Landwirtschaft neu denken mit Permagold

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Es müsse doch eine Möglichkeit geben, gegen landwirtschaftbedingte Umweltprobleme vorzugehen, hat sich das Team von Permagold gedacht und eine eigene Genossenschaft gegründet. Ganz so einfach war es natürlich nicht! In mühevoller Kleinstarbeit haben sich die Gründer und Gründerinnen eine Strategie überlegt, mit der bald nicht nur nachhaltigere Lebensmittel supermarktfähig sein könnten, sondern auch dem Bienensterben, dem Verlust wertvoller Böden und der Überdüngung entgegengewirkt werden soll.

Als passende Anbaumethode haben sie die „Permakultur“ für sich auserkoren – frei von Monokultur, Pestiziden und Gentechnik. Sie wollen produktive Lebensräume errichten, in denen Obstbäume, Beeren, Kräuter, Gemüse, Gräser und Speisepilze in Gemeinschaft angepflanzt werden können, und damit ganz eigene Ökosysteme bilden. Wie das im Detail aussehen soll, wird im Video von Permagold anschaulich beschrieben:

„Das macht die Ernte absolut nährstoffreicher, unbelasteter Lebensmittel möglich“, erklärt Toni Kiel, eines der Teammitglieder von Permagold, bei einem aufschlussreichen Vortrag auf der Nachhaltigkeitsmesse Green World Tour in Berlin, „und fördert gleichzeitig die Artenvielfalt, baut neue Humusschichten auf, schont das Grundwasser und sorgt für die Bindung von CO2 aus unserer Atmosphäre.“

Außerdem betont Toni Kiel, dass ihnen ein mit dem Anlegen von Plantagen einhergehender Bildungsauftrag sehr wichtig ist. Mit Schaugärten und Workshops soll das Wissen um Permakultur praktisch vermittelt werden und so möglichst viele Menschen erreichen. Ein Komplettprogramm für Nachhaltigkeit also!

Es gibt News in der Landwirtschaft: Permagold will Permakultur für alle an den Markt bringen.

In der Zukunft sollen möglichst viele dieser Permakultur-Plantagen in ganz Europa entstehen. In der Nähe von Dresden gibt es schon eine und für weitere braucht Permagold noch Unterstützung! Seit dem 16.11.2017 kannst du auf www.permagold.de Genossenschaftsanteile erwerben und so in eine zukunftsfähige Landwirtschaft investieren. Bei schätzungsweise 9 Milliarden Menschen im Jahre 2050 muss schließlich ein Plan her, wie wir alle satt bekommen, und Mensch und Umwelt dabei gesund erhalten können.

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