Ofenschlupfer: Süßer Brotauflauf – auch aus Brotresten

Aus Brotresten lässt sich ein leckerer Ofenschlupfer zubereiten. Mit seinen vielen Variationsmöglichkeiten schmeckt er auch Kindern.

Ofenschlupfer, Scheiterhaufen, Brotpudding? Diese und noch viele weitere Namen trägt der süße Brotauflauf je nach Region. Die Idee dahinter: Brot- und Brötchenreste fallen in den meisten Haushalten fast täglich an und werden leider viel zu schnell altbacken. Um daraus trotzdem noch eine kleine Köstlichkeit zubereiten zu können, bietet sich ein Resterezept für einen süßen Auflauf an.

Dazu braucht es nicht mehr als ein wenig Milch, Eier (oder vegane Alternativen) und etwas Zucker. Und vorhandene Obstreste können in dem süßen Ofengericht gleich mit verwertet werden.

Rezept für süßen Brotauflauf (Ofenschlupfer)

Rezept für süßen Brotauflauf (Ofenschlupfer)

Schwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kalorien

460

kcal
Gesamtzeit

1

Stunde 

10

Minuten

Traditionell wird ein Brotresteauflauf mit Milch, Zucker und Eiern zubereitet, die sich auch einfach veganisieren lassen. Beim süddeutschen Ofenschlupfer sind noch Äpfel, Rosinen und Zimt enthalten. Rote Kirschen, wie beim Kirschenmichel , bieten sich aber genauso an. Geschmacklich sind der Süßspeise also fast keine Grenzen gesetzt, was sie zu einem optimalen Resterezept macht.

Zutaten

Zubereitung

  • Brot- und Brötchenreste in ein bis zwei Zentimeter breite Scheiben schneiden. Je nach Vorliebe eignen sich auch Brotwürfel.Brot- und Brötchenreste fallen in den meisten Haushalten fast täglich an und werden leider viel zu schnell altbacken. Bereite daraus einen süßen Brotresteauflauf zu!
  • Eine Auflaufform fetten. Brotscheiben bzw. -würfel hineingeben und optional Trockenfrüchte, Nüsse, kleingeschnittenes Obst oder andere süße Ideen zur Resteverwertung (siehe weiter unten im Beitrag), darauf verteilen. Mit einer Mischung aus Milch, Eiern (oder den veganen Alternativen), Zucker und eventuell Gewürzen übergießen. 15 Minuten durchziehen lassen.Brot- und Brötchenreste fallen in den meisten Haushalten fast täglich an und werden leider viel zu schnell altbacken. Bereite daraus einen süßen Brotresteauflauf zu!
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 40 Minuten lang backen.

Tipp

  • Wenn du eine süßliche Pflanzenmilch verwendest und zusätzlich noch Trockenfrüchte und frisches Obst unter den Brotresteteig rührst, kannst du den Zucker auch ganz weglassen.

Je nach verwendeten Brotresten kann die Backzeit etwas variieren. Mit einem Holzstäbchen lässt sich die Feuchte des Teiges testen. Wenn keine Teigreste am Stäbchen hängen bleiben, ist das Ofengericht gar (Stäbchenprobe). Noch warm schmeckt der süße Brotauflauf am besten.

Tipp: Auch Nudelreste können in einem süßen Nudelauflauf noch originell und lecker verwertet werden.

Brot- und Brötchenreste fallen in den meisten Haushalten fast täglich an und werden leider viel zu schnell altbacken. Bereite daraus einen süßen Brotresteauflauf zu!

Optionale Zutaten und Kombinationsideen

Weitere optionale Zutaten, die im süßen Brotauflauf mitgebacken werden können, je nach Verfügbarkeit:

  • Trockenfrüchte (auch eingelegt z.B. in Rum) wie Rosinen, Feigen, Aprikosen
  • Nüsse wie Mandeln, Caskewkerne, Haselnüsse, Walnüsse
  • Obst (auch tiefgekühlt) wie Äpfel, Zwetschgen, Kirschen, Brombeeren, etwas Saft oder Schale einer Zitrone
  • Gewürze wie Zimt, Vanille (auch als selbst gemachtes Vanille-Aroma verwendbar), Kakao

Dazu passen hervorragend:

Eine Eischneehaube (zur Resteverwertung von übrig gebliebenem Eiweiß passt ebenfalls wunderbar zu süßem Brotresteauflauf. Dafür Eiweiß mit etwas Vanillezucker steif schlagen und fünf bis zehn Minuten vor Ende der Backzeit auf dem Auflauf verteilen und mitbacken.

Tipp: Wer seine Brot- und Brötchenreste lieber herzhaft verwerten möchte, kann daraus ähnlich einfach Semmelknödel im Backofen selber machen oder eine Brotsuppe kochen.

Welche Zutaten dürfen in deinem Ofenschlupfer nicht fehlen? Teile deine Idee gern in einem Kommentar unter dem Beitrag!

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Über mich

Lisa hat als studierte Germanistin viel Erfahrung im Umgang mit Quellen. Vor allem wissenschaftliche Studien zum Thema bedarfsdeckende rein pflanzliche Ernährung sind ihr täglich Brot. Sie liebt es zu basteln, Kosmetik- und diverse andere Haushaltsprodukte selber zu machen und hat deswegen immer mehr Ideen, als sie in nur einem Leben umsetzen könnte.

6 Kommentare
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  1. Den kenne ich noch von meiner Oma, ist einfach ein geniales Reste-Essen. Ich nehme dafür auch gerne Reste vom Hefezopf oder sogar altem Stollen, das gibt nochmal ein ganz besonderes Aroma durch die ganzen Gewürze. Ein kleiner Schuss Rum in die Milch-Ei-Masse macht sich auch immer gut, natürlich nur für die Großen. 😉 Wird die Tage direkt mal wieder gemacht. Eure Seite ist wirklich eine Goldgrube, um im Alltag weniger wegzuwerfen und mehr zu genießen. 👍

    Antworten
  2. Sehr leckeres Rezept

    Antworten
  3. Hallo,
    Danke für das tolle Rezept. Mittlerweile freue ich mich schon immer darauf, wenn ich genug altes Brot habe um den Ofenschlupfer zuzubereiten :)
    Die vegane Variante hab ich ausprobiert. Bei 3 EL Mehl (hab Sojamehl genommen) habe ich gestoppt, fand das sehr viel. Leider war das Sojamehl sehr zu schmecken, da war leider nichts anderes übrig als es wegzuwerfen, was sehr schade ist. Die Variante mit den Eiern gelingt gut u schmeckt super. Nehme dazu noch Sauerkirschen und Schokostückchen.

    Hat jemand einen erprobten Tipp was man als Ei-Ersatz nehmen könnte? Vielen Dank im Voraus!

    Antworten
    • Magdalena

      Hallo Agnes,
      ich hab so wie im Rezept angegeben, Kichererbsenmehl verwendet. Außerdem hab ich einen Teil des Zuckers mit Rosinen ersetzt.
      Uns hat es so sehr gut geschmeckt.

  4. PinkyKnöpfchen

    Ich habs ausprobiert und es schmeckt super lecker. Hab noch übrige Schokistückchen dazwischen gelegt.

    ptr

    Antworten

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