Moringa – eine der besten pflanzlichen Nährstoffquellen

Moringa ist ein fantastisches Nahrungsmittel reich an vielen wichtigen Nährstoffen. Moringa-Bäumchen kannst du sogar daheim züchten!

Hast Du schon vom Superbaum Moringa gehört?

Der indische Wunderbaum Moringa oleifera, seit über fünftausend Jahren als eine der nährstoffreichsten Pflanzen der Welt verehrt, hält nun auch in unserer Hemisphäre spektakulären Einzug.

Nicht nur die hellgrünen Blätter, auch die trommelschlägelartigen Schoten inklusive der Samen und die weißlichen Blüten haben in der indischen Küche und in der traditionellen Medizin einen festen Platz. Seit einigen Jahren ist er auch in westlichen Kulturen als Superfood bekannt.

Der Meerrettichbaum, wie er auch genannt wird, ist ein wahrer Quell an phantastischen Inhaltsstoffen:

  • Vitamine A, B, C, E und Folsäure
  • Wertvolles grünes Protein
  • Omega 3, 6 und 9 Fettsäuren
  • Eisen, Zink, Magnesium, Kalium und Kalzium
  • 46 verschiedene Antioxidantien
  • Chloropyll, ein natürlicher Energielieferant
  • Zeatin, das so genannte Jungbrunnenhormon

Eine beeindruckende Liste, vor allem, wenn man bedenkt, dass 100 Gramm Moringapulver mehr als 10 Gramm wertvoller Mineralstoffe enthalten.

Moringa ist ein fantastisches Nahrungsmittel reich an vielen wichtigen Nährstoffen. Moringa-Bäumchen kannst du sogar daheim züchten!

Verwendung von Moringa

Die leicht nach Meerrettich schmeckenden Blätter werden roh gegessen oder zu einem sehr beliebten grünen Gemüse verarbeitet. Die spargelartigen Trommelschlägelschoten schmecken köstlich in Kokosnuss-Currys, die in den Schoten enthaltenen Samen liefern einen nussartigen Beigeschmack.

Um diese kulinarischen Köstlichkeiten auszuprobieren, musst du dich leider nach Asien oder Afrika begeben. Bis es so weit ist, kannst du dich mit Moringapulver behelfen. Es enthält ebenfalls alle wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanze und ist in gut sortierten Bioläden sowie online erhältlich (z.B. hier oder hier). Ein Esslöffel des Pulvers kurz vor Kochende in ein Gericht eingerührt, verleiht ihm einen ganz besonderen Geschmack und liefert jede Menge wertvolle Nährstoffe.

Das schonend getrocknete Blattpulver stellt auch eine wertvolle Aufwertung von Smoothies dar und eignet sich prima zur Herstellung von Dips oder Pesto. Moringa-Tee, auch aus Blattpulver hergestellt, stärkt die körpereigene Immunabwehr.

Weitere gesundheitliche Wirkungen, die dieser Wunderpflanze nachgesagt werden, sind Senkung des Blutdrucks und Cholesterinspiegels sowie Leberschutz. Die Samen werden in der Veda Medizin zur Fiebersenkung und Entzündungshemmung eingesetzt, gleichzeitig wirken sie beruhigend und darmreinigend. Auch bei Asthma kann durch Einnahme von Samenpulver eine signifikante Verbesserung erzielt werden.

Aus den Samen wird das Moringa-Öl (erhältlich in Reformhäusern oder online) erzeugt, das sich positiv bei Gicht und Rheuma auswirkt. Es beschleunigt die Wundheilung, und schon die alten Ägypter verwendeten das Öl aus Moringasamen zum Kochen sowie in der Haut- und Wundpflege.

Die Samen schmecken nicht nur lecker und sind medizinisch wertvoll, sie haben auch filtrierende Eigenschaften. Getrocknet, geschält und zu Pulver zerstoßen sind die rundlichen, geflügelten Samen ein wertvolles Hilfsmittel bei der Aufbereitung von hygienisch nicht einwandfreiem Trinkwasser.

Es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass die Reinigungswirkung des Moringa-Samenpulvers sogar umso besser ist, je schmutziger das ursprüngliche Wasser war. Die reinigende Wirkung beruht einerseits auf den keimtötenden Eigenschaften der Pflanze und andererseits auf dem hohen Flockungseffekt des Pulvers, wodurch Trübstoffe gebunden und ausgefällt werden.

Moringa ist ein fantastisches Nahrungsmittel reich an vielen wichtigen Nährstoffen. Moringa-Bäumchen kannst du sogar daheim züchten!
von Dagur Brynjólfsson [CC-BY-SA-2.0]
Wenn du möchtest, kannst du Moringasamen kaufen (z.B. hier) und sogar deinen eigenen Moringabaum pflanzen.

Weitere Informationen und Rezepte mit Moringa findest du in unserem Buchtipp:

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Ein Kommentar Kommentar verfassen

  1. smen Simi

    Erstmal Danke für die Zusammenfassung von super natürlichen Tipps zum selber machen. Allgemein wären Quellangaben z.B. verlinkung zu Studen wünschenswert.
    Zu diesem Post, wie sieht es mit dem Öl aus, bleiben da die Inhaltstoffe bei der Gewinnung erhalten?

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