Mikroplastik selber machen – noch besser als das Original (April, April!)

Mikroplastik in Shampoo und Hautcreme musst du nicht kaufen. Mit selbst gemachten Partikeln kannst du deiner Gesundheit und Umwelt eine Freude machen.

April, April!

Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Aprilscherz. Dabei ist das Thema Mikroplastik sehr ernst und wir hoffen, mit diesem Beitrag auf eine überzogene Art mehr Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen! Wie du Plastik im Alltag reduzierst erfährst du hier.

Mikroplastik ist in aller Munde. Und auf aller Haut. Aber warum dafür Geld ausgeben und auf handelsübliches Shampoo, Duschgel oder Creme zurückgreifen? Viel günstiger und individueller ist es, ausgediente Flaschen und Verpackungen selbst zu Mikroplastik zu verarbeiten und sie über Umwege auch in die Weltmeere und sogar die Nahrungskette zu integrieren.

Variiere die Größe der Partikel ganz nach deinem Geschmack. Sogar die Farbe kannst du selbst bestimmen, damit das Auge auch etwas davon hat. So lässt sich der Plastikspaß mit allen Sinnen genießen! Mit einem dieser Tipps findest bestimmt auch du genau deine Lieblingszubereitung für Mikroplastik.

1. Naturidentische Partikel mit der Reibe produzieren

Dies ist die klassische Form der Mikropartikel, die besonders einfach herzustellen ist. Diese Art Mikroplastik entspricht im Grunde genau der Form, die auch in der Natur anzutreffen ist, wenn Flaschen, Tüten & Co. durch Wind und Wetter ganz natürlich in immer kleinere Bruchstücke zerfallen, bis sie nach 300 bis 400 Jahren „abgebaut“ sind.

Du benötigst:

So wird’s gemacht:

  1. Die Plastikflasche mit der Parmesanreibe direkt über Seife, Hautcreme oder Waschmittel reiben.
  2. Gut verrühren.
  3. Alternativ kannst du die winzigen Späne auch auf Vorrat herstellen, um der Natur und deiner Gesundheit dauerhaft eine besondere Freude zu bereiten.

Mikroplastik in Shampoo und Hautcreme musst du nicht kaufen. Mit selbst gemachten Partikeln kannst du deiner Gesundheit und Umwelt eine Freude machen.

Sogar fertig gekaufte, mikroplastikarme Produkte lassen sich so noch aufwerten! Aber auch mit anderen Methoden kannst du verschiedene Formen von Mikroplastik für dich und die Umwelt produzieren.

2. Formschöne Objekte mit dem (Motiv-)Locher stanzen

Wozu Plastik-Konfetti kaufen? Wer einen Locher oder noch besser eine Motivstanze besitzt, kann wirklich elegante Mikroplastik-Kreationen selbst schaffen. Die etwas gröberen Plastikstücke sind noch gut erkennbar und machen so auch als Geschenk für deine Lieben eine besondere Freude. Durch die größeren Partikel ist zudem die Zersetzungszeit höher als bei kleineren Formaten. Dein Beitrag für den langanhaltenden Erfolg des Mikroplastiks – toll!

Mikroplastik in Shampoo und Hautcreme musst du nicht kaufen. Mit selbst gemachten Partikeln kannst du deiner Gesundheit und Umwelt eine Freude machen.

3. Gelöstes Mikroplastik selber machen

Wie du vielleicht weißt, wird Mikroplastik nicht nur in Form von festen Partikeln, sondern auch in flüssiger Form verwendet. Auch das kannst du zu Hause selber machen, indem du Plastik bei hohen Temperaturen im Backofen, Kochtopf oder der Mikrowelle schmelzen lässt und zum Beispiel unter Waschmittel, Körperpflegeprodukte oder Kosmetik rührst.

4. Für die Großproduktion: Gartenhäcksler

Man kennt es von Kinderspielplätzen und öffentlichen Parks: Strohhalme, Lutscher-Stiele, Coffee-to-go-Deckel & Co. soweit das Auge reicht, wenn man nur einmal genauer hinsieht! Wer einen Häcksler für Strauch- und Baumschnitt sein eigen nennt, ist fein raus und kann dieses ganz besondere Ambiente auch im heimischen Garten schaffen. Mit diesem Gerät lassen sich sogar sperrige Plastikobjekte und größere Mengen zu Mikroplastik mit mittlerer Textur verarbeiten. Verteilt auf dem Rasen kann sich das Plastik besonders gleichmäßig mit dem Erdreich verbinden. Der Rasenmäher sorgt dann auf Wunsch für noch feinere Partikel. Eine besonders breite Verteilung ist gewährleistet, wenn du die zerkleinerten Plastikteile gleich ins Abwasser leitest.

Wenn du dich für die Erfolgsgeschichte von Plastik auf unserem Planeten interessierst, könnte dieses Buch deinen (Wissens-)Hunger stillen:

Welche Form von Mikroplastik ist dein Favorit? Oder gehörst du (ebenso wie wir) zu den Unverbesserlichen, die versuchen, Kunststoffabfälle und Mikroplastik zu vermeiden? Wir freuen uns über deinen Kommentar zum 1. April!

In diesen Beiträgen findest du wirklich empfehlenswerte, mikroplastikfreie Alternativen zu herkömmlichen Produkten:

Mikroplastik in Shampoo und Hautcreme musst du nicht kaufen. Mit selbst gemachten Partikeln kannst du deiner Gesundheit und Umwelt eine Freude machen.

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28 Kommentare Kommentar verfassen

  1. Amalie Varon Guillen

    koenntet Ihr nicht einen viedo-clip drehen und den bei youtube hochladen? ich glaube, dass sich viele gar nicht vorstellen koennen,was mikroplastik bedeutet. aber so ein „anschauungsuntericht“ oeffnet vielleicht manchem die augen.

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  2. Lisi Hollerstaude

    Zuerst dachte ich. WTF???? Spinnen die? Aber dann…April, April! Super gemacht!!! Genial. Ich hatte einen totalen Schock und war aber doch wieder die Welt in Ordnung. ;)

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  3. Ehrlich gesagt, habe ich mir beim Lesen der Inhaltsangabe des Newsletters gedacht, daß der Verfasser dieses Artikels das falsche Wildkraut erwischt und womöglich gar geraucht hätte;-) Trotzdem geöffnet, gelesen und herzhaft gelacht. Hätte nicht gedacht, daß ich doch noch auf den 1. April reinfalle;-)

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  4. Bruno Pappadia

    Die Betreiber intensiver Selbstversorgung auf Basis von Microplastikkulturen wie im obigen Beitrag beschrieben sollen laut neuer EU-Verordnung eine Befreiung vom Kläranlagenanschlußzwang beantragen dürfen. Bedingung hierfür ist allerdings der Nachweiß von genügend Vorrat an gelben Säcken in denen die entstandenen Microplastikexkremente dann alternativ versenkt werden müssen. Für die Besitzer von gelben Tonnen sind die gesetzlichen Vorgaben allerdings noch nicht eingetütet.

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  5. Sylvia Bauersachs

    Eine gute Parodie auf unsere plastikverseuchte Umwelt????????????

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  6. Toll! Aber im Ernst: Als Alternative für Plastik-Konfetti gibt es Blatt-Konfetti (siehe bladconfetti.nl). Und um Plastik nicht im Meer oder Tiere und Menschen enden zu lassen, empfehle ich Litterati-Spaziergänge (wie Plogging ohne Jogging, aber mit Litterati-App).

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  7. Lumina Luna

    Einschmelzen und selber Trinkhalme machen ist doch sicher eine gute Idee :D

    Dachte wahrlich euch hätte es ernsthaft erwischt.

    Klasse, vielen dank. April, April.

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  8. Elisabeth-Theresia Sailer

    Seid ihr wahnsinnig?! Das wird zum Schluss auch noch geglaubt….!
    Das mit dem Roggenwaschmittel auch…..

    Vor einigen Wochen ging eine Diskussion darüber ob Kühe schwimmen könnten oder nicht. Ich sagte: „Freilich können Kühe schwimmen!“ Ein Jungbauer sagte: „Kühe können nicht schwimmen, weil sie hinten keinen Schließmuskel haben. Deswegen laufen sie voll und gehen unter.“
    Ungläubig googelte ich: Können Rinder schwimmen?
    Ergebnis: u.a. ein Artikel von 2003 (!) ergab, dass bei einem Fernsehquiz diese Aussage in den Raum gestellt war……. analog Aprilscherz…

    Erstaunlicherweise erklärte mir vor einigen Tagen ein Mann, der eigentlich die Beine auf dem Boden hat und mit Huftieren umgeht, ganz ernsthaft dass Kühe nicht schwimmen können, weil die hinten keinen Schließmuskel haben……

    Unglaublich was wir alles so glauben.
    Ich vermute mal stark, dass auch ich einiges glaube, obwohl es schlichtweg ein Schmarrn ist….hm….

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  9. Susanna Voneschen

    Einfach nur genial, euer Artikel zum ersten April! Bei den ersten Zeilen dachte ich: „Hääää??? Was’n das denn???“ Die Ironie im Artikel steht dem Englischen Humor aber in keiner Weise nach. Super geschrieben und sehr zum Nachdenken anregend. Weiter so!

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  10. Rosalie Steffen

    Genialer Artikel! Bitte auch nach dem 1. April mehr davon!
    Ironie und schräger Humor sind m. E. die besten Mittel um Leuten die Augen zu öffnen. Klappt viel besser als das ewige Lamentieren und Besserwissern

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  11. Broni Trebing

    Ganz ehrlich? Ich hab erstmal einen Schreck bekommen! ????????????????

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  12. Theresia Lanfermann

    Ich hab es zuerst für eine supergute Satire gehalten, aber als Aprilscherz finde ich es auch Spitze.

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  13. Erich Ollnow

    Habt ihr den Knall nicht gehört? Haben wir nicht schon genug Plastikverseuchung in der Umwelt? Das ist wirklich krank.

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    • Hast du es gesehen? Soll ein Aprilscherz sein!

    • Lisi Hollerstaude

      Es ist doch ein Aprilscherz! Steht sogar im Titel drin!

    • aber nicht von beginn an . am ostersonntag sah das im titel noch ernst aus.

  14. Thomas Zierdt

    Mikroplastik ist doch von gestern – heute ist Nanoplastik der Renner. Im Mörser molekülstaubfein zerkleinert dringt es durch die Nase direkt ins Hirn! Ich sag euch, das ist besser als jeder Latex-Ganzanzug!

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  15. Sabine Kotz

    manno, erst dachte ich, ihr habt den verstand verloren – bis euer hinweis auf den 1. april kam … uff!!

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  16. mkdvsoaä

    naja, manche aprilscherze sind schon etwas daneben

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  17. Nana Skin

    Hoffentlich macht das keiner nach!!!!!!!!!!!

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  18. nelly propelly

    Ich wollte auch schon schimpfen ???? dann ist mir eingefallen, das heute der 1. April ist ????????????

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  19. Kirsten Hastenrath

    Ich bin fast darauf reingefallen, wollte schon zum „Gegenschlag“ ausholen????

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  20. Renate Haffner

    Wie gut das die Idee am heutigen Tage kommt, echt eine gute Idee!!! Das werde ich gleich mal probieren, die Nachbarn haben bestimmt eine leere Flasche für mich.

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  21. Zum Glück war das ein Scherz! Und ich hab es gerade noch mitbekommen. Wollte schon einen wütenden Kommentar schreiben. Selbst in mancher Kosmetik mit naturnahem Touch befindet sich ja Mikroplastik. Die Daumen runter kommen wohl von denen, die den Artikel nicht zu Ende gelesen haben…

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    • ja ist leider so. Die wenigsten nehmen sich heut noch die Zeit zu Ende zu lesen. Traurige Entwicklung. Viele Kommentare, Fragen auf Beiträge oder Posts könnte man sich sparen, dito die Beantwortung. ;-)

  22. Peter Toth

    Soll nochmal jemand sagen dass Umweltbewusst keinen (schwarzen) Humor haben. Echt genial Euer Beitrag und trotz 1. April mit einer gehörigen Portion Sarkasmus gespickt. Vielen Dank für die erheiternden Beiträge, die Ihr auch in der restlichen Zeit immer wieder verfasst.
    Liebe Grüsse Pedro

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  23. Das bringt´s super auf den Punkt, wie irrsinnig wir Menschlein auf diesem wundervollen Planeten unterwegs sind!! Bitterböser Witz- danke!

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  24. ….euch auch einen frohen ersten April! ^^ Und schöne Osterfeiertage!

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