycelter Plane oder festen Stoffen, die sind auch dann noch ökologischer, wenn man sie nach Jahren ersetzen muss. Abgesehen von den Tieren :( Alte Ledersachen brauche oder trage ich auf, ansonsten kommt mir kein Leder mehr ins Haus!!!

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  2. Andrea Schloeder Williams
  3. Ein Hoch auf den alten „Henkelmann“ – Um mein Essen auf die Arbeit zu transportieren hatte ich Kunststoffdosen. Meine hatten folgenden Nachteil, die Salatsaucen haben den Kunststoff auf Dauer verfärbt und die ständig belasteten Stellen (Gelenk) ist irgendwann gerissen. (Außerdem mußte ich mehrere mitnehmen.) Jetzt habe ich mir einen „Henkelmann“ aus Edelstahl gekauft. Drei Etagen. Salat und Obst und etwas zu Knabbern haben viel Volumen, deshalb sind drei Etagen ideal für mich. Sauce mache ich unten auf den Boden und den Salat obenauf. Ich transporiert allerdings keine warmen Speisen und die Behälter sind nicht mikrowellengeeignet. – Zum Transport bin ich umgestiegen auf einen kleinen Rucksack. Die Anschaffung von kanpp 20 Euro war bisher jeden Cent wert. Vielleicht mein der Henkelmann nicht „für’s Leben“ und man muss einen hochwertigeren nehmen, aber auf jeden Fall ist er langlebiger als alle Kunststoffbehälter, die ich bisher hatte. :-)

    Damit ihr Euch ein Bild machen könnt, von was ich rede, hier das Produkt bei Ebay:
    http://www.ebay.de/itm/Henkelmann-3tlg-Edelstahl-Speise-Transportbehalter-/222151726989?hash=item33b946578d:g:bAgAAOSwD2pXF2dy

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  4. Ich trage seit Jahren Schuhe von Loints of Holland. Das Leder ist sehr hochwertig und wird in Deutschland hergestellt. Die Schuhe sind genäht und meist mit einer äußerst langlebigen Naturkautschuksohle ausgestattet. Die halten ewig. Ausserdem sind sie unglaublich bequem und tragen dadurch zur Gesunderhaltung des menschlichen Bewegungsapparates bei.

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  5. Dagmar Kittelmann

    Toll, endlich wieder tierfeindliche und umweltverschmutzende Produkte aus Leder :(

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    • belala blou

      …im Gegensatz zu den tier- und pflanzenfeindlichen Wegwerfprodukten aus Plastik, die unsere Umwelt in der Herstellung schon schädigen und am Ende noch die Meere vollmüllen und dabei die Mägen der lieben Tierchen verstopfen… :o

    • was hat das eine mit dem anderen zu tun? kann man nicht biedes weglassen?

    • smarticular.net

      Natürlich kann man, aber das sollte am besten jede/r selbst entscheiden. Mittlerweile gibt es auch tolle pflanzliche Leder-Alternativen, die dem tierischen Original in ihren Eigenschaften äußerst nahe kommen, wie zum Beispiel das Ananas-Leder. Liebe Grüße!

  6. Wie die Tasche – Lederschuhe von trippen. Aus gegossener Gummisohle und Leder. Reparierbar beim Schuster oder der eigenen Werkstatt, Sohle bei Abrieb auch austauschbar. Ich trage meine Lieblingsschuhe mit einer Reparatur seit 10 Jahren…

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  7. Gabi Raeggel

    Schuhe: Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Finn-Comfort Schuhen gemacht. Bei mir werden die Schuhe erheblich belastet, habe nur sehr wenige, aber dafür hochwertige Schuhe. Ab und an mal muss bei mir die Sohle erneuert werden, da ich eine erhebliche Fußfehlstellung habe, dann halten sie wieder. Die Schuhe werden dann auch noch in Deutschland produziert, was wegen kürzerer Wege und Erhalt von Arbeitsplätzen auch nochmal positiv ist. http://finncomfort.de/

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  8. Gabi Raeggel

    Stabfilterkanne – (French press) aus Edelstahl von Manufactum. Ich benutze diese seit einigen Jahren. Ich habe vorher Pad-Maschinen benutzt, diese waren nach 2 – 3 Jahren hinüber. Jetzt ist endlich Ruhe. https://www.manufactum.de/stabfilterkanne-edelstahl-p1450157/?a=21130&c=189623

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  9. Ich habe auch lange nach einer Alternative zu Plastiktellern für Kinder gesucht und bin dann unter anderem auch auf diese Biobu Teller gestossen. Mit Begeisterung gekauft, aber schon nach ein paar mal brauchen enttäuscht. Bei mir sind die Teller, Müslischalen und auch die Becher alle kaputtgegangen, nachdem meine Söhne sie ab und zu zu Boden geworfen haben. Sie hatten dann Risse und abgeschlagene Kanten.
    Inzwischen ist diese Phase zum Glück vorbei und die Kinder essen auch aus Porzellantellern.
    Bei den Trinkhalmen aus Edelstahl frage ich mich auch immer wiede, ob die wirklich ganz sauber werden. Wir benutzen die nur selten deswegen.

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    • Hallo Nicole, wirklich schade, dass es nicht sehr stabil ist. Das ist wirklich ärgerlich, wenn sie gleich wieder kaputt gehen. Wir haben zu Hause einen Emaille-Teller, der ist bisher noch heile. Die Trinkhalme werden schneller sauber, wenn man sie sofort nach Gebrauch mit der Bürste und etwas Wasser reinigt. Schwierig wird es bestimmt, wenn die Kleinen Saft getrunken haben und der Halm nicht gleich sauber gemacht wird. Dann klebt das ganze natürlich etwas. Aber mit Einweichen und der Bürste sollte auch das machbar sein. Viele Grüße!

  10. Mal eine Frage zu den Strohhalmen (mal abgesehen davon daß sie überflüssig sind, wenn man in der Lage ist, normal zu trinken) habt ihr da schon mal reingesehen? So richtig gegen das Licht halten und durch kucken! Ich hatte mal welche mit Löffel, da ich anfangs dachte, die sparen Müll (bei Eiskaffee z.B.) Trotz sorgfältigem Reinigen waren innen Ablagerungen und so kleine Bürsten gibt es ja dann doch nicht. Also hab ich sie wieder verkauft und werde auch nie wieder welche anschaffen. Ähnlich ist es bei Geräten mit Schläuchen (Milchaufschäumer an Kaffeeautomaten, Rucksack mit Trinkbehälter für Langstreckenläufer) Da sieht man, was innen ist und wenn das dann in den Edelstahlröhrchen ist…. nein, danke. ich hab wirklich viel ausprobiert und nichts hat so richtig geholfen. Oder habt ihr den ultimativen Tipp? Meiner Meinung nach geht es auch ohne, bis jetzt ist noch keine Getränk nicht getrunken worden ohne Trinkröhrchen ;-)

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  11. Ich benutze seit Jahrzehnten die gleichen Edelstahltöpfe und Pfannen. Eine gusseiserne Pfanne wäre mir zu schwer.

    Was mich z.B. ärgert, ist, dass man jedes Mal, wenn man eine Zahnbürste weg wirft, auch den Griff entsorgt, mit dem man kein Problem hat. Ich benutze seit Jahren Zahnbürsten mit auswechselbarem Kopf (gibt es von mehreren Firmen). Das schont die Umwelt und den Geldbeutel.

    @Strohhalme aus Edelstahl: Alles schön und gut, aber wie bekommt man die innen sauber?

    @ Geschirr: Benutze schon seit 30 Jahren das gleiche Geschirr: Luminarc. Das hält sehr viel aus, sogar manchmal einen Fall auf den Steinboden. Dabei enthält es m.W. keine Schadstoffe.

    Als Besteck benutze ich Edelstahl aus einem Stück. Alles, was Verbindungen hat, z.B. zu Holz etc. ist reparaturanfällig.

    Meine Armbanduhr ist eine Solaruhr – das spart den Batteriewechsel.

    Als Kaffeefilter habe ich einen Dauer-Goldfilter. Der ist zwar in der Anschaffung etwas teurer, aber er hält Jahre und man muss Firmen wie M…a nicht durchfüttern.

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  12. Die Edelstahlbecher sind wirklich unverwüstlich. Meine Oma hatte die Früher im Weinberg für die Erntehelfer. Jetzt haben wir sie geerbt und nutzen sie für die Kinder. Die sind bestimmt schon 40 oder 50 Jahre alt und sehen immer noch aus wie neu.

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  13. Natürliche Holzschuhe – beim Schuhekauf empfehle ich darauf zu achten, dass die gesamte Sohle einen natürlich flach liegenden Fuß ermöglicht. Hier die verlinkten Holzschuhe haben vorne die Zehen hochgezogen, was gar nicht gut ist für Fußbau und Wirbelsäule und den gesamten Körper. Leider, diese Schuhe könnten mir sonst gefallen.

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  14. Marion Wick

    Echtleder Schuhe die reparaturfreundlich vernäht sind, wie z.B dänische Entenschuhe.. die halten bis zu 15 Jahren, wenn man sie gelegentlich beim Schuhmacher „renovieren „lässt.

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    • Maximilian Knap

      Stimmt, ein weiteres sehr gutes Beispiel, vielen Dank dafür!

    • :-D da fallen mir gleich die Holzclogs ein. Die halten auch ewig. War mal voll in. :-)
      Nicht so spitz wie die hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Holzschuh.
      Gewöhnungsbedürftig waren sie schon, aber das sind Flipp Flops auch jeden Sommer. ;-) Die Flops sind nur viel schneller durchgelatscht. Holzclogs gibt es heutzutage auch mit Holzsohle und oben mit Leder. https://natuerlich-holzschuhe.de/clogs-fuer-damen/holz-clogs-offen/index.php Danke für die Erinnerung

    • Hierbei zu erwähnen sei unbedingt GEA mit seinen unglaublichen Waldviertlern (Schuhe), Ledertaschen usw. Bieten auch Schuhreperaturen und Service an!
      Ich hab ein Paar für jede Gelegenheit (Winter, Sommer, Übergang) und das seit Jahren! Wenn sie erstmal eingegangen sind, willst du sie nicht mehr ausziehn!
      http://w4tler.at

  15. Seit 18.05.2011 gibt es diesen Test der Stiftung Warentest: https://www.test.de/Melamin-Geschirr-Gesundheitsgefahr-durch-Erhitzen-4238495-0/
    Melaminharze und die Problematik bei Bioplastikgeschirr besonders bei Bambus ist seitdem bekannt. Trotzdem haben Hersteller wie Ekobo (BIOBU) und Zuperzozial auf ihren Produktseiten 4,5 Jahre lang im Internet nur mit 100% biologischen Produkten geworben, Melaminharze bekam man nur nach mehrfacher Nachfrage bestätigt. Erst kurz vor Herausgabe der neuen Testergebnisse der Ökotest Ausgabe vor ein paar Wochen wurden endlich die Internetseiten bezüglich Melamin überarbeitet. Es wurde auch Zeit!

    Laut diesem neuen Test hält Biobu die EU Grenzwerte für Melamin-Kunstharze ein. Ist somit unbedenklich. Nicht aber für die Umwelt, denn beim Verrotten wird der Melaminbinder frei. Er enthält Formaldehyd und ist krebsverdächtig. Auch darf dieses Bioplastik aus Bambus wie erwähnt eine Temperatur von 70 Grad nicht ausgesetzt werden, alte Spülmaschinen können noch 90 Grad. Irritierend wenn Spülmaschinen generell erlaubt sind. Bambusplastik mit Melamin darf auch nicht in die Mikrowelle.

    Bioplastik gehört in den Restmüll und kann nicht auf dem Kompost verrotten, die Temperaturen sind dort zu nieder. Industrielle Kompostieranlagen wünschen keinen Bioplastikmüll, da diese zu unterschiedlich und oft zu viele Schwermetalle enthält.
    Es gibt nur ganz wenige Bioplastikkarten, die wirklich durch Wasser und geringe Temperaturen verrotten. Nicht immer ohne Mineralölanteil! Denn Bio ist nicht Bio wie Biogemüse.

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    • Maximilian Knap

      Danke für diese wertvolle Ergänzung! Hier zeigt sich wieder einmal, dass alles seine Schattenseiten hat. Die Herstellung von Edelstahl ist leider auch mit einem enormen Energieverbrauch verbunden. Fazit: Das perfekte und für alle und jeden geeignete Produkt gibt es nicht, jeder und jede muss für seinen Anwendungsfall abwägen, was am ehesten in Frage kommt. Für Kleinkinder ist Edelstahl schwierig, da würde ich ein etwas weicheres Material noch bevorzugen, Glas scheidet hier gleich ganz aus. Bin gespannt, ob sich noch andere, vielleicht noch verträglichere Alternativen finden. Liebe Grüße!

    • Ja ist immer ne Frage der Gewichtung. Nachhaltigkeit kann vieles sein. Alles Aspekte kann man nie vereinen, aber das eine oder andere verbessern.

      Und auch bei Edelstahl gibt es diese Kehrseite. Nicht nur auf die soziale Ader bezogen. Hochwertiges Aluminium ( 18/8 oder 18/10) hat seinen Preis und ist auch säurebeständig, was billigere nickelfreies Edelstahl nicht hat. Auf die Zahlenkombi Kombi kommt es hier an. Aber die sagt noch lange nichts aus ob Alu unter sozialen Bedingungen hergestellt wurde.

    • Aluminium? Ist alles, aber ganz sicher eines nicht:säurebeständig!

    • ja danke! :-) Fehler sollte Edelstahl an der Stelle heißen. ich korrigiere es.

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