Geco Gardens: Vertikale Bio-Farm auf kleinstem Raum

Foto: Geco Gardens

Die Energie der Sonne nutzen, Bio-Abfälle verwerten und knackig frisches Gemüse ernten in Einem – das ermöglicht das innovative Baukasten-Pflanzsystem von Geco Gardens. Dafür hat Bastian Winkler, Agrarwissenschaftler und Gründer des Startups, ein ökologisches Kreislaufsystem entwickelt, das urbanes Gärtnern auf kleinstem Raum und mit möglichst wenig Arbeitsaufwand ermöglichen soll.

Geco Gardens basiert auf dem innovativen Anbauverfahren Terrabioponic. Dabei werden organische Abfälle mittels einer integrierten Wurmkompostierung zersetzt und über einen Wasser- und Nährstoffkreislauf automatisch zu den Pflanzen geleitet.

Seitliche Öffnungen in den vertikal angeordneten Pflanzwannen vergrößern die Anbaufläche. Das gesamte System ist modular aufgebaut und kann individuell an Größe und Beschaffenheit des Standorts angepasst werden. Der Strom für den automatisierten Nährstofftransport liefern ein 20-Watt-Solarmodul sowie eine 12-Ah-Akkubox mit Timerfunktion.

Die Vision der Gründer ist es, einen Beitrag zur Lösung der zunehmende Probleme zu leisten, vor die uns der Kimawandel und die wachsende Weltbevölkerung stellen. Mit einer Kombination aus ökologischen Produktionsmethoden und moderner Technologie möchten sie auch Großstädter in die Lage versetzen, sich mit frischem Gemüse selbst zu versorgen und die ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal zu nutzen.

Noch bis Ende 2017 läuft eine Crowdfunding-Kampagne von Geco Gardens, mit deren Hilfe eine App entwickelt werden soll, die Stadt- und Balkongärtner interaktiv durchs Gartenjahr begleiten wird.

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