Marinierte Makrele mit Lorbeer: würziger Fischklassiker
Dieses Rezept für marinierte Makrele mit Lorbeer verbindet feinen Geschmack mit wertvollen Nährstoffen. Besonders hervorzuheben ist ihr hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die eine wichtige Rolle für die normale Funktion von Herz, Gehirn und Augen spielen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt daher regelmäßig Fisch zu verzehren.
Gleichzeitig punktet die Makrele auch aus ökologischer Sicht: Ihre Bestände gelten vielerorts als stabil, und sie kann vergleichsweise nachhaltig gefangen werden. Damit ist sie eine gute Wahl für alle, die Genuss und Umweltbewusstsein miteinander verbinden möchten.
Hinweis: Derzeit werden die Bestände im Nordatlantik aufgrund von politischer Uneinigkeiten über das Maß hinaus befischt. Der WWF Fischratgeber empfiehlt daher Makrelen aus den Südostpazifik.
Rezept Marinierte Makrele mit Lorbeer
4
Portionen35
Minuten690
kcalDieses Rezept verbindet kräftigen Fisch mit einer säuerlich-aromatischen Marinade. Die Makrelen werden zuerst ausgebacken und anschließend einen Tag lang durchgezogen. So entsteht ein Gericht, das sich wunderbar vorbereiten lässt.
Zutaten
Zubereitung
- Die Makrelen salzen, pfeffern, leicht in Mehl wenden und in etwas Olivenöl ausbacken. Nach Wunsch filetieren.
- Den Fisch in eine Steingut- oder Glasschale legen und großzügig mit Lorbeerblättern bedecken.
- Zwiebeln und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten, mit der Rotwein-Essig-Mischung ablöschen und noch heiß über den Fisch gießen.
- Mit Zitronenscheiben belegen, das Gefäß abdecken und nach dem Abkühlen für etwa einen Tag in den Kühlschrank stellen.
Tipp
- Verwende unbedingt Glas oder Steingut statt Metall. Saure Marinaden reagieren empfindlich mit ungeeigneten Materialien. Für eingelegte und haltbar gemachte Speisen sind saubere Gefäße und sorgfältiges Arbeiten besonders wichtig.
Variationen
Etwas grob zerstoßener Pfeffer oder ein paar zusätzliche Knoblauchzehen machen die Marinade kräftiger. Wer den Geschmack milder mag, reduziert den Essiganteil leicht. Dazu passt geröstetes Knoblauchbrot besonders gut.
Inspiration für passende Aufstriche und Brotideen findest du auch in den Beiträgen Knoblauch-Aufstrich selber machen – aus fünf Zutaten und 1000 originelle Brotaufstriche aus nur zwei Zutaten.
Wer häufiger selbst kocht und Lebensmittel bewusst verarbeitet, entdeckt oft ganz neue Lieblingsrezepte. Diese marinierte Makrele ist so eines. Bodenständig. Aromatisch. Gut vorzubereiten.
Passend dazu lohnen sich die smarticular-Bücher „Eingemacht & zugedreht“ für viele Ideen rund ums Haltbarmachen
und „Selber machen statt kaufen – Küche“ für alltagstaugliche Rezepte ohne Fertigprodukte.
Hast du Fisch schon einmal auf diese Art mariniert oder verfeinerst du die Marinade noch mit eigenen Zutaten? Schreib deine Erfahrungen und Tipps gern in die Kommentare.
Vielleicht interessieren dich auch diese Beiträge:
- Rosmarin: vielseitiges Kraut für Küche und Körper
- Kala Namak – Zauberwaffe (nicht nur) in der veganen Küche
- Bärlauch haltbar machen und das ganze Jahr genießen
- Die besten Ideen für vegane Geschenke


