7 ökologische Alternativen zu Teelichtern und Haushaltskerzen

Teelichter aus Paraffin und in Alu-Hülle sind extrem billig zu kaufen aber alles andere als nachhaltig. Diese Alternativen solltest du stattdessen testen!

Jeder mag Kerzenlicht, wie beim berühmten Candle-Light-Dinner macht es eine schöne Stimmung und verleiht jedem Raum eine behagliche Atmosphäre. Jedoch haben Kerzen und Teelichter aus Wachs auch ihre Schattenseiten, denn als Ausgangsmaterial dient in aller Regel Paraffin, das aus Erdöl gewonnen wird. Obendrein stecken Teelichter üblicherweise in kleinen Aluminium-Bechern, die nach wenigen Stunden Brenndauer im Müll landen. Welch unnötige Verschwendung dieses wertvollen Rohstoffs!

Deshalb haben wir uns mit den sinnvollen Alternativen auseinandergesetzt und gleich eine ganze Reihe von Möglichkeiten gefunden, die viel ökologischer sind und zugleich wertvolle Ressourcen schonen. In diesem Beitrag stelle ich dir vor, wie du Haushaltskerzen und Teelichter durch umweltfreundliche Alternativen ersetzen kannst.

1. Ohne Wachs und ohne Ruß – Schwimmlichter mit Pflanzenöl

Für Anwender von Wachskerzen dürfte diese Alternative etwas ungewohnt sein. Schwimmlichter benötigen nämlich als Brennmaterial kein Wachs, sondern verbrennen reines Pflanzenöl. Zu diesem Zweck wird zuerst etwas Wasser und anschließend einfaches Sonnenblumenöl oder ein anderes Pflanzenöl in ein ausreichend großes Glas gefüllt. Die sogenannten Schwimmlichter sind auf dem Öl schwimmende Dochthalter aus Metall oder Kunststoff, durch die der Docht hindurchgezogen wird. Sie saugen sich mit Öl voll und verbrennen es mit schöner Flamme, so wie bei herkömmlichen Kerzen. Das Wasser am Boden sorgt dafür, dass die Kerze automatisch erlischt, sobald das Öl aufgebraucht ist. Und das Beste ist: Solche Schwimmlichter lassen sich aus einem Korken und einem Stück Blech sehr einfach selber machen!

Mit dieser einfachen Bastelanleitung stellst du dein eigenes Schwimmlicht her und brauchst nie wieder Kerzen oder Teelichter kaufen!

Einen besonderen Vorteil dieser Lösung stellt die Verwendung von Pflanzenöl als Brennmaterial dar, denn Pflanzenöle können im Gegensatz zu Paraffin regional gewonnen werden. Den Geruch “nach Pommesbude” muss auch niemand fürchten, denn das Öl verbrennt ohne Ruß und Geruchsbildung. Und wenn du regelmäßig Öl nachfüllst, brennen diese Kerzen praktisch unendlich lange.

Schwimmlichter findet man manchmal auch auf Wochenmärkten oder in Dekorationsgeschäften, außerdem sind sie online erhältlich.

2. Pflanzliches Stearin als Wachs-Alternative

Eine bequeme und immerhin etwas umweltfreundlichere Alternative zu Paraffinkerzen sind Kerzen aus pflanzlichem Stearin. Dabei handelt es sich um eine Wachsart, die in ihren Eigenschaften dem Paraffin sehr nahe kommt und die schon länger zum Kerzenmachen verwendet wird. Stearinkerzen gibt es in allen möglichen Formen und Farben, deshalb eignen sie sich auch für herkömmliche Kerzenständer oder als biologischer Teelicht-Ersatz. Du kannst sie in Bioläden oder auch online finden.

Der größte Nachteil von Stearin ist jedoch, dass es zumeist aus Palmöl hergestellt wird, für dessen Gewinnung in Ländern wie Indonesien großflächig der Regenwald abgeholzt wird und riesige Plantagen in Monokultur angelegt werden. Stearinkerzen sind also keineswegs durchweg als umweltfreundlich zu bezeichnen – aber es gibt ja noch weitere Alternativen!



Um sicher zu gehen, solltest du jedoch auf den pflanzlichen Ursprung des Stearins achten, denn es kann ebenfalls aus Erdöl gewonnen werden.

3. Bienenwachskerzen

Eine weitere Möglichkeit stellen Bienenwachskerzen dar, die ebenfalls in Bioläden, online oder bei den meisten Imkern erhältlich sind. Der Einkauf beim Imker um die Ecke hat den besonderen Vorteil, dass du dich vor Ort über die Bedingungen in der Bienenzucht informieren kannst. Die Imkerei ist nämlich mancherorts zu einer Großindustrie verkommen, bei der das Tierwohl häufig auf der Strecke bleibt. Kleine Imkereien hingegen haben in der Regel einen ganz anderen Bezug zu den Tieren und achten vermehrt auf besonders rücksichtsvolle, schonende und artgerechte Haltung. Ein verantwortungsbewusster Imker wird dir gern seine Herangehensweisen und Motive erklären.

4. Wachsfresser selber machen

Mit einem Wachsfresser kannst du alte Kerzenreste in eine schöne und nachhaltige Beleuchtung für den Balkon oder die Terasse verwandeln. Wer gern bastelt, kann das praktische Schmelzfeuer auch ganz einfach selber machen.

Nie mehr Wachsreste: Mit diesem selbst gebauten Wachsfresser erhältst du eine Dauerkerze, die du mit Kerzenwachsresten füttern kannst.

5. Selbstgemachte Ölkerzen im Glas

Wenn dir offene, mit Öl gefüllte Gläser weniger zusagen, dann ist die folgende Alternative vielleicht eher für dich geeignet. Ölkerzen im Glas lassen sich mit wenig Aufwand aus alten Schraubgläsern, einer Metallhülse und einem Docht selbst herstellen. Ähnlich wie bei den Schwimmlichtern brennen sie mit Pflanzenöl und verfügen demnach über die gleichen Vorteile.

Wohligwarmes Kerzenlicht nachhaltig und preiswert einfach selbst gemacht. Aus einem Glas, etwas Stoff und Pflanzenöl bastelst du schnell eine geniale Öllampe

6. Neue Kerzen aus Wachsresten gießen

Aus abgebrannten Kerzenstümpfen und anderen Wachsresten lassen sich leicht neuen Kerzen gießen. Dafür brauchst du keine zusätzlichen Formen oder andere spezielle Utensilien. Es wird lediglich ein neuer Kerzendocht benötigt.

Aus den Resten von alten Kerzen kannst du mit wenig Aufwand wunderschöne neue Werke kreieren. Das spart Geld und du hast immer schöne Geschenke parat!

Tipp: In diesem Beitrag erfährst du, wie man Kerzenreste noch sinnvoll verwenden kann, statt sie wegzuwerfen.

7. Kerzen im Glas aus pflanzlichem Fett

Die letzte Möglichkeit ist eine Mischung zwischen den verschiedenen Ansätzen. Aus pflanzlichem Fett, Bienenwachs oder Stearin sowie leeren Schraubgläsern kannst du nämlich ohne großen Aufwand wunderbare Bio-Kerzen im Glas basteln. Ihre Handhabung ist im Prinzip identisch mit der von normalen Stumpenkerzen. Ein weiterer Vorteil dieser Methode: Wachsreste von alten Kerzen lassen sich darin ebenfalls verwenden und so vollständig aufbrauchen, anstatt im Müll zu landen. Die ausführliche Anleitung für selbst gemachte Kerzen im Glas findest du hier.

Mit Pflanzenfett kann man schnell natürliche Kerzen herstellen, die lange und mit einer schönen Flamme brennen. So einfach geht's!

Welche dieser Alternativen hat dich am meisten begeistert, welche hast du vielleicht sogar schon selbst genutzt und kannst den anderen Lesern davon berichten? Hinterlasse deine Erfahrungen und Anmerkungen unten in den Kommentaren!

Teelichter aus Paraffin und in Alu-Hülle sind extrem billig zu kaufen aber alles andere als nachhaltig. Diese Alternativen solltest du stattdessen testen!

Natürlich kannst du aus Wachs auch ganz eigene Kerzen-Kreationen erschaffen. Viele interessante Anregungen und Ideen dazu findest du in unserem Buchtipp:

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42 Kommentare Kommentar verfassen

  1. So richtig überzeugen mich die Ansätze im Text oben leider nicht, da sie dennoch in die gleiche Richtung gehen wie die wenig nachhaltigen Kerzen. Meiner Meinung muss hier ein komplett neuer Ansatz erdacht werden. Bspw. habe ich auf einem Weihnachtsmarkt die Kerzen von Kerzenssache gefunden. Die beiden Produzenten nehmen nur natürliches, nachhaltiges Naturwachs (regional) und ätherische Öle. Zusätzlich gießen sie in upgecycelte Weinflaschen. Die Kerzen riechen phänomenal und das Produkt ist von vorne bis hinten nachhaltig. Ich schwöre auf die Kerzen.

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    • Hallo Andrea, danke für deinen Kommentar. Aus Kerzenresten neue zu machen, Bienenwachskerzen zu bevorzugen oder statt Kerzen Pflanzenöl zu verwenden, ist doch ebenfalls nachhaltiger als neue Paraffin-Kerzen zu kaufen. Deshalb kann ich deine Kritik nicht ganz nachvollziehen. Was die Kerzensache macht, klingt aber auch schön und nachhaltig ;-) Liebe Grüße Sylvia

  2. Wenn Öl bis zum Qualmpunkt (Verbrennung) erhitzt wird, bilden sich krebserregende Acroleine oder Acrylamid, die man weder essen noch einatmen sollte. Daher ist Öl als Ersatz leider untauglich.

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    • Mag sein, das trifft bei Ölkerzen aber nicht zu: Hier wird das Öl nicht nur erhitzt, sondern vollständig verbrannt, und die genannten Stoffe verbrennen in der Hitze der Flamme ebenfalls bzw. sind nicht so stabil, dass sie die Flammtemperatur überstehen würden. Im Vergleich dazu sind normale Haushaltskerzen (Paraffinkerzen) wesentlich schädlicher, und man sollte sie besser vermeiden: https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/schadstofffreie-kerzen/

  3. Ich bin auch auf der Suche nach einer wärmenden Alternative für meine Teekanne. Leider habe ich ebenfalls noch nichts Passendes gefunden. Bienenwachsteelichter von Allos brennen kurz an, dümpeln dann vor sich hin und erlöschen schließlich. Andere wärmen die Kanne nicht ausreichend. Ich bin mit meinen Ideen am Ende. Mit Öl möchte ich im Stövchen auf dem Esstisch nicht herumexperimentieren. Hat jemand noch eine nachhaltige Alternative zum Teekanne aufwärmen?

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    • Hallo Roma, wenn die Teelichter so schwer zu ersetzen sind, wäre eine Thermoskanne aus Metall nicht eine Idee für dich? Vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Tipp aus der Leserschaft. Liebe Grüße Sylvia

    • Hallo Roma,
      wie wäre es mit einer Wärmehaube aus Stoff oder gestrickt / gehäkelt?
      Früher in den 50er und 60er Jahren gab es nur diese Wärmehauben für Kaffee oder
      Tee. In den 70er gab es dann so langsam die ersten Stövchen.
      Wenn du gerne handarbeitest kommen diese Wärmehauben für dich evtl in Frage oder du schaust mal bei Ebay oder Ebay Kleinanzeigen.
      Anbleitungen gibt es viele im Netz (z.B. bei Pinterest Stichwort „Kaffee oder Teewärmer!“)
      Ich möchte mir auch schon seit langem so eine Haube nähen.
      Ich finde, das ist die perfekte Alternative zu Teelichtern, was meinst du?
      Herzliche Grüße und viel Spass beim kreativ sein!
      Ursula :-)

    • Hallo Ursula, danke für deinen Kommentar. Das ist auch eine schöne Lösung und man braucht es nur einmal herzustellen oder zu kaufen und muss nichts nachkaufen. Liebe Grüße Sylvia

  4. Sandra Horn

    Für ein Stövchen kann man tatsächlich eine flache Variante des Schwimmlichtes verwenden, funktioniert hervorragend. Als „Adventskranz“ werde ich das Schwimmlicht als langes Rechteck schneiden, mit 4 Dochten (für den ich übrigens immer einfaches Baumwollgarn zu einer Luftmaschenkette gehäkelt nehme) versehen und mit Rapsöl und Wasser in eine Königskuchenform aus Glas legen. Eine große runde Auflaufform aus Glas ergibt dann die runde Variante.

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    • Hallo, ich nutze für mein Stövchen Teelichter ohne Aluhülsen von Kema Kerzen. Die brennen wunderbar, am Ende bleibt nur ein kleines Plättchen Alu übrig.

    • Schwimmlichter gut und schön, aber mir ist nicht klar, wie immer genug Docht zum Brennen oben rausschaut …? Muss ich den immer selber von unten nachschreiben oder von oben hochziehen? Viele Grüße und DANKE für eine Antwort ⭐⭐⭐ Barbara

  5. Juergen Hertkorn

    Bei „Waschbär“ z.Bsp. gibt es Öko-Teelichter aus werden aus dem Bestand ölhaltiger Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland hergestellt und umweltfreundliche Kerzen werden jetzt auch aus Sojawachs angeboten – kann mann aber auch selber machen „https://www.selbstversorgerland.de/haus/kerzen-selber-machen-2210“

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    • Hallo Jürgen, vielen Dank für den Hinweis! Liebe Grüße!

    • Hallo Jürgen
      Ich habe bei Waschbär nachgefragt…Sie konnten mir nicht bestätigen, daß die Teelichter vegan sind….das heißt für mich, daß es wahrscheinlich Talg aus Schlachtabfällen sind.

  6. Claudia Knichel

    Das mit dem Öllämpchen funktioniert nicht; Es rußt und die Flamme dümpelt mickrig vor sich hin. Nix für drinnen.

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    • Hallo Claudia, dass kann mehrere Gründe haben – Docht zu lang, ungeeignetes Material – man muss eventuell andere Materialien probieren oder zur Not einen richtigen Baumwolldocht kaufen. Liebe Grüße!

  7. Werner Runkel

    Wo bleibt die Alternative zu den TEELICHTERN ?????????

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  8. Bienenwachskerze sehe ich nicht als alternative weil dafür man Tiere ausbeutet. 2017 sollte die Menscheit endlich mal lernen ohne tierausbeutung auszukommen.

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    • S. Lukesch

      Hallo, dass man die Bienen für Bienenwachs ausbeutet, ist nicht richtig.
      Spätestens nach drei Jahren im Gebrauch muss das Wachs raus, weil sonst Brutkrankheiten entstehen. Deshalb sollte pro Jahr ein Drittel des Wachses entfernt werden. Früher, bevor der Mensch Bienen hielt, ist das Bienenvolk einfach ausgezogen und Wachsmotten haben dann den Rest erledigt.
      Wenn Sie, wegen vermeintlicher Ausbeutung, auch auf Honig verzichten, kann ich nur sagen, dass, je nach Honigart (zum Beispiel Waldonig), „Honig“ aus Zuckerwasser von den Bienen viel besser vertragen wird, als was sie selber eintragen. Also von Ausbeutung keine Spur. Leider können Bienen ohne den Menschen heutzutage wegen der Varroamilbe nicht mehr überleben. Also unterstützt Honig- und Wachskonsum sogar die Bienen. Das einzige was negativ am Bienenwachs ist, ist dass es vor der Verwendung gereinigt werden muss, dass kostet Energie (zum Verflüssigen) und Wasser (zum Reinigen). Sonst brennen die Kerzen nicht richtig.

  9. Ich bringe die leeren Teelichthalter zum Recycling. Geht für mich momentan am einfachsten, aber die hier vorgestellten Vorschläge haben was, da probiere ich sicherlich was davon aus. Danke für die Tipps :-)

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  10. Valentino Macaluso

    Wirklich gute Alternative – ich selbst teste gerade Möglichkeiten wie man sogar seinen Wohnraum weiter aufheizen kann – mit 12 Teelichtern habe ich mein Wohnzimmer auf bis zu 2 Grad mehr aufheizen können – dann habe ich einen Versuch mit Öl gemacht heute – aber das ist nicht ganz ungefährlich – die Untertasse unter dem Teelicht platzte! Die Temperaturbildung mit Öl ist nicht ganz ungefährlich – wer dann noch mit Wasser löscht kann eine ganz böse Überraschung erleben – ich testet es bekam ein ca. 2 m hohe Stichflamme! Zur Nachahmung nicht empfohlen – also besser ersticken.

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  11. Aleesha Kim Mayer

    Was bei mir klasse geht – besser als meine todschicken ;-) großen Leuchtkreationen sind die Gläser von den Duftlampen die man beim Aldi bekommt.. ich habe sie aufgehoben um mal selber Duftmischung einzufüllen- nun fielen sie meiner Öllampenwut zum Opfer und brennen wie Socke… schon seltsam.. selbes Öl, selber „Docht“…

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  12. Nina Lorana Fritsch

    Hallo liebe Smarticulaner ;) bin ja wirklich begeistert von eurer Seite und habe schon sehr viel ausprobiert… Heute hab ich leider etwas zu bemängeln: Stearin ist NICHT ÖKOLOGISCH!!!!!!!! Es wird hauptsächlich aus Palmöl hergestellt und Palmöl ist eine ausgewachsene Katastrophe…

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    • Maximilian Knap

      Liebe Nina, vielen Dank für den Hinweis, damit hast du leider recht, und hier zeigt sich deutlich, irgendwelche Nachteile hat JEDE Alternative. Selbst das reine Pflanzenöl muss ja irgendwo wachsen und dort wird zwangsläufig die wichtige Biodiversität zerstört. In meinen Augen ist Paraffin aus Erdöl die schlechteste aller Alternativen. Wir werfen den Text entsprechend ergänzen, denn am Ende soll jeder selbst entscheiden können, was er oder sie selbst ökologisch vertreten kann. Liebe Grüße!

    • Nina Lorana Fritsch

      Damit hast du allerdings Recht, Paraffin ist sicher die schlechteste Lösung ;) Auch beim Pflanzenöl muss ich dir Recht geben, allerdings ist für mich hier der große Vorteil, dass ich dies auch regional erwerben kann. Ich könnte, wenn ich will, mir es sogar persönlich vom Produzenten selbst abholen. Für mich persönlich ist Pflanzenöl die ökonomischste, ökologischste und biologischste Lösung.

    • Maximilian Knap

      Sehe ich auch so! Vielleicht sollten wir die Reihenfolge umdrehen – Pflanzenöl zuerst, dann stolpert man nicht erst über das Stearin oder Bienenwachs ;-)

    • Nina Lorana Fritsch

      :D das ist ne Lösung :D find ich super ;)

  13. Hans Peter Krähenbühl

    Kerzenlicht ohne Russ ist leider Humbug! Denn das Leuchten des Kerzenlichtes entsteht durch die glühenden feinsten Russpartikel!

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Hans Peter, damit hast du wahrscheinlich recht! Gemeint ist aber natürlich der sichtbare schwarze Ruß, der teilweise sogar Wände und Decken schwarz färbt und den man besser vermeiden möchte. Bei richtigem Abbrand entsteht kaum nennenswert Ruß, der nicht in der Flamme verglüht. Solche Kerzen bezeichnet man dann gemeinhin (und physikalisch wahrscheinlich falsch) als „rußfrei“, siehe z.B. Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kerze#Aufbau_und_Funktionsweise
      Liebe Grüße!

  14. Mignon Panja

    Ich kaufe seit Jahren Öko-Teelichter aus Biomasse. Da braucht man noch so ein paar Gläschen wo man die reinlegt – weil die ja ohne Aluminiumdöschen daherkommen. (kann man auch bei Waschbär kaufen).
    https://www.waschbaer.de/shop/oeko-teelichter-10er-set-24130?searchPage=1&searchRow=2

    Antworten
    • Waschbär konnte mir nicht bestätigen, daß die Teelichter vegan sind, das bedeutet für mich Talg aus Schlachtabfällen.

    • Nur weil da Biomasse steht sind die Teelichter nicht automatisch vegan….Kauf dir doch einfach andere Teelichter, wenn sie unbedingt vegan sein müssen.

      Man kann vegan auch echt übertreiben oder so hypen, dass alles andere automatisch schlecht ist….
      Ist das gleiche wie mit dem Begriff regional. Da denken auch immer alle gleich, dass das auf keinen Fall Massentierhaltung sein kann/darf nur weil sie den Begriff nicht verstanden haben….

  15. ich verwende im Winter ein stöfchen zum Warmhalten der Teekanne. dafür eignet sich leider keine der oben vorstellten alternativen. oder doch?

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    • Doch, das geht. Ein kleiner Metall- oder Glasbecher, der nicht viel größer als der Alubecher des normalen teelichtes ist mit Pflanzenöl und einem Schwimmdocht.

    • Maximilian Knap

      Normalerweise gibt man ja Wasser unten in die Schwimmlicht-Behälter, damit der Docht erlischt und nicht verbrennt, sobald das Öl ausgeht. Stelle ich mir etwas schwieriger vor bei dieser flachen Konstruktion… aber wenn in der Breite genug Platz ist, könnte man ja einfach ein bereiteres, flaches Gefäß verwenden. Wird auf jeden Fall probiert :-) danke für den Tipp!

    • Maria Wundersee

      Hallo Anna,
      doch, die bei waschbär-Versand erhältlichen Teelichter. U. a. zu 300 Stück im Karton geliefert. Dazu ebenda erhältlich Hüllen aus Glas, Porzellan oder Edelstahl. Letztere nutze ich für mein Stövchen. Paßt hervorragend.
      Die Hüllen aus Glas und Porzellan haben dickere Wände. Ich befürchte, diese wackeln, wenn das Stövchen eine Erhöhung zum Halten des Lichtes aufweist.

      Sollte Wachs über bleiben, packe ich die Edelstahlhülle in den Tiefkühler. Dann geht das Wachs einfacher rauszulösen. Und zukünftig verwende ich die Wachsreste in einem DIY-Schmelzfeuer à la smarticular, Link oben im Artikel – Danke dafür! Mein mittelalterlich Wachsschmelzer vom Schmied rußte meine Küchendecke zu arg voll.

  16. Die Version mit dem Pflanzenöl habe ich gefühlt schon hundert Mal ausprobiert – und es klappt nicht. Nach einigen Minuten ist der Docht weg gebrannt und die Flamme geht aus. Das funzt leider nicht.

    Antworten
    • Maximilian Knap

      Hallo Sarah, meinst du die Schwimmlichter oder die Ölkerzen im Glas? Was für einen Docht hast du verwendet? Dabei gibt es große Untterschiede, haben wir festgestellt.

    • Aleesha Kim Mayer

      Verrätst mal welche es gibt? bzw was GUT funzt? Ich experimentiere herum – Baumwollstreifen aus Einkaufstaschen gngn dann gestern recht gut .-) aaber von wirklich zufrieden bin ich noch entfernt.. aber toll aussehen tuts ja schon mal.. ;-)

    • Maximilian Knap

      Wunderschön! Für Schwimmlichter nehme ich immer Häkelgarn aus Baumwolle. Bei den Ölkerzen im Glas (wie auf deinem Foto) machen sich gekaufte Fertig-Dochte besser, weil die noch besser saugen, es gibt sie z.B. im Bastelbedarf!

    • Aleesha Kim Mayer

      Danke!! Das teste ich :-) leider bliebt die Deko im Öl 2-3 Tage ansehnlich – dann schmiert es.. ich habe entschlossen den Schleier an Tag 4 noch für mystisch zu erklären – aber dann ist es definitiv nimmer schön.. aber bis dahin macht es soo viel Freude.. und ich experimentiere mal weiter :-) Danke für eure tolle Seite – just lovin‘ it <3

    • Hast du mal gewachsten Docht, der etwas dicker ist ausprobiert? Klappt bei mir einwandfrei.

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