5 Ideen für selbstgemachte Osternester ohne Plastik
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Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Alle Jahre wieder füllt der Einzelhandel bereits Wochen vor Ostern die Regale mit Oster-Produkten, darunter auch viele in Plastik eingeschweißte Einweg-Osternester. Nach der Eiersuche enden sie meist im Abfall, um im Folgejahr wieder neu gekauft zu werden. Den damit verbundenen Müllberg möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen bin ich auf die folgenden fünf Bastel- und Upcycling-Ideen für Osternester gestoßen. Sie lassen sich leicht umsetzen, kosten fast nichts und geben dem einen oder anderen Haushalts-Abfall ein zweites Leben.

Osternest im Bügelglas

Als hübsche Dekoration sowie als kleines Gastgeschenk zum Osterbrunch kannst du alte Bügel- oder Schraubgläser zu einem dekorativen und wetterfesten Osternest umfunktionieren. Besonderer Vorteil: Eine zusätzliche Verpackung wird dadurch komplett überflüssig.

Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Schale aus Altpapier

Bestimmt landen auch in deinem Briefkasten regelmäßig kostenlose Zeitungen oder diverse Werbeblättchen. Statt sie in den Altpapier-Container zu werfen, kannst du daraus ein schönes und stabiles Osternest basteln.

Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Du brauchst dafür lediglich:

  • Alte Zeitungen oder Prospekte im Format Din A4
  • Runder Blei- oder Filzstift
  • Klebstoff

Und so geht´s:

  1. Prospekt oder Zeitung in einzelne Blätter zerlegen.
  2. Stift auf die Ecke eines Blattes legen und diagonal zu einem Röhrchen einrollen.
  3. Kurz bevor er in der Papierrolle verschwindet, den Stift wieder ein Stück herausziehen.
  4. Die verbleibende Ecke mit Kleber bestreichen und fertig aufrollen.
  5. Mit den restlichen Seiten wiederholen. Je mehr Röllchen, desto größer kann das Körbchen werden.
  6. Fertiges Röhrchen an einem Ende platt drücken und wie eine Schnecke aufrollen.
  7. Nächstes Röhrchen in das vorherige einige Zentimeter hineinschieben (bei Bedarf daran festkleben) und weiter aufrollen.
  8. Letztes Röhrchen mit Klebstoff fixieren.
  9. Aus der Schnecke ein Schälchen formen und bei Bedarf mit Klebstoff fixieren.

Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Klingt kompliziert? Ist es nicht! Eine anschauliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in diesem Video. Je dicker der zum Aufrollen verwendete Stift ist, desto breiter werden die Röllchen und desto stabiler wird das Körbchen.

Kleine Obstkiste

Mandarinen, Erdbeeren oder Äpfel gibt es im Handel immer wieder in kleine Holzkisten verpackt. Wenn du nicht weißt, was du nach dem Kauf damit anfangen sollst, nutze sie einfach als Osternest oder besser als richtigen kleinen Ostergarten für die ganze Familie.

Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Schale aus alten Eierkartons

Alte Eierkartons eignen sich prima zur Herstellung von Pappmache, aus dem du ganz individuelle Osterschalen formen kannst.

Du benötigst dafür.

  • Eierkartons
  • Mixstab
  • Schüssel zum Ansetzen und Mixen des Pappmaches
  • Schüssel als Form für die Osterschale

So gehst du vor:

  1. Eierkartons mit der Hand grob zerkleinern.
  2. Stücke in eine Schale geben und mit warmem Wasser übergießen.
  3. Über Nacht einweichen lassen.
  4. Mit dem Mixstab zu einem feinen Brei zerkleinern.
  5. Überschüssige Flüssigkeit abgießen und das Pappmache ausdrücken.
  6. Noch einmal durchmixen.
  7. Masse in eine Schüssel geben und festdrücken, dadurch wird aus dem Pappmache eine Schale geformt.
  8. 24 Stunden trocknen lassen.

Das Osternest ist fertig und kann aus der Form gelöst und bemalt oder gleich befüllt werden.

Camembert-Holzschachtel

Bestimmt kennst du Camembert-Produkte, die in einer kleinen, runden Holzschachtel verpackt sind. Beim Ofenkäse ist sie immer dabei. Mit Ostergras und Leckereien gefüllt, wird daraus ein hübsches, kleines Nest zum Verstecken oder Verschenken.

Tipp: Noch mehr Geld und Abfall sparst du, wenn du zum Auslegen deines Nestes anstelle von künstlichem Ostergras zu einer Packung Heu aus der Zooabteilung oder sogar aus dem eigenen Garten greifst.

Statt fertige Osterkörbchen mit viel Plastik zu kaufen, kannst du tolle Osternester aus Altpapier, Gläsern und anderen Recycling-Materialien herstellen.

Wie sieht dein nachhaltiges Osterfest aus? Wir freuen uns auf deine Tipps und Ideen in einem Kommentar unter diesem Beitrag!

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  • Nina

    Sehr schön kann man auch Gras oder Weizen in Tonschalen
    aussäen. Damit muss man natürlich früh genug anfangen. Aber auch kleine Kinder können beim Säen gut mitmachen, gießen und dann beobachten, wie das Osternest wächst, bevor zu Ostern dann Eier hineingelegt werden. Und wenn es wieder leer ist, freuen sich Meerschweinchen oder ähnliche Mitbewohner über das Grünzeug.

    • Marla

      Danke für den Tipp, Nina!

  • Soso

    Wir haben einen Schredder im Büro für Unterlagen mit Adressen o.Ä. Da kann man auch Werbung schreddern – ergibt prima „Ostergras“ oder auch Füllstoff beim Päckchenpacken. Echtes Gras ist natürlich schöner!

    • Marla

      Danke für den Tipp! Das ist natürlich klasse, wenn man so etwas auf Arbeit hat, oder jemanden kennt. Klasse Idee!

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