Gute Vorsätze: 2017 bleib ich entspannt und glücklich
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Wie du mit Achtsamkeit und Dankbarkeit gelassen und zufrieden bleibst.

Dieses Jahr wird alles anders! 2017 willst du dich nicht mehr so stressen und das Leben mehr genießen? Du hast dir vorgenommen, dich besser um dich zu kümmern und nicht immer nur die Erwartungen zu erfüllen, die von außen an dich gestellt werden?

Keine Sorge, ich habe nicht vor, hier eine ganze Liste von Dingen aufzuzählen, die du in deinem Leben verändern musst, um besser, zufriedener und glücklicher zu sein. Ich werde dir auch keine Dinge vorschlagen, die du kaufen sollst, damit du mehr Freude am Leben hast. Es geht mir vielmehr darum, zu zeigen, welchen großen Unterschied auch kleine Veränderungen machen können.

Am besten, du suchst dir fürs Erste nur eine der fünf Ideen aus und experimentierst eine Weile damit. Das wichtigste dabei ist: keinen Druck aufbauen. Wenn ein Vorschlag für dein Leben nicht passt, dann versuchst du etwas anderes, oder wenn du deinen Vorsatz nur an drei Tagen der Woche umsetzen kannst, ist das immer noch besser als es gar nicht zu versuchen. Bleib ganz locker mit dir, es geht nicht darum, etwas zu leisten.

1. Coffee to now

Der tägliche Coffee-to-go ist in letzter Zeit insbesondere wegen der entstehenden Müllberge ins Gerede gekommen. Abhilfe schaffen wiederverwendbare Becher, die du in deinem Lieblingscafé immer wieder neu befüllen lassen kannst.

Mich hat die Müll-Diskussion dazu gebracht über ganz andere Fragen nachzudenken: Muss ich überhaupt jederzeit und überall Kaffee trinken? Ist es mir wirklich so wichtig, immer konsumieren zu können? Oder hab ich letzten Endes vielleicht mehr von meinem Soja-Latte, wenn ich mir ab und zu in der Alltagshetze eine kleine Pause gönne, mich in ein Café setze und dort in Ruhe ganz bewusst genieße?

Meine Antwort auf diese Fragen ist ganz klar ausgefallen: Ich habe mich entschieden, nur noch Kaffee zu trinken, wenn ich auch die Zeit dazu habe, mich für ein Viertelstündchen hinzusetzen und dem Kaffeegenuss meine ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Aus dem achtlos in mich hineingeschütteten Koffein-Kick für zwischendurch wird ein echter Coffee-to-now.

2. Dankbar sein

Ist das Glas halb voll oder halb leer?

Ich finde, es ist immer ganz voll: Halb mit Wasser, halb mit Luft. Das klingt vielleicht ein bisschen albern, aber meiner Erfahrung nach lohnt es sich, sich ein paar Gedanken über die eigene innere Einstellung zu machen. Viel Unzufriedenheit und Frust rühren daher, dass wir uns gar nicht im Klaren darüber sind, wie gut es uns eigentlich geht und in welcher Fülle (materiell und ideell) wir leben.

Mein Tipp daher: Entwickle, kultiviere und zelebriere Dankbarkeit. Ich zähle dazu zum Beispiel jeden Morgen mindestens fünf Dinge auf, für die ich dankbar bin. Das kann alles mögliche sein: dass mein Kind gesund ist, das sonnige Winterwetter, meine netten Arbeitskollegen…

Ich kenne auch Leute, die halten ihre Dankbarkeitsliste sogar schriftlich fest, um gar nicht erst in diesen Unzufriedenheits-Modus zu kommen. Du wirst sehen, ein Tag, den du dankbar beginnst, hat eine ganz besondere Leichtigkeit.

3. Nähre deine Neugierde

Ist dir schon einmal aufgefallen, wie du deine Zeit im Urlaub oder in einer neuen Umgebung viel intensiver erlebst? Dagegen gibt einem der immer gleiche Alltagstrott leicht das Gefühl, dass eigentlich überhaupt nichts passiert, dass das Leben so dahin plätschert. Wenn man sich im Gegensatz dazu einmal anschaut, mit welcher Neugier Kinder die Welt erfahren, mit welcher Begeisterung sie jede Kleinigkeit in sich aufnehmen, könnte man schon neidisch werden. Muss man aber nicht!

Mein Tipp: Überliste dein Gehirn und lerne etwas für dich ganz Neues. Dann wirst du auch wieder die Faszination des Unbekannten erleben. Vielleicht wolltest du schon immer eine Fremdsprache lernen? Du hast Lust auf einen Tango-Kurs? Die japanische Küche interessiert dich? Du wirst sehen, sich mit etwas ganz und gar Neuem zu beschäftigen beschwingt den Alltag und bereichert das Leben.

4. Verbringe Zeit mit dir allein

Auch wer kein Interesse hat an Techniken wie Meditation oder Autogenem Training sollte trotzdem versuchen, jeden Tag wenigstens zehn Minuten ganz mit sich alleine zu verbringen. Warum? Weil nur, wenn wir für uns sind, wir ganz wir selbst sein können.

In deiner stillen Zeit (ohne Ablenkung durch Smartphone, Radio, TV, Bücher oder sonstige Medien) wirst du eine Menge über dich erfahren. Was ist dir gerade wirklich wichtig? Welche Gedanken belasten dich? Oder ganz banal: Wie geht es dir eigentlich zur Zeit? Gerade Menschen, die im Alltag stark eingespannt sind und in allen Belangen prima funktionieren – als Chefin, als Kollege, als Partnerin, Mutter, Ratgeber usw. – verlieren sich selbst manchmal aus den Augen, und es tut ihnen gut, mal wieder auf diese Weise für sich selbst da zu sein. Gönne dir diese wenigen Minuten am Tag, um ganz bewusst und intensiv neue Kraft zu tanken.

Wie du mit Achtsamkeit und Dankbarkeit gelassen und zufrieden bleibst.

5. Entdecke die Langsamkeit

Stress und Hektik sind in vielen Fällen hausgemacht. Wir hetzen von einer Sache zur nächsten und haben trotzdem nie Zeit. Kommt dir bekannt vor? Mir auch. Aber ich habe für mich eine sehr einfache Methode gefunden, mich nicht mehr gestresst zu fühlen. Ich habe mich verlangsamt.

Wie das funktioniert? Nimm dir für bestimmte Alltagshandlungen einfach richtig viel Zeit. Lass zum Beispiel das Auto oder Fahrrad ab und zu mal stehen und gehe zu Fuß zum Einkaufen oder zum Sport. Das dauert dann natürlich länger, aber trotzdem kommst du entspannter an. Gerade am Wochenende nehme ich mir bewusst mehr Zeit für einfache Alltagserledigungen. So wird der Einkauf zum Spaziergang und ich kann meine Freizeit viel besser genießen.

Jetzt würde mich natürlich brennend interessieren, welche Ideen und Vorschläge du hast, und wie du den Stress aus deinem Alltag verbannst. Teile deine Erfahrungen gerne mit uns in den Kommentaren.

Du willst mehr darüber erfahren, wie du noch bewusster leben kannst, dann lies doch einmal in diese Beiträge hinein:

  • Elke Fischer

    Frohes neues Jahr ! Die meisten meiner Spaziergänge mache ich alleine. Dabei atme ich durch die Nase ein und aus. Versuche weiter an nichts anderes, als an die Atmung und an das Laufen zu Denken. Entspannt und befreit. Das ist eine meiner Laufarten, mal eine schnelle Gangart oder mal Langsame.

    • Danke für diesen schönen Kommentar und den Tipp mit der bewussten Atmung! Diese Technik ist sicher für viele besonders hilfreich, die es sonst nicht so leicht schaffen, den Geist frei zu bekommen und den Körper zu beruhigen. Liebe Grüße!

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