Essig in die Waschmaschine: Genialer Lifehack oder teurer Fehler?

Essig in die Waschmaschine? Das Hausmittel löst Kalk und Gerüche, kann aber Gummiteilen schaden. Erfahre hier, wie du es sicher anwendest!

Müffelt deine Waschmaschine oder willst du sie von Seifenresten befreien? Die Maschine, die tagtäglich unsere Kleidung reinigt, benötigt hin und wieder selbst eine kleine Wellnessbehandlung. Viele greifen dabei zu teuren Spezialreinigern aus dem Drogeriemarkt, dabei gibt es günstige und biologische Hausmittel.

Ein sehr bekannter Tipp zur Reinigung ist es, Essig in die Waschmaschine zu geben. Doch so effektiv und günstig dieses Hausmittel gegen Gerüche und Schmutz ist, ganz unumstritten ist es bei der Maschinenpflege nicht.

Das Hausmittel Essig: Auf die Dosis kommt es an

Die milde Säure im Tafelessig wird oft empfohlen, um die Maschine frisch zu halten. Einige Waschmaschinenhersteller sehen den Einsatz (insbesondere als reinen Entkalker) jedoch kritisch, da Essigsäure auf Dauer empfindliche Gummiteile und Schläuche angreifen könnte. Hier gilt allerdings der Grundsatz: Es kommt auf die Dosis an.

Je höher der Essig konzentriert ist und je länger er einwirkt (beispielsweise, wenn er über Nacht in der Trommel steht), desto stärker ist seine Wirkung auf das Material. Eine kurzfristige Anwendung mit geringer Dosierung – etwa als Weichspüler-Ersatz im normalen Spülgang – ist erfahrungsgemäß völlig unbedenklich, da der Materialkontakt hier nur sehr kurz ausfällt. Im Zweifelsfall ist es jedoch immer ratsam, vorab einen Blick in die Herstellerangaben deines Geräts zu werfen, um hinsichtlich der Garantie auf der sicheren Seite zu sein.

Wenn du dich für eine allgemeine Reinigung (gegen unangenehme Gerüche und Seifenreste) dennoch für Essig entscheidest, gilt die absolute Grundregel: Verwende niemals unverdünnte Essigessenz, sondern ausschließlich stark verdünnten, hellen Tafelessig und wende den Trick nicht zu oft an.

Tipp: Vor allem in Regionen mit kalkhaltigem Wasser empfiehlt es sich, deine Geräte neben einer Reinigung auch regelmäßig von Kalkrückständen zu befreien. Erfahre in einem eigenen Beitrag, mit welchem Hausmittel du die Waschmaschine preiswert und umweltfreundlich entkalken kannst.

Schritt für Schritt: So geht die Essig-Reinigung

Benötigte Zeit: 1 Stunde

Wenn du mit Essig muffige Gerüche und Rückstände entfernen möchtest, ist die Anwendung eigentlich ganz einfach.

  1. Essig einfüllen

    Fülle etwa 200 bis 300 ml (ca. ein bis zwei Tassen) des hellen Haushaltsessigs (ca. 5 % Säure) in das Waschmittelfach für die Hauptwäsche.

  2. Leeren Waschgang starten

    Lass die Maschine komplett ohne Wäsche laufen. Schalte das Schleudern ab. Oft reicht schon eine niedrige Temperatur. Bei starker Geruchsbildung kannst du einen 60-Grad-Waschgang wählen, um geruchsbildende Bakterien effektiv abzutöten.

Abhängig von der Härte des Wassers empfiehlt es sich, die Reinigungsprozedur alle zwei bis drei Monate zu wiederholen.

Sanftere Alternativen zur Maschinenpflege

Als Alternative zu Essig gibt es weitere Hausmittel, die du ebenfalls zur Reinigung des Innenraums deiner Waschmaschine nutzen kannst.

Natron oder Sauerstoffbleiche: Etwa 50 Gramm Natron oder Sauerstoffbleiche in einem leeren, heißen Waschgang wirken effizient gegen unangenehme Gerüche und Schmutzrückstände – ganz ohne Säure und völlig unbedenklich für Gummiteile.

Essig als Weichspüleralternative

Schon gewusst? In geringer Dosierung (30 bis 60 ml ins Weichspülerfach) eignet sich Essig auch als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Weichspüler. Denn die Essigsäure neutralisiert das Wasser, spült letzte Waschmittelreste aus den Fasern und macht die Kleidung angenehm weich.

Weichspüler sind meist sehr umweltschädlich und können zu allergischen Reaktionen führen. Dabei ist es so einfach effektiven Weichspüler selbst herzustellen

Und keine Sorge: Der säuerliche Geruch verfliegt während des Waschgangs und beim Trocknen komplett. Wenn du diese natürliche Wäschepflege noch etwas verfeinern und vielleicht mit einem angenehmen Duft versehen möchtest, findest du bei uns noch viele weitere einfache Rezepte, wie du Weichspüler selber machen kannst.

Tipp: Wenn du noch eine günstige, hautverträgliche und umweltschonende Alternative zu teurem Waschmittel suchst, haben wir genau das Richtige für dich.

Welche Tricks nutzt du zur Pflege deiner Haushaltsgeräte? Teile sie in den Kommentaren mit uns und den anderen Lesern!

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34 Kommentare
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  1. Tip für kleine Haushalte, in denen nicht so häufig gewaschen wird: ich lege in die Gummidichtung einen Lappen, der so groß ist, dass er heraushängt. Der saugt die Flüssigkeit und Nässe in der Dichtung auf und beugt so der Schimmelbildung. Or.

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  2. Ich habe folgende Frage,

    seit ca. 6 Monaten waschen wir unsere Wäsche “nur noch” mit Waschsoda (z.B. Buntwäsche 60 Grad) und mit Natron (z.B. Wolle, Feinwäsche). Ab und zu geben wir Tafelessig mit hinzu als Weichspüler. Das Glas unserer Waschmaschinentür hat jetzt aber weisse Streifen. Kann mir jemand sagen, ob das vermutlich “Kalk” oder was anderes ist? Und wie kann ich das am besten wieder wegbekommen und künftig verhindern, so dass die Waschmaschinentür erneut “weisse Schlieren” bekommt?
    Danke für eine Antwort zu meiner Frage.

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    • smarticular.net
      smarticular.net

      Hallo Frank, die weißen Rückstände stammen wahrscheinlich vom Soda und deuten auf eine Überdosierung hin. Aber auch andere Waschmittel bilden Rückstände auf den Oberflächen in der Maschine. Darum wird von allen Herstellern eine regelmäßige Maschinenreinigung empfohlen, moderne Geräte haben dafür sogar ein spezielles Programm. Hier haben wir alle Hausmittel-Tipps zur umweltfreundlichen Reinigung der Waschmaschine zusammengestellt: https://www.smarticular.net/so-reinigt-man-die-waschmaschine-mit-hausmitteln/

  3. Essig löst Kalk- klar. Aber Essig löst auch Silikon. Und in den meisten Dichtungen von Wasch-und Kaffeemaschinen sind solche silikonhaltigen Elastomere verarbeitet. Ken Problem bei einer Billigwaschmaschíne die eh nur 4 Jahre hält. Aber bei Qualitätsgeräten greife ich besser zu Zitronensäure. Die lässt auch die Verchromung ganz.

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  4. Chichi Kap

    Hallo,
    am besten alle ein bis zwei Monate eine Fuhre Geschirrtücher (sind im Normalfall für hohe Temperaturen geeignet) bei 90°C waschen.
    Es reinigt die Maschine, tötet Mikroorganismen sowohl im Textil als auch in der Waschmaschine und selbst wenn das eine oder andere Geschirrtuch kleiner wird, ist weniger verloren als mit Essig an die Maschine zu gehen.

    Essig greift auf die Dauer Metalle in der Waschmaschine (z.B. die Wäschetrommel) an und kann auch dafür verantwortlich sein, das die Abdichtung schneller unbrauchbar wird.

    Wer sich also nicht sicher ist, ob er/sie Essig verwenden sollte, sollte lieber auf Reinigung mit hoher Temperatur zurückgreifen. Da ist man immer auf der richtigen Seite, ohne die Umwelt durch Säuren o.ä, zu Belasten.
    Liebe Grüße von Chichi

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    • Jamandelino

      Richtig. Allerdings sollte man mindestens alle 3-4 Wochen, also mindestens einmal im Monat eine 90 Grad Wäsche laufen lassen, denn sonst sammelt sich zuviel Biofilm an:-)

  5. Wenn ich meine Handtücher wasche und Essig(hab Apfelessig genommen) in die Weichspülkammer gebe, riechen sie beim Abtrocknen unangenehm.
    Ich benutze selbst hergestelltes Waschmittel mit Soda, Kernseife und Wasser. Ich habe die Erfahrung gemacht, das mit diesem Waschmittel weiße Wäsche einen Grauschleier erhält, Flecken nicht ausgewaschen werden.
    Mache ich vielleicht etwas falsch?

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    • Der berühmte Grauschleier wird von der Waschmittelindustrie durch den Zustatz von Substanzen erreicht, die beim Wachen Sauerstoff abgeben. Der Sauerstoff verhindert ein vergrauen der Wäsche. Fleckensalz hat diese Substanzen, die vor Vergrauung schützen

  6. plastikfreie Rhön

    Hm, ich bin skeptisch. Das ist eine enorme Menge – ich habe vor kurzem von einem Miele-Techniker gehört, dass er sofort bescheid weiß, was kaputt ist, wenn die Hausfrau sagt, dass sie Essig in den Spülgang gibt. Mag sein, dass es ein Unterschied ist, ob es im Spülgang oder im Waschgang passiert, aber … ich melde einfach Zweifel an. Er riet vehement davon ab.
    Ich habe vorher auch schon oft gelesen, dass man Essig in der Waschmaschine für dieses und jenes verwenden kann und habe es selbst auch schon weiter empfohlen – wie auch immer, kann es sein, dass es davon abhängt, was man für ein Waschmittel verwendet? Ich hab’s grad vergessen, aber entweder mit Soda oder mit Kernseife reagiert Essig zu was Harmlosem. Kernseife ist in vielen (allen?) Waschpulvern als Entschäumer enthalten, glaube ich – aber wahrscheinlich nicht in besonders großen Mengen? Hach, man müsste mehr wissen. Ich werde mal forschen die Tage.

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    • Maximilian Knap

      Du hast recht, bei richtiger Waschmittel-Dosierung ist eine zusätzliche Entkalkung im Prinzip überflüssig, weil das Waschmittel (gekauft wie auch selbstgemacht) ja bereits die notwendige Menge an Wasserenthärter enthält und den Kalk neutralisiert. Für eine regelmäßige “sanfte Entkalkung und Reinigung der Maschine” empfiehlt sich deshalb auch eher der Einsatz von Hausmitteln als Weichspüler-Ersatz – z.B. eine dieser Varianten: https://www.smarticular.net/weichspueler-selber-machen-einfach-preiswert-und-umweltschonend/

    • Das stimmt so nicht! be hartem bis sehr hartem Wasser müsste man die waschaktiVene Substanzen deutlich überdosieren. mit “entkalker” spart man sich das

    • Maximilian Knap

      Waschmittel enthalten Wasserenthärter, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Waschmittel#Allgemeine_Inhaltsstoffe_von_Waschmitteln
      Das ist auch der Grund, warum auf jeder Waschmittel-Packung die Dosierungsempfehlung abhängig von der Wasserhärte angegeben ist. Die von dir genannte Überdosierung der Waschaktiven Substanzen bei hartem Wasser kann man mit einem zusätzlichen Enthärter verhindern, dafür reichen schon wenige Teelöffel des äußerst preiswerten Waschsodas. Natürlich möchten die Hersteller lieber mehr Waschmittel verkaufen und geben deshalb nur ihre Dosierungsempfehlungen an.

    • Jamandelino

      Wikiblödia weiß auch nicht alles. Zudem lieber Herr Knap widersprechen Sie Sonja und stimmen ihr danach dann doch zu indem SIe als zusätzlichen Wasserenthärter Waschsoda empfehlen.
      Sonja hat absolut Recht. Entkalker spart jede Menge Waschmittel.
      Und an die Waschmitteldosierung der Hersteller habe ich mich sowieso noch nie gehalten. Jeder der kritik- und ahnungslos blind der Dosierung der Waschmittel- hersteller folgt, dem ist nicht zu helfen. In der Regel kann man weitaus weniger Waschmittel pro Waschgang verweden als empfohlen und die Wäsche wird trotzdem sauber. Die Menge Waschmittel, die pro Waschgang zu verwenden ist, ist abhängig von der Wasserhärte, der Verschmutzung der Wäsche und der Menge Wasser mit der die jeweilige Waschmaschine wäscht. Die Waschmittelkonzentration pro Liter Wasser ist entscheidend für die Reinigungswirkung. Waschmittel enthalten Wasserenthärter – ja. Aber wenn man sehr hartes Wasser hat, kann/sollte man zusätzlich Wasserenthärter nutzen, weil man dann das Waschmittel auf niedrigster Stufe dosieren kann.

      Ob das nun ein Entkalker einer bekannten Marke ist oder Waschsoda bleibt jedem sebst überlassen. Giftig ist Waschsoda auf jeden Fall auch.

  7. hallo, wie stark darf bzw. sollte der essig sein?

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    • Maximilian Knap

      Wir verwenden normalen Haushaltsessig mit 5 Prozent Säure. Viel Erfolg!

    • Danke! Gibts da ne Höchstkonzentration? Der den ich gekauft habe ist ziemlich hochprozentig.

    • Maximilian Knap

      Dann kaufst du vermutlich Essig-Essenz. Die hat normalerweise 25 % Essigsäure, und sollte daher entsprechend zuvor mit vier Teilen Wasser verdünnt werden, um auf 5 % zu kommen.

  8. Joachim Hessler

    Lt. Miele (meine Spühl Maschine ist von 1989) kein Problem wird sogar als Klarspühlerersatz empfohlen)

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    • Maximilian Knap

      Hallo Joachim,
      danke für die Info! Wir haben auch schon lange vermutet, dass es sich nur um eine Kampagne der Entkalker-Industrie handelt, die in dem viel billigeren Essig einen Konkurrenten sieht. Zumindest alle Miele-Nutzer dürfen jetzt entspannt zum Essig greifen :-)

    • Bei uns ist das Problem: der Wasserzulauf in der Waschmaschine hat sich mit den Jahren sehr verlangsamt und dauert ewig bis die Maschine endlich anfängt zu waschen.

      Kann man seutlich sehen wenn die Waschmittel-Schublade beim Wasserzulauf geöffnet wird – früher spritze es richtig; heute ist nur im hinteren Bereich ein Wasserlauf zu hören.

      Die Waschmittel-Schublade habe ich schon ausgebaut (kann auch dann und wann eine Reinigung vertragen). Mittels spiegel habe ich gesehen, das an den Einlaufdüsen leichter Kalk hängt.

      wie den ‘Wasserzulauf’ reinigen OHNE Demontage der Waschmaschine?

    • Maximilian Knap

      Du könntest den Zulaufschlauch vom Hahn schrauben und so hoch halten, dass du mit einem Trichter Essigwasser langsam hindurch laufen lassen kannst. Unsere Maschine hat zwar ein Aqua-Stopp-Ventil, aber das kann man ja überlisten, indem man ein Programm startet. Je nach Essig-Konzentration und Einwirkdauer sollte der meiste Kalk in ein paar Minuten gelöst sein, ich würde es zunächst mit Tafelessig + Wasser im Verhältnis 1:3 … 1:1 versuchen. Viel Erfolg!

    • Brigitte Müller

      Der Wasserzulauf verkalkt mit de Zeit. Man muss den Druckschlauch abschrauben und entkalken. In jeder Gebrauchsanweisung wird dieser Fall behandelt!
      Grüße
      bmllr

  9. Aus eigener negativer Erfahrung beim Geschirrspüler (da rostete “dank” Essig eine Leitung durch) würde ich keinen Essig für Geräte empfehlen. Mir wurde auch von einem Fachhändler vom Essig zum Entkalken der Kaffeemaschine abgeraten. Essig greift auch das Metall der Perlatoren bei Armaturen an (das Chrom löst sich ab).
    Ich verwende Essig nur noch für den Wasserkocher oder Edelstahltöpfe und sonst nur noch Zitronensäure.

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    • Maximilian Knap

      Hallo Manuela,

      das ist wirklich unschön, wenn es bei dir so passiert ist! Von solchen Schäden höre ich zum ersten Mal. Es kann eigentlich nur an minderwertigen Materialien oder anderen Vorschäden in der Maschine gelegen haben. Denn sogar der Essigessenz-Herseller “Surig” empfiehlt die Anwendung von Essig (-essenz) im Geschirrspüler ausdrücklich. Sie müssten es genau wissen, hätten sie doch massenhaft Schadenersatzforderungen am Hals, wenn eine Maschine davon geschädigt würde. Siehe:

      http://www.surig.de/Essig-Essenz%20Tipps.pdf

    • Jamandelino

      Doch Herr Knap, “solche” Schäden gibt es zuhauf und zwar bei den Menschen die auf irgendwelche Tips von irgendwelchen Bloggern im Internet hören und dann eine böse Überraschung erleben. Die sog. selbsternannten Experten sind nämlich meist keine.
      Essig greift sehr wohl die Gummidichtungen in Waschmaschinen an und sollte auf keinen Fall verwendet werden.
      Hier ist die Expertin Manuela. Denn es dürfte jedem Menschen der sich in Haushaltsführung auskennt klar sein, daß man Essig oder Essigessenz zum Entkalken von Wasserkocher, zum Reinigen von Edelstahltöpfen und an verschiedenen Stellen im Bad nutzen kann, jedoch auf keinen Fall in der Waschmaschine.
      Und übrigens landet man bei dem von Ihnen zur Verfügung gestellten Surig-Link auf einer Seite 404 = Artikel nicht gefunden.

    • Maximilian Knap

      Letztendlich muss es jeder selbst wissen, ob er oder sie auf Essig oder lieber auf andere Chemikalien vertraut. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Essig seit mehr als 10 Jahren sowohl in Waschmaschine als auch im Geschirrspüler zum Einsatz kommt, die Geräte sind fit wie am ersten Tag. Ebenso haben wir zahllose (und damit meine ich wirklich viele!) Leser-Rückmeldungen erhalten, die auch ohne jegliche Probleme mit Essig waschen. Jedoch haben wir noch nicht von einem einzigen Fall gehört, wo Essig tatsächlich den Gummi angegriffen hätte. Im von dir genannten Wasserkocher sind übrigens auch Gummidichtungen enthalten… Essig greift nicht Gummi an, sondern (unter speziellen Umständen) lediglich Silikon. Dazu muss es aber schon eine sehr hohe Essigsäure-Konzentration sein, die über einen längeren Zeitraum einwirkt. Wir empfehlen grundsätzlich nur Tafelessig mit 5 % Säure zu verwenden, jedoch keine Essig-Essenz, um die Gefahr einer Überdosierung von vorn herein auszuschließen.

    • Joachim Hessler

      Das rosten kommt nicht von Essig, sondern in 99 % von der Salzlake die entsteht wenn man Salz in der Spühlmaschine auffüllt und nicht sofort dann einen Durchgang (!) vorwäsche Laufen lässt. Die Salzlacke ist sehr agressiv gegen Metal. Bei der Kaffeemaschine würde ich Ihnen zu Citronensäure raten da der Gestank von Essig . gutE erfahrungen habe ich mit dem Pulver von Heidmann gemacht zum Auflösen oder andere Flüssig . Wir entkalken unsere Business Jura im Büro (im Dauerbetrieb) hiermit schon Jahrelang. Edelstahltöpfe nehme ich meistens Kalkreiniger fürs Bad. Besonders wenn diese Blind werden oder was “eingebrannt ist”

    • Maximilian Knap

      Hallo Joachim,
      danke für die Aufklärung! Noch ein Grund mehr, der gegen konventionelle Mittel und für den natürlichen Ersatz spricht :-)

  10. Karin Eder

    Danke, das spart eine Menge Geld und es schadet nicht so sehr die Umwelt …

    Antworten
    • Jamandelino

      Es schadet aber Ihrer Waschmaschine, Geschirrspülmaschine und der Kaffeemaschine.

  11. Lisa Gratuit

    und Essig wirkt wie Weichspüler, man hat also doppelten Nutzen. Bei Metro und Amazon gibts 5 Liter Kanister, die man leer super für mottensicheres aufheben von Reis, Hundeflocken etc. verwenden kann

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  12. Oliver Schöngruber

    Maximilian Knap wir haben sehr kalkhaltiges Wasser. Bis ich selber mal auf die Idee kam, mal mit Essig durchlaufen zu lassen. Seitdem stelle ich eine kleine Kaffeetasse mit Essig zum Geschirr dazu. Klappt super.

    Antworten
  13. Maximilian Knap

    Wusste ich gar nicht – aber klingt logisch! Erstaunlicherweise ist unser Geschirrspüler jedoch immer blitzeblank und hat auch noch nie unangenehm gerochen :-)

    Antworten
  14. Oliver Schöngruber

    Gilt übrigens für den Geschirrspüler auch.

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